Gesellschaft

Verantwortung

Ask not, what your country can do for you,ask what you can do for your country.

John Fitzgerald Kennedy
35. US-Präsident

Ich habe diesen Artikel ja schonmal angekündigt. Jetzt ist er dran. Damals schrieb ich, daß die Verantwortung die Grenze für die Toleranz bildet. Jeder Mensch toleriert nur das, was er verantworten kann. In einem älteren Artikel zitierte ich einen alten Lehrer von mir, der – IMHO zu Recht – die Verantwortung als Maßstab für die Freiheit nannte. Freiheit ist nur insofern gut, als daß eine ebenso große Verantwortung damit einhergeht.

Hier soll es nun um die Verantwortung gehen, und wie sie mit Freiheit und Toleranz interagiert.

Beim Nachdenken über diesen Artikel fiel mir auf, daß überall, wo von Freiheit die Rede ist, auch von Verantwortung gesprochen werden kann: Luther übernahm die Verantwortung für seine Ansichten und sein Handeln vor Gott und sprach damit der damaligen Kirchenhierarchie ab, bestimmte Dinge für ihn zu entscheiden. Die Eigenverantwortung vor Gott brachte ihn quasi dazu, Papst und Kaiser zu widersprechen, und das durchzuhalten.

Spätere Freiheitsbestrebungen kann man durchaus so verstehen, daß die Völker, die gegen ihre Monarchen aufbegehrten, die Verantwortung für ihre Staatsordnung selbst übernehmen wollten. Man versuchte so gesehen also, den Monarchen von seiner Verantwortung für das Land zu entbinden. In den meisten Fällen wohl aus dem Grund, weil die Monarchen ihrer Verantwortung nicht gerecht wurden, sondern in die eigene Tasche wirtschafteten.

Kant weist mit seiner Definition der Aufklärung in eine ähnliche Richtung:

Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.

Er beschreibt die Unmündigkeit als Unvermögen, sich ohne Leitung durch andere des Verstandes zu bedienen. Man könnte wohl auch sagen: Man ist unmündig, wenn man nicht in der Lage ist, Verantwortung für sich, sein Denken und seine Taten zu übernehmen. Wenn Aufklärung die Freiheit des Menschen zum Ziel hat, dann gehört dazu auch, selbst Verantwortung zu übernehmen. Man könnte provokant formulieren:

Du willst Freiheit? Dann übernimm Verantwortung!

Doch bei Kant kann man auch eine andere Alternative raushören. Es ist nämlich durchaus die Möglichkeit gegeben, daß der Mensch keine Verantwortung übernimmt. Kant spricht einerseits von den Mutlosen, als auch vom Mangel an Verstand. Wer keinen Verstand hat, kann sich dessen nicht bedienen. Und wer, wieso auch immer, den Mut dazu nicht hat, ebenso.

Ich stelle mir die Frage, was mit solchen Menschen in einer freiheitlichen Gesellschaft passiert? Einer Gesellschaft, die die Freiheit voraussetzt, und damit auch die Verantwortung? Muß es nicht zu Problemen kommen, wenn Menschen, die aus welchen Gründen auch immer nicht in der Lage sind, Verantwortung zu übernehmen, diese trotz allem aufgehalst bekommen? Muß es die Option geben, Freiheit (und damit auch Verantwortung) abzulehnen?

Ich meine, man kann niemandem Freiheit verordnen, denn dazu müßte derjenige auch die entsprechende Verantwortung übernehmen (können). Darin sehe ich auch einen Hauptgrund, wieso das mit dem Nationbuilding nach westlichem Muster sowohl im Irak als auch in Afghanistan schief gelaufen ist. Und auch in Ägypten spielt es wohl eine Rolle. Daneben gibt es noch die militärische Komponente, die in diesem Artikel zu kurz kommt. Denn Verantwortung zu übernehmen ist die eine Sache, sie zugesprochen zu bekommen eine andere.

Ich meine, man kann nur einzelnen Menschen anbieten, Verantwortung für sich selbst zu übernehmen. Und sind es genug, die dies für sich entschieden haben, werden sie auch auf dem einen oder anderen Weg danach streben, die damit verbundenen Freiheiten in der Gesellschaft zu etablieren.

