Die evangelischen Kirchen in Baden, Elsaß-Lothringen und der Pfalz haben anläßlich der diesjährigen Wahlen in Frankreich und Deutschland foögendes gemeinsames Wort veröffentlicht:

Aufruf: Die Gesellschaft im Wahlkampf nicht spalten

Ein neues Jahr beginnt und es ist für uns der Anlass all unseren Gemeindegliedern, sowie den Bürgerinnen und Bürger der Grenzregion ein friedvolles und behütetes Neues Jahr zu wünschen.

In diesem Jahr finden in unseren Ländern Wahlen statt, im Frühjahr ist die Präsidentschaftswahl in Frankreich, im September die Bundestagswahl in Deutschland.

Wir bitten Sie: Nutzen Sie die demokratische Freiheit in unseren Ländern! Machen Sie von Ihrem Wahlrecht Gebrauch und gehen Sie wählen!

Als evangelische Christinnen und Christen gedenken wir in diesem Jahr der Reformationsgeschichte, die vor 500 Jahren auch in unserer Region am Oberrhein ihren Anfang nahm. Drei Grundelemente unseres Glaubens sind uns in der politischen Auseinandersetzung besonders wichtig:

  1. Jeder Mensch besitzt als Ebenbild Gottes eine unverlierbare Würde; sie hat in den Menschenrechten eine rechtlich fassbare Form gefunden. Wir widersprechen deshalb allen Versuchen, Menschen in ihrer Freiheit einzuschränken oder sie auszugrenzen.
  2. Jesus Christus stellt sich an die Seite der Schwachen, der Armen und der Fremden. Wir wollen ihm auf diesem Weg folgen und setzen uns deshalb in unseren Ländern und gemeinsam in Europa für Humanität, Solidarität und Nächstenliebe ein. Wir sehen uns als Christinnen und Christen in einer besonderen Verantwortung, auch weltweit für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten.
  3. Jeder Mensch ist ein Geschöpf Gottes. Wir betrachten die Vielfalt der regionalen, nationalen, kulturellen und religiösen Traditionen als Herausforderung und als Reichtum unserer Länder und Europas. Nach dem zweiten Weltkrieg haben Christinnen und Christen einen wesentlichen Beitrag zur Versöhnung unserer beiden Länder geleistet. Das verstehen wir heute angesichts neuer Herausforderungen zu Versöhnung und Integration als Gabe und Aufgabe zugleich: Wir suchen den Dialog, gerade auch mit anderen Religionen und Weltanschauungen, wir tragen bei zu einer Kultur der Aufmerksamkeit und warnen vor Konzepten der Abgrenzung und vor nationalen Alleingängen.

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, alle Parteien und Gruppen, die Gesellschaft im Wahlkampf nicht zu spalten, sondern sachlich und fair miteinander umzugehen. Wir wehren uns gegen alle Versuche, um politischer Macht willen, Vorurteile und Hass gegen einzelne Menschen oder Gruppen zu säen.

Wir wachsen nur gemeinsam im Dialog und im gegenseitigen Respekt.

Weitere Informationen hier. Dort findet sich auch der französische Text.

Comments

Comment by Christina on 2017-01-10 23:29:50 +0100

Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger, alle Parteien und Gruppen, die Gesellschaft im Wahlkampf nicht zu spalten, sondern sachlich und fair miteinander umzugehen. Wir wehren uns gegen alle Versuche, um politischer Macht willen, Vorurteile und Hass gegen einzelne Menschen oder Gruppen zu säen.

Na, da bin ich ja ausnahmsweise mal derselben Meinung. Die Diffamierung und der Hass gegen die AfD (das sind einmal Menschen und gleichzeitig eine Gruppe) um eigener politischer Macht willen, sollte endlich mal aufhören. ^^

Für Sachlichkeit und Fairness bin ich auch.  🙂

Comment by Christina on 2017-01-10 23:34:34 +0100

Und noch was möchte ich mal loswerden:

Lutherstadt Wittenberg (idea) – Pfarrer und Prediger sollten auf der Kanzel keine Parteipolitik betreiben, sondern diese den Politikern überlassen. Diese Ansicht vertrat der Fernsehjournalist Peter Hahne bei einem Gottesdienst zum Auftakt der Gebetswoche der Deutschen Evangelischen Allianz am 8. Januar in der Stadtkirche von Lutherstadt Wittenberg. Hahne zufolge scheint es manchen Pfarrern nicht zu reichen, die Erlösungsbotschaft zu verkündigen. Sie mischten sich in die Parteipolitik ein, um sich wichtig zu machen. Hahne: „Da träumt der Brunnenfrosch vom großen Ozean, und merkt nicht, wie mickrig er sich damit macht.“ Aufgabe von Christen sei es aber, für Jesus Christus und seine Suche nach den Verlorenen Partei zu ergreifen. Hahne: „Unsere Partei heißt Jesus.“ Wenn die Kirche Politik mache, verliere sie an Glaubwürdigkeit, Einheit und Strahlkraft. Evangelikale Christen und die Evangelische Allianz sollten gewarnt sein, so Hahne. Die Barmer Theologische Erklärung der Bekennenden Kirche von 1934 sei ein tief frommes Dokument ohne einen einzigen parteipolitischen Satz gewesen. Dennoch habe jeder gewusst, wen das Papier kritisierte. Ihre Sprengkraft habe in der biblischen Substanz gelegen, nicht in der Oberflächlichkeit banaler Politfloskeln.

