Netzfunde

Netzfunde, Montag, 6. Januar 2014

Den Anfang macht heute Morgen Guyton. Der hat sich des Themas „gay marriage“ angenommen und einen Vergleich zur Forderung „Frauen an den Herd“ gezogen. Ganz interessant, und Recht hat er auch. Früher sagte man, die Bibel fordere, daß Frauen zu Hause bleiben und die Kinder erziehen. Heute fordert das keiner mehr, weil das Einkommen der Frau gebraucht wird. Ginge es wirklich um die Bibel und wären deren „Wahrheiten“ ewig… naja, Ihr versteht was er meint. Und mit der Homoehe könnte es genauso sein, warten wir mal 30 Jahre ab.

In Bremen kommt ne Solaranlage auf ein Kirchendach. An sich nichts besonderes, das passiert öfter mal, nicht nur in Bremen (zumindest so lange der Denkmalschutz mitspielt). In dem Fall handelt es sich aber um das „Projekt des Monats“ der Aktion „Kirche im Aufbruch“. Daher gibt es auch einen Artikel bei der EKD darüber. Das Besondere hier ist wohl, daß es sich nicht um ein Kircheneigenes Projekt handelt, sondern alle möglichen Leute mitmachen können, die Kirche lediglich das Dach und einen Teil der Finanzierung beisteuert und das Ganze dann ein Renditeprojekt für diejenigen wird, die sich beteiligen. Der Strom wird ins öffentliche Netz eingespeist und die Rendite kommt allen zu Gute. Solange es der Kirche nur darum geht, sich einzubringen beim Klimawandel und nicht alles selbst zu kontrollieren, ist das sicherlich ein interessantes Projekt.

Es gibt eine neue Handreichung zum Thema Kirchenasyl von den Landeskirchen Rheinland, Lippe und Westfalen sowie der Diakonie der drei Landeskirchen. Das ganze heißt „Wenn ein Fremdling bei Euch wohnt…“ und ist kann hier heruntergeladen werden. Hier gibt es noch ein Interview mit Kirchenrat Nikodemus zur Handreichung.

Antje Schrupp ärgert sich über die Werbung eines Frankfurter Museums. Ob man den „lüsternen männlichen Blick“ tatsächlich als solchen ansehen muß, da bin ich etwas skeptisch, und was die Telefonnummer der Venus von Willendorf angeht: Ich weiß ja nicht, welchen Zweck solche Figurinen damals hatten (echt nicht, ich kenn mich da nicht aus!), aber für meinen Laienverstand ist durchaus denkbar, daß Sex da durchaus auch eine Rolle gepielt haben kann. Wie bei heutigen Callgirls. Falls ich da richtig liegen sollte, würde es sich in beiden Fällen um eine Objektivierung des weiblichen Körpers handeln (was IMHO abzulehnen wäre). Dann wäre die Parallelisierung allerdings nicht falsch. Falsch wäre dann eher eine Verbrämung dessen als „Kunst“. Wer weiß, wie Museen der Zukunft mit heutigen Pornozeitschriften umgehen werden… allerdings kann es durchaus sein, daß ich hier komplett falsch liege. Man berichtige mich.

Thomas hat seine Gedanken zur diesjährigen Jahreslosung aufgeschrieben. Andere haben wohl – nach seinen Worten – eher Probleme mit ihr, er mag sie. Und ich kann auch irgendwie nachvollziehen, wieso und was er meint mit der „Gottesgeburt in der Seele“.

Zu guter Letzt: Gerd Häfner hat nen kurzen Text geschrieben, wieso die Heiligen Drei Könige „heilig“ und „Könige“ genannt werden und woher die Dreizahl kommt. Steht zwar so nicht in der Bibel, ist aber auch alles nicht ganz unbiblisch.

Netzfunde

Netzfunde für Mittwoch, den 5. Juni 2013

Michael Blume hat was geschrieben über Frauen, Seifenopern und die Reproduktionsrate. Und wie Väter entwertet werden.

Eric Djebe hat den Unterschied zwischen Katholiken und Protestanten recht gut dargestellt, wie ich meine.