Je mehr ich drüber nachdenke ärgern mich diese absoluten Positionen: Entweder freie Gesellschaft oder Abhängigkeit vom Regime. Zumal es ja Menschen gibt, die durchaus in Abhängigkeit leben (müssen), weil sie keine Verantwortung übernehmen (können). Ich denke hier vor allem an Kinder (in verschiedenen Abstufungen nach Alter und Entwicklung), geistige Behinderungen und Komapatienten.

Als ich meine Examensarbeit schrieb, fiel mir auf, daß staatliches Bevormundungsdenken früher zu Kaisers Zeiten wohl auch im Sinne einer Fürsorge verstanden wurde. Man war der Ansicht, die Obrigkeit müsse die Verantwortung für das Volk (oder bestimmte Teile desselben) übernehmen. Ich konnte dem, bei aller Ablehnung, auch einen positiven Aspekt abgewinnen. Nämlich, daß niemand sich selbst überlassen werden sollte. Welch Unterschied zu heutigen Konservativen (ist die SPD auch konservativ?), die eigentlich liberal denkend den Menschen eine Eigenverantwortlichkeit verordnen wollen, weil der Staat seiner Verantwortung, die Renten zu zahlen, nicht nachkommen kann oder will.

Um nochmal zu den Freiheitsbestrebungen der Aufklärungszeit zurückzukommen: Die ergeben ja nur da Sinn, wo der Monarch die ihm verliehene Verantwortung mißbraucht. Der gute König sorgt für seine Untertanen. Tut er das nicht, hat er kein Recht mehr auf sein Amt, das in der Verantwortung begründet sein soll, nicht in der Selbstbereicherung. Da der Mensch die Selbstbereicherung mehr liebt als die Verantwortung, ist die Monarchie wie alle anderen absoluten Regierungsformen abzulehnen.

Übrigens: Meine Examensarbeit schrieb ich über Adolf Stoecker, der wohl auf ähnlichen Gedanken fußend sogar die Sozialdemokraten (wohlgemerkt die des 19. Jhd.) als Liberale bezeichnete.

Den Gegenpol zu diesen „Liberalen“ bildete dann etwa kirchliche Fürsorgearbeit, die sich der Menschen annahm, die Angenommenen dann aber auch bevormundete. Zum Glück sind wir heute davon weg. Naja, im Idealfall wenigstens.

Wo auf der einen Seite die Bevormundung das Problem ist, steht auf der anderen Seite die Überforderung.

Denn ohne selbst Verantwortung zu übernehmen ist man auch nicht frei. Man wird dann, je nach Kontext zum Stimmvieh oder zur Konsummasse. Umgekehrt gipfelt Verantwortung zu übernehmen, ohne die dazu nötige Freiheit zu haben, in Bevormundung und Unterdrückung.

Und während das erstere durchaus ein Problem unserer Gesellschaft ist (Stimmvieh läßt sich wunderbar von Meinungsführern dirigieren), ist das letzte eher ein Problem repressiver Staaten. Dieses Problem wurde historisch oft durch Freiheitskriege oder Revolutionen gelöst.

Ich frage mich, ob es eine Möglichkeit geben kann, daß Bürger Verantwortung (und damit bestimmte Freiheiten) abgeben können, indem sie sagen: „Ich kann das nicht, soll sich wer drum kümmern, der sich auskennt.“ Dann müßten sie mit den Konsequenzen leben. Es stellt sich wieder das Problem der Bevormundung. Mir scheint, daß sowohl die repräsentative Demokratie (nur wer sich aufstellen läßt kann gestalten, wenn er gewählt wird, reine Wähler nicht) als auch die Liquid Democracy Versuche sind, das Problem zu lösen. Ne direkte Demokratie scheint mir dagegen wieder in Richtung Aufdrängung einer womöglich nicht gewollten Freiheit zu gehen, aber das ist nur ein erster Eindruck.

Nachdem nun das Verhältnis von Freiheit und Verantwortung weitgehend dargestellt ist, wie war das nochmal mit der Toleranz?