Wie ein Bürger die Flüchtlingskrise beurteilt, „geht Kirchen- und Allianzfunktionäre nichts an“

Hahne: „Wo ich am Wahltag mein Kreuzchen mache, was ich über den demokratisch gewählten US-Präsidenten Trump zu denken habe, für was ich mit wem demonstrieren darf und wie ich die Flüchtlingskrise beurteile, das geht die Funktionäre von Kirche und Allianz nichts an.“ Wer sich eine politische Meinung bilden wolle, könne sich in den Nachrichten und bei Parteien informieren. Dagegen sei es die Aufgabe der Christen anderen Menschen zu sagen „wie ich in den Himmel komme, einen gnädigen Gott kriege und mit meiner Schuld und Sterbensangst fertig werde“. Das allein mache Christen konkurrenzlos wichtig. Hahne war von 1991 bis 2009 Mitglied des Rates der EKD. Von 1983 bis 2007 gehörte er zum Hauptvorstand der Deutschen Evangelischen Allianz. Bis zum 15. Januar kommen Christen aus Landes- und Freikirchen in vielen Staaten zur Gebetswoche der Evangelischen Allianz zusammen. Sie wird traditionell am Jahresanfang zum 171. Mal von dem evangelikalen Dachverband durchgeführt – in Deutschland an etwa 1.000 Orten.

Quelle: http://www.idea.de/nachrichten/detail/ha…iben-99470.html

Comment by De Benny on 2017-01-13 22:21:07 +0100

Die Diffamierung und der Hass gegen die AfD (das sind einmal Menschen und gleichzeitig eine Gruppe) um eigener politischer Macht willen, sollte endlich mal aufhören. ^^

Haß soll nicht sein, da stimme ich Dir zu. Allerdings versteht die AfD alle Kritik gleich als Haß und spaltet die Gesellschaft munter weiter. Aber so lange man sich als Opfer darstellen kann, muß man sich ja nicht angesprochen fühlen 😉

Hahne: „Unsere Partei heißt Jesus.“ Wenn die Kirche Politik mache, verliere sie an Glaubwürdigkeit, Einheit und Strahlkraft.

Also wenn unsere Partei Jesus eißt, dann müssen wir doch Politik machen ()eben für diese Partei. Daß ein Pfarrer Parteipolitik machen würde ist mir auch selten untergekommen. Daß Pfarrer Politik machen, ist dagegen ganz natürlich. Denn man kann nicht die Botschaft Jesu verkündigen, ohne Politik zu betreiben. Die Aussage „Liebe Deinen Nächsten“ zum Beispiel ist zutiefst politisch.

Die Barmer Theologische Erklärung der Bekennenden Kirche von 1934 sei ein tief frommes Dokument ohne einen einzigen parteipolitischen Satz gewesen.

Parteipolitisch war die nicht, richtig. Aber sie war zutiefst politisch, gerade wenn man den historischen Hintegrund (Nazidiktatur) bedenkt. Es war eine klare und deutliche Absage an viele Prinzipien des Regimes und Niemöller war nicht zufällig der „persönliche Gefangene“ Hitlers.

Hahne: „Wo ich am Wahltag mein Kreuzchen mache, was ich über den demokratisch gewählten US-Präsidenten Trump zu denken habe, für was ich mit wem demonstrieren darf und wie ich die Flüchtlingskrise beurteile, das geht die Funktionäre von Kirche und Allianz nichts an.“

Ebensowenig geht es sie etwas an, mit wem ich mein Bett teile, welches Geschlecht dieser Mensch hat oder ob wir einen Trauschein haben.

Die Kirche hat aber zu all diesen Dingen eine Meinung. Und diese Meinung äußert sie, auch über ihre Funktionäre. Auch Hahne äußert sich über den ein oder anderen Punkt. Wenn nicht über Trump, dann vielleicht über die Bettengeschichte.

Dagegen sei es die Aufgabe der Christen anderen Menschen zu sagen „wie ich in den Himmel komme, einen gnädigen Gott kriege und mit meiner Schuld und Sterbensangst fertig werde“.