Alexander Ebel macht sich Gedanken zur liturgischen Sprache.

Stephan Mattson schreibt darüber, was es kostet, Christ zu sein. In den USA ist das wohl nicht unbedingt wenig. Bei all den Nachteilen, die unser Kirchensteuersystem so hat finde ich, daß es doch einige der Probleme, die sie in Amiland haben, löst.

Alex Schnapper schreibt von der Blockupy Demo in Frankfurt und hat einiges an Material zu Provokationen und Gewalt von Seiten der Polizei gesammelt.

Innenminister Friedrich will eine Wiedereinreisesperre. Und zwar für EU-Bürger, die wegen der Armut anderswo nach Deutschland einreisen wollen. Er spricht von Mißbrauch der Freizügigkeit. Ich frage mich ja, wie man die Freizügigkeit korrekt gebrauchen kann. Indem man ohne größeren Kontrollen im Süden Urlaub machen kann? Oder sich auf den Kanaren oder Malle ansiedeln kann, wenn man sich nach langen Jahren in der Politik seinen Lebensabend als Rentier genießen will? Ich mein, wer will schon im kalten Deutschland rentnern, wenn er genausogut nach Spanien gehen kann? Wenn aber umgekehrt Spanier (oder Bürger anderer EU Staaten) nach Deutschland kommen, weil sie Arbeit suchen, weil sie etwas leisten wollen und auch ein Stück vom Wohlstand abkriegen, dann ist das ein Mißbrauch. Ich verstand Europa bisher immer als eine Gemeinschaft. Und für mich beinhaltet das Augenhöhe. Wenn also der eine in die eine Richtung wandern kann, wieso der andere nicht in die andere Richtung? Und vor allem: Wäre es dann nicht auch ein Mißbrauch, wenn deutsche Firmen ihre Produktionsstätten ins günstigere Ausland verlegen? Wenn schon die Rumänen nicht rein dürfen, wieso lassen wir unsere Formen raus? Vielleicht könnten wir das EInwandern in ie Sozialsysteme viel besser wegstecken, wenn diejenigen, die hineinzahlen auch hierbleiben müßten? Wenn schon, denn schon!

Oder aber, wir nehmen die Freizügigkeit ernst, lassen unsere Firen nach Polen, Bulgarien und Finnland auswandern und lassen dafür Griechen, Engländer und Slowenen hier einwandern. Den einzigen Mißbrauch, den ich hier feststellen kann, ist der von Seiten eines Bundesministers, der seine Position ausnutzt, um wegen ein paar Wählerstimmen vom rechten Rand mit etwas Panikmache die europäische Idee untergräbt und das Zusammenwachsen verhindert statt fördert. Und dieser Politiker ist aus einer Partei, die sich sowohl christlich als auch sozial und dann noch Union nennt. Union wäre da falsch, denn das würde bedeuten, daß man einsieht, daß man eine Gruppe ist und nicht Partikularinteressen gegen andere durchsetzt. Sozial ist Quatsch, denn den einen die Tür vor der Nase zuzuhauen während man es sich in ihrem Hinterhof bequem macht, ist asozial. Und christlich ist grottenfalsch, denn Christus warnte nicht vor einem Einwandern in die Sozialsysteme, sondern sagte, man solle dem, der den Mantel verlangt, auch noch das Hemd geben. Der Parteiname ist als komplett Lüge. Und wenn ich bedenke, daß „Friedrich“ mit Frieden zusammenhängt, er hier aber vor allem Polemik (gr. polemos – Krieg) betreibt, dann paßt das voll ins Bild.