Dazu nochmal zu den Fürsten. Die tolerierten ja in ihrer Mehrheit nicht die Freiheitsbestrebungen ihrer Untertanen, unabhängig davon, ob diese nun Verantwortung übernahmen oder nicht.

Und das mußten die Fürsten selbst verantworten. Manche wanderten dafür auch auf die Guillotine. Heißt das nun, daß man Nazis marschieren lassen soll, weil sie sonst gewalttätig wären?

Nun ja, die Frage muß sich jeder selbst beantworten. Eine eindeutige ethische Antwort wird es wohl nicht geben. Wenn zwei Parteien für sich sowohl Verantwortung übernehmen als auch die damit verbundene Freiheit ausleben, kann dies zu ziemlichen Konflikten führen. Denn während die meisten Leute wohl davor zurückschrecken würden, die Verantwortung dafür zu übernehmen, daß bürgerliche Freiheiten wie das Versammlungsverbot ausgehölt werden, interessieren sich andere gar nicht für solche Freiheiten, ja heißen deren Aushöhlung vielleicht gut.

Es ist auch nur ne Scheinlösung, daß man die Freiheit der anderen respektieren soll und die eigene Freiheit an der Freiheit der anderen aufhört. Wenn ein Kind mit dem Feuer spielt, greife ich ein. Wenn derjenige, der (auch im übertragenen Sinn) mit dem Feuer spielt, dann denke ich, sollte ich auch eingreifen, seine Freiheit einschränken und die Verantwortung dafür übernehmen. Bonhoeffer beteiligte sich an der Planung eines Hitlerattentats. Er war sich dessen bewußt, daß das, was er tat, eigentlich falsch war, und tat es trotzdem, weil das andere falscher gewesen wäre. Er trug die Konsequenzen. Am 9. April 1945 wurde er im KZ Flossenbürg aufgehängt. Angeblich war der Lärm der Front schon zu hören.

Allgemein

Tahrir Youth Statement

I found this one here. It says to spread, so with this I do:

A Statement from the protesters at Cairo’s Tahrir square‬‪to the Egyptian people‬

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‪The President’s promises and the bloody events of Wednesday February 2‬

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‪We the protesters who are currently on sit-in at Tahrir (liberation) square in Cairo since January 25, 2011 strongly condemn the brutal attack carried out by the governing National Democratic Party’s (NDP) mercenaries at our location on Wednesday February 2, under the guise of “rally” in support of President Mubarak. This attack continues on Thursday February 3. We regret that some young people have joined these thugs and criminals, whom the NDP is accustomed to hire during elections, to march them off after spreading several falsehoods circulated by the regime media about us and our goals. These goals that aim at changing the political system to a one that guarantees freedom, dignity and social justice to all citizens are also the goals of the youth. Therefore we want to clarify the following.‬

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Firstly, we are a group of Muslim and Christian Egyptians; the overwhelming majority of us does not belong to political parties and have no previous political activism. Our movement involves elderly and children, peasants, workers, professionals, students and pensioners. Our movement cannot be classified as “paid for” or “directed by” a limited few because it attracted millions who responded to its emblem of removing the regime. People joined us last Tuesday in Cairo and other governorates in a scene that witnessed no one case of violence, property assault or harassment to anyone.‬

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Secondly, our movement is accused of being funded from abroad, supported by the United States, as being instigated by Hamas, as under the leadership of the president of the National Assembly for change (Mohamed El-Baradie) and last but not least, as directed by the Muslim Brotherhood. Many accusations like these prove to be false. Protesters are all Egyptians who have clear and specific national objectives. Protesters have no weapons or foreign equipment as claimed by instigators. The broad positive response by the people to our movement’s goals reveals that these are the goals of the Egyptian masses in general, not any internal or external faction or entity.‬

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Thirdly, the regime and its paid media falsely blame us, demonstrators, for the tension and instability in the streets of Egypt in recent days and therefore for damaging our nation’s interests and security. Our answer to them is: It is not the peaceful protesters who released the criminal offenders from prison to the unguarded streets to practice looting and plundering. It is not the peaceful protesters who have imposed a curfew starting at 3 o’clock PM. It is not the peaceful protesters who have stopped the work in banks, bakeries and gas stations. When protesters organized its one-million demonstration it came up in the most magnificent and organized form and ended peacefully. It is not the protestors who killed 300 people some with live ammunition, and wounding more than 2,000 people in the last few days.‬