Das ist ein Teil, aber noch nicht alles. Darüber hinaus gilt es, Zeugnis abzulegen für das Reich Gottes, in der Nachfolge Christi zu leben und nicht nur Werbung für Ihn zu machen mit bunten Broschüren und drittklassigen Filmchen. Und in der Nachfolge leben läßt sich halt schlecht, wenn man zum Beispiel die Liebesforderung Gottes gegenüber allen Menschen – selbst den Feinden – ausblendet.

Ich finde es übriens schade, aß Hahne jetzt kurz vor Amtsantritt Trumps darauf hinweist, während ich mich an keine Kritik von ihm erinnern konnte, als Obama Präsident wurde und sehr viele aus dem evangelikalen Lager (nicht nur in den USA) sich ganz unterirdisch geäußert haben und sogar noch Gott da mit reinzogen. Man ging sogar so weit, Obama den Glauben abzusprechen, weil sein 2. Vorname Hussein ist. DAS ist doch echte, christliche Geschwisterliebe…

Comment by Christina on 2017-01-14 12:40:41 +0100

Haß soll nicht sein, da stimme ich Dir zu. Allerdings versteht die AfD alle Kritik gleich als Haß und spaltet die Gesellschaft munter weiter.

Mal andersherum. Und warum verstehst du dann alle Kritik  der AfD an der Flüchtlingspolitik gleich als Hass und Fremdenfeindlichkeit?

Merkst du gar nicht mehr, dass du hier mit zweierlei Maß mißt?

Comment by De Benny on 2017-01-15 09:34:40 +0100

Und warum verstehst du dann alle Kritik  der AfD an der Flüchtlingspolitik gleich als Hass und Fremdenfeindlichkeit?

Alle? Nein! Nur, die, die mir bisher unterkam. Wobei: Wirkliche Kritik kam von der AfD gar nicht. Das wär ja konstruktiv, da könnte man ja drüber reden. Also wenn Du sowas findest, Kritik der AfD, dann her damit. Wenn es aber bloß das Aufkochen von Vorurteilen (also Haß) ist, brauch ich das nicht. Und wie gesagt, daß die AfD sowas jemals geäußert hätte, ist mir noch nicht aufgefallen.

 

Comment by Christina on 2017-01-15 11:52:54 +0100

Es gibt genug konstruktive Kritik. Das brauche ich dir jetzt nicht aufzuzählen. Du kennst sie selbst und hast oft genug dazu geschrieben. Was ich an deinen Äußerungen und Artikeln dazu kritisiere, habe ich ja schon gesagt. Alle kritischen Äußerungen der AfD setzt du sofort gleich mit Fremdenfeindlichkeit und Hass. Und das finde ich völlig absurd.

Umgekehrt scheinst du aber kein inneres Gefühl dafür zu haben, wenn der AfD Hass und Hetze entgegenschlägt, sondern stimmst mit in den Tenor ein und unterstützt damit gewisse Hass- und Hetzkreise.

Da braucht  sich überhaupt niemand mehr drüber zu wundern, dass die AfD immer mehr Sympathisanten gewinnt. Ein großer Teil der Bevölkerung ist nämlich so dämlich nicht. Viele haben sehr wohl ein feines Gespür dafür, ob jemand zu Unrecht diffamiert wird oder nicht und reagieren darauf promt.

Comment by De Benny on 2017-01-15 15:00:35 +0100

Du kennst sie selbst und hast oft genug dazu geschrieben.

Zeig mir einen Artikel den ich zu konstruktiver Kritik der AfD geschrieben hätte. Ich habe viel geschrieben zu Propaganda, Haß, dummen Forderungen und dergleichen, aber soweit ich das überblicke nix zu konstruktiver Kritik, und zwar aus einem Grund: Die AfD übt keine Kritik, schon gar keine Konstruktive. Die AfD prollt rum sie würde alles besser machen und schürt Haß gegen Fremde, um genug Zustimmung zu bekommen für ihr Programm des Sozialabbaus (nur mal ein Blick ins Programm werfen, die wollen Arbeitslosigkeit nicht reduzieren, die halten Arbeitslosigkeit für was Positives!).

Aber ich bleibe dabei: Zeig mir ein Beispiel, an dem die AfD konstruktive Kritik äußert und wir reden darüber.

Alle kritischen Äußerungen der AfD setzt du sofort gleich mit Fremdenfeindlichkeit und Hass.

Dazu müßte die AfD sich kritisch äußern, was sie wie gesagt nicht tut und auch gar nicht vor hat.

Umgekehrt scheinst du aber kein inneres Gefühl dafür zu haben, wenn der AfD Hass und Hetze entgegenschlägt, sondern stimmst mit in den Tenor ein und unterstützt damit gewisse Hass- und Hetzkreise.