Und dann war da noch so ein Brief von Militärbischof Dutzmann. Es geht um die Trauerfeiern für die gefallenen Soldaten in Auslandseinsätzen. Bei diesen sollten, da Störungen zu befürchten seien, die Presbyter bzw der Kirchenvorstand (oder wie es snst noch so in den verschiedenen Landeskirchen heißt, es geht um das Ortsparlament der Kirchengemeinde) das Hausrecht an die Feldjäger abgeben, da die besser auf solche Situationen vorbereitet sind, oder so ähnlich. Ich würde den Brief ja gerne mal im Original lesen, um mir ein Bild machen zu können. Aus praktischer Sicht ist dies sicher auch ne Überlegung wert: Man denke sich eine Kirche voll mit trauernden Angehörigen und dann kommen noch irgendwelche Störer, die dumme Parolen von wegen Soldaten sind Mörder oder sowas krakeelen. Daß man sowas unterbinden will, um der Angehörigen willen, kann wohl jeder nachvollziehen. Ich frage mich jedoch, wieso man überhaupt einen wie auch immer gearteten staatlichen Akt für die Gefallenen braucht. Ich bin der Meinung, mit ihrem Tod sind sie aus der Bundeswehr ausgeschieden und haben ein Recht auf Privatsphäre. Ich find es um Beispiel immer ganz furchtbar wenn ich sehe, wie gefallene US Soldaten in Arlington beerdigt werden, wo ihre Angehörigen kaum ihr Grab besuchen können, wenn sie etwa im Westen oder Süden der USA wohnen. Ich häng ein Stck weit immer noch dem Gedanken an, daß ich miene toten Angehörigen in der Nähe haben will, damit ich immer hingehen kann, wenn mir danach ist. Und wenn es doch einen staatlichen Akt braucht, wieso man den nicht unabhängig von einem Gottesdienst durchführen kann. Da können dann auch die Feldjäger kontrollieren, während die Kirche von all diesen Problemen unbehelligt bliebe. Dort würde dann der Gefallene beerdigt werden können wie jeder andere Mensch auch, unabhängig davon, ob er das war, was man ienen guten Menschen nennt, oder das, was man einen schlechten Menschen nennt. Vor Gott sind wir alle gleich.

Staat & Politik

Wen’s interessiert

Letzte Woche gab’s ja Demoverbot und die Meldung, das sei vom BVerfG abgesegnet. Ich hatte auf der Homepage des Verfassungsgericht nach ner Begründung gescht, weil ich mir selbst ein Bild machen wollte. Da ich nichts fand, hab ich auch ne E-Mail geschrieben. Heute bekam ich nun eine Antwort. Für alle, die sich noch dafür interessieren, dokmentier ich die mal hier:

Sehr geehrter Herr Koppe,

die von ihnen angesprochene Entscheidung vom 16.5.2012 – 1 BvQ 17/12 – liegt noch nicht in schriftlicher veröffentlichungsfähiger (anonymisierter) Ausfertigung zum Versand an interessierte Dritte vor.
Es wird anheimgestellt, die Entscheidung evtl. in 2 bis 3 Wochen beim Entscheidungsversand des Bundesverfassungsgerichts anzufordern. Hierbei wird die Angabe Ihrer Postanschrift und des Aktenzeichens 1 BvQ 17/12 benötigt, da die Entscheidung vermutlich nur in Papierform vorliegen wird.

Mit freundlichen Grüßen

Staat & Politik

Ein wenig Blockupy zur Nacht

Ich bin mir ja immer noch nicht so ganz sicher mit meiner Berteilung der Vorgänge in Frankfurt. Seit ich nicht mehr bei Twitter und Facebook bin, bin ich von recht potenten Informationskanälen abgeschnitten. Bisher nehme ich weitgehend wahr, nd was ich wahrnehme, gefällt mir nicht wirklich.

Was mir bisher noch unklar ist, ist welche Demonstrationen mit welcher Begründung verboten wrden, und ob schon das Verfassungsgericht sich mit der Materie befasst hat. In persönlichen Gesprächen hab ich da Widersprüchliches gehört…

Was ich inzwischen gelesen hab sind unter anderem zwei Stellungnahmen. Was mir als erstes auffällt, ist, daß die Quellen recht weit links im politischen Spektrum zu vermuten sind, was natürlich ein Grund zu Vorsicht beim Lesen ist. Die Grundeinstellung ist bei derartigen Gruppen oftmals schon derart gegen alles Staatliche gerichtet, daß es sich auch nur um das gewöhnliche Hintergrundrauschen handeln könnte (ich studier schon zu lange und hab zu viele Asten erlebt, um alles ernst zu nehmen, was aus der extrem linken Ecke kommt).

