Die Sturmstillung – Wie Jüngersein aussehen kann III

Jünger sein kann man offenbar schon zu Matthäi Zeiten, wenn man mit Jesus auf Wanderschaft ist und sein Leben teilt,wie z.B. die Zwölf, aber auch, wenn man zuhause bleibt, wie z.B. der Unbekannte Petrus vor dem Tod seines Vaters. Was genau macht eigentlich den Unterschied aus zwischen dem Schriftgelehrten, der Jesus folgen will und dem Unbekannten Petrus? Vielleicht, wie sie selbst Jesus sehen. Der Schriftgelehrte nennt Jesus „Didaskale“ (bekomme die griechische Schrift leider nicht hin…)....

16.08.2012 · 4 min · Nordlicht

Die Sturmstillung – Wie Jüngersein aussehen kann II

Gestern habe ich ja bereits über das Gespräch, das der Erzählung von der Sturmstillung vorangeht, geschrieben. Heute wende ich mich nun der Erzählung von der Sturmstillung zu. Sie beginnt damit, dass gesagt wird, Jesus steigt in das Boot und seine Jünger folgen ihm. Es wird hier also direkt an V. 18 angeknüpft. Das Gespräch, über das ich gestern geschrieben habe, scheint wirklich nur einen kurzen Moment zwischen „Los, lasst uns ans andere Ufer fahren“ und dem Beginn der Umsetzung des Planes zu umfassen....

15.08.2012 · 5 min · Nordlicht

Die Sturmstillung – Wie Jüngersein aussehen kann I

<div> <a id="v23"></a>23 Jesus stieg dann ins Boot, und seine Jünger folgten ihm. <a id="v24"></a>24 Da erhob sich (plötzlich) ein heftiger Sturm auf dem See, so daß das Boot von den Wellen bedeckt (= überflutet) wurde; er selbst aber schlief. <a id="v25"></a>25 Da traten sie an ihn heran und weckten ihn mit den Worten: »Herr, hilf uns: wir gehen unter!« <a id="v26"></a>26 Er aber antwortete ihnen: »Was seid ihr so furchtsam, ihr Kleingläubigen!...

14.08.2012 · 4 min · Nordlicht

Fragen und Fürsorge

Nachdem ja hier schonmal auf die Frage „Wo bist du“ eingegangen bin, habe ich mich jetzt nochmal damit beschäftigt. Ausgangstext ist Genesis 3, 8-13: Und sie hörten Gott den HERRN, wie er im Garten ging, als der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des Herrn unter den Bäumen im Garten. Und Gott der HERR rief Adam und sprach zu ihm: Wo bist du?...

27.06.2012 · 10 min · Nordlicht

Besuch im Hain von Mamre – warten und fragen, Predigt zu Gen 18, 1-15

Comments Comment by humanicum on 2012-06-08 11:20:36 +0100 Ich habe jetzt beide Texte überflogen, nicht ganz gelesen. Aber man stellt fest, dass da eine echte Weiterentwicklung stattfand. Du findest definitiv deinen Stil, das ist mein laienhafter Eindruck. Comment by bonifatz on 2012-06-12 13:49:49 +0100 Na, das freut mich doch, wenn der Text offenkundig besser wurde 🙂 Danke für die Rückmeldung! Es gibt übrigens auch einen neuen unter „Wort zum Tag“, auch da freue ich mich über Kommentare 🙂

08.06.2012 · 1 min · Nordlicht

Predigt zu „Der verlorene Sohn“ (Lk 15, 11-32)

Die folgende Predigt habe ich für einen Gottesdienst u.a. für Kommilitonen von mir geschrieben. Der Vater sitzt an einem Tisch und schreibt einen Brief, er spricht mit, was er schreibt: „Komm‘ doch wieder nach Hause! Wir werden ein Fest feiern, wenn du wieder da bist. Bleib doch bei mir und sei gesegnet“ Frage einer anderen Person: Wem schreibst du? Antwort des Vaters: Meinen einen Sohn kennst du ja. Er gönnt sich nicht einmal hin und wieder einen Widder, um mit seinen Freunden zu feiern....

07.06.2012 · 7 min · Nordlicht

Song of Freedom

Das „Freiheitslied“, das Marley hier singt, heißt „Redemption Song“, also Erlösungs-Lied, und ich finde es wahnsinnig stark. Stark erst mal im 70er Jahre Stil, also gut, cool, groovy, oder wie man heute sagt… Aber auch stark in seiner Aussage, zumindest soweit ich eine Aussage da raus kriege. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, daß Marley zwar als Christ aufgewachsen ist und auch kurz vor seinem Tod wieder in eine Kirche eintrat, aber dazwischen eben Rastafari war, also Anhänger jener Religion, die in Kaiser Haile Selassie I (bzw....

27.04.2012 · 5 min · De Benny

Bibel statt Gewissen?

So zieh nun hin und schlag Amalek und vollstrecke den Bann an ihm und an allem, was es hat; verschone sie nicht, sondern töte Mann und Frau, Kinder und Säuglinge, Rinder und Schafe, Kamele und Esel. (1. Sam 15, 3) Tochter Babel, du Verwüsterin, wohl dem, der dir vergilt, was du uns angetan hast! Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert! (Ps 137, 8-9)...

23.04.2012 · 8 min · De Benny

Gedanken aus der Stille IV

Dieser Text bezieht sich auf Gen 18, 1-15 Bis zur Szene in Mamre ist ein langer Anlauf nötig. Am Ende des Anlaufs stellt sich die Szene in Mamre dann so dar: Abraham ist im Hain des Amoriters Mamre sesshaft geworden und mit ihm, Eschkol und Aner einen Bund eingegangen. Er ist schon so fest mit dem Hain Mamre verbunden, dass er als „Hebräer, der im Hain Mamres wohnt“ bezeichnet wird (Vgl....

20.04.2012 · 5 min · Nordlicht

Gedanken aus der Stille III

Gott beauftragt Mose in Ex 3 damit, Israel aus Ägypten herauszuführen. Diese Aufgabe erscheint Mose einige Nummern zu groß. Kein Wunder, wenn man sich sein bisheriges Leben vor Augen führt: Als Angehöriger eines Knechtvolkes geboren. Am Herrscherhof aufgewachsen. Dann als Verbrecher gesucht. Schließlich Viehhirte seines Schwiegervaters. Kein Wunder, dass Mose da fragt: Wer bin ich, dass ich zu Pharao gehe und Israel aus Ägypten herausführe? Dahinter steckt die Frage: Warum ausgerechnet ich?...

20.04.2012 · 4 min · Nordlicht