Da müßtest Du mir auch ein Beispiel nennen. Die AfD scheint es als Haß und Hetze wahrzunehmen, wenn jemand bloß eine andere Meinung hat oder begründete Kritik äußert, zum Beispiel an Äußerungen zum Schußwaffengebrauch an der Grenze, zu Antisemitismus und Shoa, zur positiven Umdeutung des Adjektivs „völkisch“ etc. Aber auch hier gilt: Nenn mir ein Beispiel und wir reden drüber.

Da braucht  sich überhaupt niemand mehr drüber zu wundern, dass die AfD immer mehr Sympathisanten gewinnt.

Tut sie das? Also wenn ich mir die Umfrageergebnisse so ansehe, bleibt sie im letzten Jahr relativ stabil:

Allensbach: 10-12,5%
Emnid: 8-14%, aktuell 12%, genau die MitteForsa: 8-14%, aktuell 12%, genau die Mitte
Forschungsgruppe Wahlen: 11-13%
GMS: 9-14% Infratest dimap: 9-16% INSA: 9,5-15,5%

Du siehst,manche sehen leichte Steigerungen gegenüber vor einem Jahr, andere sehen eher Wellenbewegungen mit aktuell eher durchschnittlichen Werten. „Immer mehr Sympathisanten“ sieht anders aus.

Viele haben sehr wohl ein feines Gespür dafür, ob jemand zu Unrecht diffamiert wird oder nicht und reagieren darauf promt.

Comment by Christina on 2017-01-15 18:17:18 +0100

Die AfD ……. schürt Haß gegen Fremde,

Dass, was du gerne als „Hass“ bezeichnen möchtest, ist freie Meinungsäußerung. Und der Witz bei der Sache ist, dass die AfD noch nicht mal „Fremde“ ablehnt, geschweige denn haßt. Nur, weil ich zuhause nicht jeden x-Beliebigen in meine Wohnung lassen möchte, hasse ich die Person noch lange nicht.

Die AfD scheint es als Haß und Hetze wahrzunehmen, wenn jemand bloß eine andere Meinung hat oder begründete Kritik äußert

Scheint eher auf dich zuzutreffen. ^^

….zum Beispiel an Äußerungen zum Schußwaffengebrauch an der Grenze,

Immer dieselbe Leier. Gähn. 🙂

…zu Antisemitismus

Wenn unsere Gesellschaft antisemitischer wird, dann nicht durch die AfD, sondern durch Einwanderer muslimischen Glaubens. Aber vom Antisemitismus der Muslime scheinst du wohl noch nie was gehört zu haben ….. 😉  http://www.tagesspiegel.de/berlin/muslime-und-antisemitismus-in-berlin-am-al-quds-tag-ist-hetze-gegen-juden-normal/13819166.html  Also mache dir mal lieber darüber Sorgen.

…zur positiven Umdeutung des Adjektivs „völkisch“ etc.

Wenn du keine anderen Probleme hast.  Gähn. 🙂

 

PS: Übrigens soll der Kirchentag 2017 diesmal in Berlin stattfinden, habe ich vorhin gerade gelesen. Sicher bist du auch wieder dabei. Der erste Leserkommentar unter dem Artikel dazu,  von „corax“, gefällt mir besonders gut. Manche Leute haben das Talent zu wirklich gutem Sarkasmus. *Schmunzel*. Nichts für ungut, du wirst sicher nicht darüber lachen können. So ist das eben. Wir sind sehr verschieden. 🙂

 

Comment by Christina on 2017-01-15 18:20:16 +0100

Jetzt habe ich doch glatt den Link zum Artikel vergessen. Hier ist er: http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/kirche/2017/01/13/humanisten-gestalten-kirchentag-mit/

Comment by De Benny on 2017-01-16 12:58:55 +0100

Dass, was du gerne als „Hass“ bezeichnen möchtest, ist freie Meinungsäußerung.

Es gab auch schon Verurteilungen wegen Volksverhetzung. Aber nur weil etwas durch die freie Meinungsäußerung gedeckt ist, muß es nicht frei von Haß sein. Sieh Dir die NPD an, oder andere rechtsextreme Parteien: Da ist auch viel durch die Meinungsfreiheit gedeckt.

Und der Witz bei der Sache ist, dass die AfD noch nicht mal „Fremde“ ablehnt, geschweige denn haßt.

Nö, sie lehnt Fremde nicht ab,. So lange die brav im Mittelmeer ersaufen oder im Bürgerkrieg ums Leben kommen, haben die gar kein Problem mit denen. Sobald sie aber nach Deutschland kommen und offenbaren, daß das Bekenntnis zu dem Gott, der Nächstenliebe und Fürsorge für die Fremden verlangt, bei vielen nur ein Lippenbekenntnis ist, sind sie aber zu viel. Dann verweist man sogar auf EU Gesetze (die EU, die man aushöhlen will) wie das Dublin Abkommen, um möglichst viele dieser Flüchtlinge abzuschieebn – wohin auch immer. Im Zweifel auch nach Griechenland, wo die Verhältnisse unhaltbar sind, wie man dieser Tage immer wieder sieht.