Nichts desto trotz sind die Vorwürfe, die da erhoben werden, ordentlich gepfeffert. Und der Scan einer der verschickten Verfügungen (ja, ich weiß, indymedia, aber ich vermute mal, das ist keine Fälschung) bestätigt die meisten Punkte zumindest nach einem ersten Durchlesen.

Es sieht in der tat so aus, als habe die Polizei einfach mal auf ne Adressdatenbank zugegriffen und frei Schnaze Platzverweise ausgesprochen. Für Frankfurter, die im verbotenen Bereich wohnen, bedeutet dies Hausarrest bis Sonntag nacht. Wohlgemerkt ohne, daß es irgend einen Beweis gäbe, daß sie sich etwas zu Schulden kommen haben lassen. Einziger Grund: Die Polizei hat ihre Adresse (ich überleg mir schon, ob ich das Recht habe, die Herausgabe meiner Adresse zu verweigern, um nciht auch irgendwann für ein verlängertes Wochenende eingesperrt zu werden).

Wie dem auch sei, ich habe das Gefühl, daß uns die Sache weiter beschäftigen wird, und daß auch die größeren Medienhäuser sich irgendwann damit befassen werden müssen.

Unabhängig davon sind mir zwei Gedanken gekommen, die vielleicht nicht ganz so auffällig waren: Einerseits, daß der Frankfurter Hauptbahnhof im gesperrten Bereich liegt. Das heißt, daß jemand, der im März bei der Demo kontrolliert wurde, nun nicht nach Frankfurt zur Demo wollte, aber eine Bahnreise geplant hatte, die ein Umsteigen in Frankfurt Hauptbahnhof enthält, diese Reise nicht antreten kann, weil ihn der Aufenthalt am hauptbahnhof 2000€ kostet. Da wird nicht nur das Versammlungsrecht tangiert, sondern auch die Freizügigkeit, also das Recht, sich frei zu bewegen, auch wenn man gar nciht nach Frankfurt will.

Das andere ist der Stadtplan in der eingescannten Verfügung. Der sieht mir verdammt nach nem eingescannten Falk Stadtplan aus. Da stell ich mir die Frage, ob es sich da nicht um ne Urheberrechtsverletzung handelt. Die Rechteinhaber werden wahrscheinlich den Teufel tun, gegen die Polizei zu klagen, das macht den Rechtsbruch aber nicht legal…

Alles in allem sieht die ganze Sache übel aus. Wenn jemand von Euch weitergehende Informationen hat (vor allem Gegenpositionen würden mich interessieren, die nicht von Focus, Welt oder Bild stammen), immer her damit.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde an Christi Himmelfahrt, 17. Mai 2012

Zuerst wären da die religiösen Artikel zu nennen. Nicht nur ich hab mich dazu durchgerungen, mal wieder etwas zu schreiben. Alexander Ebel schreibt vom Himmel den wir sehen und dem Himmel, den wir spüren, und der Herr Alipis nimmt den Himmelfahrtstag zum Anlaß für trinitarische Reflexionen.

Es ging ja in letzter Zeit durch verschiedene Medien: Endlich gibt es ein Jesusspiel bei Facebook. Also schließ ich mich dem Hype an, verlink auch zwei Artikel (via) und füge an, daß ich dat Janze nicht verstehen kann. Was soll das? Okay, Jesusspiel, aber inwieweit ist das interessant für Kirche und Christenheit? Ohne groß ausholen zu müssen könnte man auch Farmville in die Richtung interpretieren, daß man Gottes Garten bebauen und bewahren soll, wie wir in Gen 2 lesen. Das Jesusspiel wird ne Figur haben, die Jesus heißt, und wahrschienlich wird man irgend etwas tun müssen, um das Spiel zu gewinnen. Konkurrenz, Vergleich mit dem Nächsten, wer ist besser ,wer ist schlechter… ich krieg den Bezug zum Glauben grad nicht wirklich hin.

Ebenfalls über Andrea kam ich zum Handyfilmfestival (nette Idee, leider bin ich zu alt) sowie auch auf folgendes Video über die Christen in der Piratenpartei.