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Fourthly, President Mubarak came out on Tuesday to announce that he will not be nominated in the upcoming presidential election and that he will modify two articles in the Constitution, and engage in dialogue with the opposition. However the State media has attacked us when we refused his “concession” and decided to go on with our movement. Our demand that Mubark steps down immediately is not a personal matter, but we have clear reasons for it which include:‬

‪• His promise of not to run again is not new. He has promised when he came to power in 1981 that he will not run for more than two periods but he continued for more than 30 years.‬‪• His speech did not put any collateral for not nominating his son “Gamal”, who remains until the moment a member of the ruling party, and can stand for election that will not be under judicial supervision since he ignored any referring to the amendment of article 88 of the Constitution.‬‪• He also considered our movement a “plot directed by a force” that works against the interests of the nation as if responding to the demands of the public is a “shame” or “humiliation”.‬‪• As regards to his promise of conducting a dialogue with the opposition, we know how many times over the past years the regime claimed this and ended up with enforcing the narrow interests of the Mubarak State and the few people who control it. ‬
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‪And the events of Wednesday proved our stand is vindicated. While the President was giving his promises, the leaders of his regime were organizing (along with paid thugs and wanted criminals equipped with swords, knives and Molotov bombs) a brutal attack plot against us in Tahrir square. Those thugs and criminals were accompanied by the NDP members who fired machine guns on unarmed protesters who were trapped on the square ground, killing at least 7 and wounding hundreds of us critically. This was done in order to end our peaceful national popular movement and preserve the status quo.

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‪Our movement is Egyptian – Our movement is legitimate- Our movement is continuing‬

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‪The youth of Tahrir Square sit-in‬

‪February 3, 2011 at 11:30am‬

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‫بيان للشعب من معتصمين بالتحرير – الرجاء النشر والتوزيع‬

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‫بيان للشعب‬

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‫أول القصيد: وعود الرئيس وأحداث الأربعاء 2 فبراير‬

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‫نحن محتجون منذ 25 يناير الماضي، ومعتصمون في ميدان التحرير، ندين

بشدة الاعتداء الغاشم الذي نفذته مرتزقة الحزب الوطني علينا في مقر اعتصامنا يوم الأربعاء

2 فبراير تحت غطاء المظاهرة المؤيدة للرئيس لمبارك ويستمر العدوان يوم الخميس 3 فبراير. ونأسف لدخول البعض من شباب مصر مع البلطجية والمجرمين ممن اعتاد الوطني تأجيرهم في الانتخابات، وساقوهم علينا بعد أن أشاعوا اكاذيب عديدة يروجها النظام وإعلامه بخصوصنا وبخصوص اهدافنا المنادية بتغيير للنظام السياسي يكفل لنا ولجموع المواطنين الحرية وكرامة العيش والعدالة الاجتماعية، والتي هي ايضا من اهداف هذا الشباب، ولذلك نريد توضيح الاتي:‬

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‫أولا، نحن مجموعة من شباب مصر مسلمين ومسيحيين، أغلبيتنا الكاسحة لا تنتمي لأحزاب سياسية ولا لها نشاط سياسي من قبل. حركتنا ضمت شيوخا وأطفالا، فلاحين وعمال ومهنيين، طلبة وموظفين على المعاش. حركتنا لا يمكن تصنيفها على أنها مدفوعة أو محركة من قلة بحكم الملايين الذين استجابوا لشعاراتها باسقاط النظام، وانضموا اليها يوم الثلاثاء الماضي في القاهرة والمحافظات، في حدث لم يشهد حالة عنف واحدة أو اعتداء على الممتلكات أو تحرش من أحد بأحد.‬