Nur, weil ich zuhause nicht jeden x-Beliebigen in meine Wohnung lassen möchte, hasse ich die Person noch lange nicht.

Glaub mir: Die wenigsten Flüchtlinge wollen bei Petry, Gauland oder Höcke in die Wohnung…

Scheint eher auf dich zuzutreffen. ^^

Ach, ich halte mich für recht langmütig. Ich schalte Deine Kommentare frei, diskutiere mit Dir… wär ich so, wie Du unterstellst, dann würd ich wie bei den Drohungen, die ich erhalte, die gar nicht erst freischalten, geschweige denn diskutieren.

Immer dieselbe Leier. Gähn.

Dich mag es langweilen, wenn an der Grenze auf Flüchtlinge geschossen werden soll. Ich bin aber Christ, der daran glaubt, daß jeder Mensch, egal woher oder welchen Glaubens er ist, ein Geschöpf und Kind Gottes ist, also mein Bruder oder meine Schwester. Und mich läßt es nicht kalt noch langweilt es mich, wenn irgendwer auch nur die Möglichkeit erörtert, auf meine Geschwister zu schießen.

Du magst ein anderes Verhältnis zu Familie haben.

Wenn unsere Gesellschaft antisemitischer wird, dann nicht durch die AfD, sondern durch Einwanderer muslimischen Glaubens.

Wir brauchen für Antisemitismus keine Muslime. Antisemitismus gibt es so lange wie die deutsche Nation und er hat eine starke Wurzel in der christlichen Kultur. Womöglich ist es dieser Teil deutscher Kultur, auf den die AfD sich mit ihrem Nationalismus beruft? Von den Werten der freiheitlichen Demokratie hält sie ja offenbar nicht so viel…

Aber vom Antisemitismus der Muslime scheinst du wohl noch nie was gehört zu haben

Doch, hab ich. Ich hab von vielen Dingen gehört. Nur hat der Antisemitismus einiger Muslime relativ gar nichts mit der AfD zu tun, deshalb komm ich darauf in diesem Kontext auch nicht zu sprechen. Es macht den Antisemitismus etwa eines Gedeon nicht besser, daß es auch antisemitische Muslime gibt. Und im Gegensatz zu Gedeon und seiner AfD ist mir kein antisemitischer Muslim bekannt, der irgendwo in einem Länderparlament sitzen würde…

Also mache dir mal lieber darüber Sorgen.

Ich mache mir Sorgen um meine Familie, unser Land, unsere Zukunft. Ich will nicht, daß meine Kinder so aufwachsen wie ihre Urgroßeltern: In einer rechten Diktatur. Ich will, daß sie in Freiheit leben können und frei ihre Meinung sagen können, auch wenn das den Damen und Herren von der AfD nicht passt.

In diesem Zusammenhang sehe ich es als Bestätigung meiner Einschätzung, daß Poggenburg in Magdeburg mit Rechtsradikalen auftritt. In der AfD hat man gar kein Problem damit, mit offen Rechtsextremen gemeinsame Sache zu machen. Man kokettiert mit ihrem Gedankengut. Ich halte das für brandgefährlich. Sollten die je an die Macht kommen, wirst auch Du, so lange Du Christus bekennst, enorme Probleme bekommen.

Wenn du keine anderen Probleme hast.  Gähn.

Nun, ich bin halt Christ. Als Christ habe ich ein enormes Problem mit dem 3. Reich und der damit einhergehenden Weltanschauung und ihrer Begriffe. Wer „völkisch“ sagt, der zieht eine Linie und grenzt die aus, die diesem „völkischen“ Ideal nicht entsprechen. Es wurden schon einmal „Nichtarier“ aus der Kirche geworfen. Es wurde schon einmal verboten, denen Seelsorge zu gewähren, die nicht dem „völkischen“ Ideal entsprechen. Du hast in der Vergangenheit oft meinen Glauben angezweifelt. Daß Du mit dem Begriff „völkisch“ und der damit einhergehenden menschenverachtenden Weltanschauung offenbar kein Problem hast, läßt mich an der Ernsthaftigkeit Deines Glaubens zweifeln. Zur Erinnerung: Jesus selbst entsprach dem „völkischen“ Ideal nicht. Er war Jude. Die Nazis hätten ihn nach Auschwitz geschickt und die AfD hätte in ihm und seinen Jüngern Gefährder gesehen, wie es Pilatus tat.