Gut finde ich, daß es das überhaupt gibt, auch wenn ich dem Herrn nicht in allen Punkten zustimmen würde. So bin ich zum Beispiel der Meinung, das deshalb Kirche af den Kindergärten steht, weil es das ist, was drinnen passiert. Daß der Staat das zu nem gewissen Teil mitfinanziert ist sein Auftrag. Wär der Kindergarten nicht staatlich, müßte er es auch zahlen. Die Kirchen bezahlen den Teil, der über die staatliche Grundversorgung hinasgeht, die auch christlichen Kindern zusteht. Auch bei anderen Themen bin ich anderer Meinung. Ich habe aber die Hoffnng, daß Glaubensgeschister sich solchen Argumenten gegenüber offener zeigen als jene Atheisten, die leider viel zu häufig einfach nur Kirchenbashing betreiben wollen.

Einen interessanten Artikel (wohl durch die Urheberrechtsdebatte motiviert) über das Planen und Durchziehen von Kampagnen hat Thomas geschrieben.

Und da wir so vom Kirchlichen zum Politischen gekommen sind, noch ein wenig zu Frankfurt und #blockupy:

Dort, in Frankfurt, scheint gerade das Versammlungsrecht (Art. 8 GG) ein wenig… nichtbeachtet zu werden (Abs. 2 spricht von Einschränkungen afgrund von Gesetzen, doch ist mir aktuell kein Gesetz bekannt, das Fahrzeugkontrollen im größeren Ausmaß vorsieht), ein entsprechender Offener Brief folgt auf dem Fuße. Von @unitonehifi gibt es dazu dann auch den passenden Bildervergleich.

Vielleicht sollte der Bundestag der Einfachkeit halber einfach per Gesetz beschließen, daß Art 8 GG Abs. 1 dahingehend eingeschränkt wird, daß er nr noch für 100 Jährige in Begleitung ihrer Eltern gilt.

Treibgut aus dem Netz

Nochmal Netzfunde von heute, also Part 2 oder so…

Nein, das wird jetzt keine feste Einrichtung, mir ist nur danach.

Und zwar vor allem wegen drei Artikeln im Zusammenhang mit dem Urheberrecht. Zuerst hat der Herr Alipius sich (zu Recht) aufgeregt über die Aktion von Anonymous, die nämlich die Kontaktdaten der Mitunterzeichner von Wir sind Urheber veröffentlicht haben. Daß er das selbst dann mit unterschrieben hat, okay, wir sind in vielen Punkten nicht einer Meinung. Daß die Erreichbarkeit der Unterzeichner oftmals sogar in gesetzeswidriger Weise gehemmt ist und man dort mitunter selbst Urheberrecht nciht so ernst nimmt, kann man bei Alvar Freude nachlesen. Der dritte Artikel ist von Thierry Chervel, der dazu aufruft, auch einmal die schöne Seite der Kostenlosmentalität zu sehen. Interessant fand ich den Einblick, inwieweit das Urheberrecht für hiesige Literatur-Autoren eine Rolle spielt.

Noch so ein Piratenthema (auch ein holpriger Übergang ist einer ;)) ist die Partizipationsmöglichkeit an politischen Entscheidungen. Diesen Aspekt greift Kurt-Helmuth Eimuth auf, wenn er davon schreibt, wie die Kirche von den Piraten lernen könnte, und ich finde, er hat damit nicht Unrecht. Natürlich kann ich von Piratenideen und Kirche nicht sprechen, ohne nochmal af die Transparenzforderung hinzweisen, die die Piraten dem Staat gegenüber anbringen. Ich finde, die Kirche würde sich einen Gefallen tun, transparenter, gerade auch in Finanzangelegenheiten, aufzutreten. Was spricht dagegen, die Haushalte im Netz zu veröffentlichen? Soweit ich es sehe, hat niemand etwas zu verheimlichen…

René hat über die Räumung des Frankfurter Occupy Camps geschrieben und mir stellt sich immer noch die Frage, welches Konzept tragfähig ist für die Verbesserung all der negativen Zustände in Wirtschaft und Gesellschaft und dem ganzen System…