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‫ثانيا، حركتنا متهمة بأنها ممولة من الخارج، وتمدها الولايات المتحدة، وأنها قامت بتحريض من حماس، وبأنها تحت قيادة وبتنظيم رئيس الجمعية الوطنية للتغيير محمد البرادعي، وأخيرا وليس آخرا، بأنها موجهة من قبل الاخوان المسلمين. وتعدد الاتهامات بهذا الشكل في حد ذاته يثبت زيفها. المحتجون كلهم مصريون أهدافهم أهدافا وطنية واضحة ومحددة. المحتجون ليس لديهم لا سلاح ولا معدات أجنبية كما يدعي المحرضين. واستجابة الناس الواسعة لها تكشف أنها هي ذاتها أهداف جموع المصريين عموما، وليس أي فصيل أو كيان داخلي وخارجي.‬

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‫ثالثا، يلقي النظام وإعلامه المأجور زورا وبهتانا بالمسئولية عن التوتر وعدم الاستقرار الذي شهدته شوارع مصر في الأيام الماضية، وبالتالي عما يسببه ذلك من أضرار لمصالحنا ومصالح أمتنا ولأمننا جميعا، على الشباب المتظاهر. فليس المتظاهرون سلميا هم الذين أخرجوا المجرمين من السجون ليخلقوا حالة السلب والنهب في شوارع المحروسة. ليس المتظاهرون هم الذين فرضوا حظر تجول يبدأ من الثالثة وأوقفوا العمل في البنوك والمخابز ومحطات الوقود. وحين نظم المتظاهرون مظاهرتهم المليونية خرجت في أحلى حلة وأفضل تنظيم، وانتهت سلميا. المتظاهرون ليسوا هم من قتلوا 300 شخص بعضهم بالرصاص الحي، وجرحوا أكثر من ألفي شخص في الأيام الماضية.‬

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‫رابعا، خرج الرئيس مبارك علينا مساء الثلاثاء ليعلن عدم ترشحه في الانتخابات الرئاسية المقبلة وتعديله لمادتين في الدستور، وخوض حوار مع المعارضة. وقد هاجمنا الاعلام الرسمي عندما رفضنا “تنازلاته” وقررنا المضي في حركتنا. إن مطلب التنحي الفوري لمبارك ليس مسألة شخصية. لكننا نستند في ذلك على أسباب واضحة من بينها:‬

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‫الوعد بعدم الترشح ليس جديدا. فقد وعد مبارك عندما جاء رئيسا في 1981 بعدم الترشح لأكثر من فترتين، ليستمر بعدها لأكثر من 30 عاما. كما أن الخطاب لم يضع أي ضمانات لعدم ترشح ابنه جمال، الذي يظل حتى هذه اللحظة عضوا في الحزب الحاكم، ويستطيع ترشيح نفسه في انتخابات لن تتم تحت اشراف قضائي، إذ تجاهل الخطاب الاشارة الى تعديل المادة 88 في الدستور. كما اعتبر الخطاب حركتنا مؤامرة من قوى تعمل ضد مصالح الوطن، وكأن الاستجابة لمطالب الجماهير عار وعيب. وأما فيما يتعلق بالحوار مع المعارضة فكم من حوارات ادعى النظام انه سيقوم بها خلال السنوات الماضية وانتهت بمضي دولة مبارك في طريق المصالح الضيقة لمن يسيطرون عليها.‬

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‫وجاءت أحداث الأربعاء لتثبت صحة موقفنا. فبينما كان خطاب الرئيس يوعد، كانت قيادات نظامه ترتب مع البلطجية والمسجلين خطر من المأجورين مؤامرة الاعتداء الوحشي في التحرير بالسنج والمطاوي وقنابل المولوتوف، يصاحبهم أعضاء الحزب الوطني بإطلاق الأعيرة النارية بالبنادق الآلية على المتظاهرين العزل المحاصرين في الميدان، الذي أدى إلى مقتل سبعة على الأقل وإصابة المئات، منهم بإصابات بالغة، وذلك لإنهاء حركتنا الشعبية الوطنية والتمهيد لبقاء الحال على ماهو عليه.‬

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‫حركتنا مصرية – حركتنا مشروعة – حركتنا مستمرة‬

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‫شباب معتصم بالتحرير‬

I presume the Arabic says the same as the English.