Hier kommen wir ganz nah an die Ursünde heran: Daß der Mensch selbst einteilen will in gut und böse, daß er nicht auf Gottes Urteil hören oder Ihm vertrauen will. Deshalb schlägt der Mensch seine Brüder ans Kreuz, weil er Angst vor Gefährdern hat. Jesus starb wegen der Sünde der Menschen, und die Sünde bedeutet Trennung. Trennung von Gott und Trennung von seinen Geschwistern. Wo die AfD dieser Trennung das Wort redet, beteiligt sie sich. Du magst das nicht sehen, aber ich, der ich das sehe, kann wohl kaum mit diesen gemeinsame Sache machen. Sich an der Sünde, an der Rebellion gegen Gott, bewußt und vorsätzlich zu beteiligen ist nicht gut. Ich befürchte, daß Du es nicht sehen wirst, nicht sehen willst, weil Dir die Augn verblendet wurden. Ich bete, daß Du trotzdem Gnade erlangen wirst.

Übrigens soll der Kirchentag 2017 diesmal in Berlin stattfinden, habe ich vorhin gerade gelesen.

Berlin und Wittenberg, und das ist schon ne ganze Weile bekannt 😉

Sicher bist du auch wieder dabei.

Wahrscheinlich werde ich arbeiten müssen.

Der erste Leserkommentar unter dem Artikel dazu,  von „corax“, gefällt mir besonders gut.

Die Geschmäcker sind verschieden. corax tut das, was die AfD und Deine Gurus auch tun: Über einen Kamm scheren, Dinge zusammenwerfen, die nicht zusammengehören und die man nicht verstanden hat, von oben herab über andere reden, ohne sich mit ihren Thesen auseinanderzusetzen, und dann ein Urteil sprechen. Klar gefällt Dir das. Da ich allerdings weiß, das Sätze die mit „die Theologen glauben“ beginnen, nicht besonders geistreich sind, wundert mich das alles nicht.

Was mich aber interessieren würde: Die ganzen Gurus, deren Texte Du mir hier im Laufe der Jahre verlinkt hast: Sind das keine Theologen, oder freuen sie sich über den Muezzinruf?

Comment by Christina on 2017-01-16 14:09:11 +0100

„Gähn“ sage ich deshalb, weil es eine alte, abgegriffene an den Haaren herbeigezogene Leier ohne Hand und Fuß war und ist. Weil man Dinge aus dem Zusammenhang reißt und so zusammenbastelt, dass sie die eigenen Vorurteile und die eigene Meinung zu bestätigen scheinen. Und weil man die Debatte überhaupt nicht neutral betrachten möchte, weil dann könnte man ja nicht mehr auf der AfD herumhacken. Und ich habe keine Lust mich zum wiederholten Male zu diesem Schwachsinn zu äußern. Deshalb *gähn*. Es ist einfach nur noch langweilig darüber zu reden mit Leuten, deren Meinung sowieso feststeht.

Ich mache mir Sorgen um meine Familie, unser Land, unsere Zukunft. Ich will nicht, daß meine Kinder so aufwachsen wie ihre Urgroßeltern: In einer rechten Diktatur. Ich will, daß sie in Freiheit leben können und frei ihre Meinung sagen können, auch wenn das den Damen und Herren von der AfD nicht passt.

Wo darf man in einem muslimischen Land frei seine Meinung äußern? Ich bin auch an meiner Familie und meinen Kindern interessiert und an deren Zukunft. Und ich möchte nicht, dass sie da eines Tages hinkommen. Deine Kinder werden dich hoffentlich dann eines Tages mal fragen: „Papa, warum hast du das nicht nur zugelassen, sondern dich sogar noch dafür stark gemacht?“

Und mal nebenbei – deine Art Kirche und die liberalen Theologen haben doch größtenteils mit Hitler gemeinsame Sache gemacht. Ich würde mich an deiner Stelle da also nicht so moralisch erheben und die Stange schön tief halten. Damals hat die Kirche für Hitler gestanden – heute für den (undemokratischen) Islam. Kein Grund sich zu rühmen, ganz im Gegenteil. Es wiederholt sich anscheinend alles.

Was mich aber interessieren würde: Die ganzen Gurus, deren Texte Du mir hier im Laufe der Jahre verlinkt hast: Sind das keine Theologen, oder freuen sie sich über den Muezzinruf?

Ich denke, du verstehst den Kommentar schon. ^^

 

PS: Ich habe dir zu einem etwas älteren Artikel auch noch mal eine Antwort geschickt, weil mir das Passende heute gerade so über den Weg lief. Musst du aber nichts dazu schreiben, ich wollte nur, dass du es liest und das es nicht unter geht: http://blog.debenny.de/2016/12/21/verbreit-es-nicht-challenge/#comments

Comment by Christina on 2017-01-16 14:42:04 +0100

Aber falls du wirklich so desinformiert sein solltest, dass du den Kommentar von „corax“ nicht verstehen kannst, vielleicht hilft das ja deinem Verständnis auf die Sprünge:

 

Offener Brief an den Landesbischof Prof. Dr. Heinrich Bedford-Strohm, Ratsvorsitzender der EKD

Herr Professor Bedford-Strohm,

der Islam ist grundgesetzwidrig, weil er die UN-Menschenrechte-Charta bekämpft und Religionsfreiheit verbietet. Unter Ihrer Regie als Landesbischof öffnet sich die bayerische evangelische Landeskirche zunehmend dem Islam, dem Sie wahrscheinlich näher stehen als dem christlichen Glauben (siehe https://www.der-ruf.info/bedford-strohm-und-der-islam-baldur-gscheidle/):

.1. Offensichtlich identifizieren Sie sich mit der öffentlichen Behauptung der Reformationsbotschafterin der EKD, daß das Apostolische Glaubensbekenntnis falsch sei, was mit dem Islam übereinstimmt.

.2. Vermutlich ist die Mehrheit der bayerischen Pfarrer in Übereinstimmung mit dem Islam der Überzeugung, daß Jesus im Grab verwest ist.

.3. Sie selbst empfinden nach eigenen Worten den Ruf des islamischen Muezzins als glaubensstärkend. Der Muezzin-Ruf propagiert, daß der Christusglaube Gotteslästerung sei.

Sie waren hocherfreut, als in einer Münchener evangelischen Kirche ein Imam in einem Abendmahlsgottesdienst über den Sieg des Islam predigte.
Sie haben sich von Moslems in ein Gremium berufen lassen, welches den Bau eines großen islamischen Zentrums zur Bekämpfung der Christen plant und das von Saudi-Arabien finanziert werden soll.
Sie fordern, daß flächendeckend an öffentlichen Schulen der Islam gelehrt werden soll. Zentrum der islamischen Lehre ist die Behauptung, daß der christliche Glaube an Jesus Gotteslästerung sei.
Am Reformationstag (31.10.2016) soll in der Laurentiuskirche in Altdorf bei Nürnberg der islamische Zentralratsvorsitzende predigen. Der dortige Dekan faßt die Reformation als ein Sich-Öffnen gegenüber neuen Gedanken auf und verwirft die Betrachtung der Reformation als Rückkehr zur Lehre des Jesus Christus (http://www.epv.de/epd?id=2623392)

Es ist unmißverständlich, daß Sie als EKD-Ratsvorsitzender die grundgesetzwidrigen Bestrebungen der Frau Dr. Merkel unterstützen, Deutschland zu einem islamischen Staat zu machen (siehe http://www.fachinfo.eu/merkel.pdf). Eine Herrschaft des Islam würde das Ende von Freiheit und Wohlstand für alle bedeuten.

Unter diesen Umständen sollten verantwortungsbewußte Bürger, die an der Erhaltung des freiheitlichen demokratischen Rechtsstaates interessiert sind, unbedingt aus der Evangelischen Kirche austreten.

In der Hoffnung auf eine Verbreitung dieses Schreibens, Hans Penner, *(http://www.fachinfo.eu/bedford.pdf)

Quelle: https://conservo.wordpress.com/2016/10/19/islamische-evangelische-kirche-austreten/

Comment by De Benny on 2017-01-16 17:50:01 +0100

„Gähn“ sage ich deshalb, weil es eine alte, abgegriffene an den Haaren herbeigezogene Leier ohne Hand und Fuß war und ist. Weil man Dinge aus dem Zusammenhang reißt und so zusammenbastelt, dass sie die eigenen Vorurteile und die eigene Meinung zu bestätigen scheinen.

Sorry, aber weder die Forderung, „völkisch“ positiv zu besetzen noch die Forderung, an der Grenze auf Frauen und Kinder zu schießen läßt sich so darstellen, daß dabei etwas positives herauskommt. Da muß man nicht basteln, daß damit mein Urteil über die AfD bestätigt wird. Du kannst mir aber gerne erklären, was am Schießen auf Frauen und Kinder oder am Begriff „völkisch“ positiv (oder gar christlich?) sein soll.

Und weil man die Debatte überhaupt nicht neutral betrachten möchte, weil dann könnte man ja nicht mehr auf der AfD herumhacken. Und ich habe keine Lust mich zum wiederholten Male zu diesem Schwachsinn zu äußern.

Wahrscheinlich weil Dir klar ist, daß ich Dich zum wiederholten Male widerlegen werde. Das ist übrigens kein „Herumhacken“, sondern schlicht Diskussionsführung. Wenn ich anderer Meinung bin, hacke ich noch lange nicht herum. Wenn ich die AfD kritisiere, hacke ich auch nicht herum. Kritik gehört zur offenen Gesellschaft. Ohne Kritik gibt es keine Weiterentwicklung. Wenn man aber alle Kritik als „Herumhacken“ abtut, zeigt man damit auch, was man von der offenen Gesellschaft und dem offenen Meinungsaustausch hält.

Deshalb *gähn*. Es ist einfach nur noch langweilig darüber zu reden mit Leuten, deren Meinung sowieso feststeht.

Schon langweilig und *gähn*, Argumente bringen zu müssen, ne? Dieser Benny ändert seine Meinung nicht, so oft man ihm auch sagt, was er glauben soll. Menno.

Wo darf man in einem muslimischen Land frei seine Meinung äußern?

Ich wohne in keinem muslimischen Staat, sondern hier in Deutschland, einem weltanschaulich neutralen Staat. Und wenn Dein Argument für die Beschneidung der Meinungsfreiheit sein soll, daß es das in muslimischen Staaten ja auch gibt, dann sind die wohl gar nicht so schlimm, wenn Du diese Tendenz hier nicht genauso stark verurteilst wie ich, oder? Also entscheide Dich: Für oder gegen die Freiheit, seine Meinung zu sagen?

Und ich möchte nicht, dass sie da eines Tages hinkommen. Deine Kinder werden dich hoffentlich dann eines Tages mal fragen: „Papa, warum hast du das nicht nur zugelassen, sondern dich sogar noch dafür stark gemacht?“

Zeig mir auch nur eine Äußerung von mir, in der ich mich für einen muslimischen Staat stark mache! Eine einzige! Ich habe stets und immer nich für den weltanschaulich neutralen, freiheitlich-demokratischen Bundesstaat ausgesprochen, den wir aktuell haben. Deine Unterstellungen sind nicht nur famos und unverschämt, sie zeigen auch ganz klar, daß Du nie auch nur eine meiner Zeilen zu verstehen versucht hast. Oder Du bist so skrupellos einfach Lügen in die Welt zu setzen.

Ich mache mich stark für unseren Staat, in dem Muslime wie Christen ie Atheisten und alle anderen friedlich nebeneinander leben können. Du allerdings scheinst diesen Staat abzulehnen und von einem Staat zu träumen, in dem eine autoritäre Obrigkeit festlegt, was geglaubt werden darf und wer wie zu leben hat. Wenn sich jemand vor seoinen Kindern zu rechtfertigen hat, dann wohl eher Du. Wenn dann etwa Dein autoritärer Staat, wie er das schonmal tat, gegen die Christen vorgeht, ihnen wie zuvor den Muslimen den Glauben verbietet, den Gottesdienst einschränkt. Hatten wir alles schon einmal. Und dabei hatten die Nazis sich in ihrem Programm sogar zum positiven (also „antiliberalen“) Christentum bekannt. Ich muß Dir nicht sagen, was mit gläubigen Christen wie Schneider und Bonhoeffer dann passiert ist, oder?

Und mal nebenbei – deine Art Kirche und die liberalen Theologen haben doch größtenteils mit Hitler gemeinsame Sache gemacht.

Ein Grund mehr, das nie wieder auch nur im Ansatz zuzulassen. Allerdings kommt es darauf an, was „meine Art Kirche“ sein soll. In der EKD waren von Anfang an auch die engagiert, die im 3. Reich am Bekenntnis festhielten. Der von Dir schon öfters als „liberal“ bezeichnete Karl Barth hatte übrigens wesentlichen Anteil an der Verfassung der Barmer Erklärung, eine Erklärung, die sich klar gegen den Hitlerschen Führerstaat ausspricht und in mehreren Landeskirchen zu den Bekenntnisschriften zählt. Bonhoeffer, der ebenfalls die HKManwandte, und nach Deiner Einteilung wohl auch „liberal“ genannt werden müßte, ging in den Widerstand und starb. So einfach ist es also auch nicht.

Auf der anderen Seite ist es natürlich ebenso schwierig, „Deiner Art Kirche“ einen Vorwurf zu machen, weil Du ja keiner Kirche angehörst, die irgendwie faßbar wäre. Du suchst Dir nach Gutdünken einzelne Youtuber raus, die Du toll findest, aus welchen Gründen auch immer (ich fragte Dich mehrmals, Du nanntest keine Gründe), die aber in ihrer Mehrheit im 3. Reich wohl noch nicht lebten. Würde ich auf positive Christen verweisen, die Hitler unterstützen, würdest Du Dich von denen einfach distanzieren, weil Du eben für nichts stehst un keiner Kirche angehörst. Insofern mußt Du keine Angst haben, je einen Fehler zu machen, Du kannst Dir ganz einfach selbst die Absolution erteilen, indem Du Dich distanzierst von einzelnen Gurus oder behauptest, manche Aussagen so nicht gemeint zu haben. Also sei bitte nicht böse, wenn ich bei derartigen Vorwürfen ein wenig ins Lächeln komme.

Ich würde mich an deiner Stelle da also nicht so moralisch erheben und die Stange schön tief halten.

Tja, siehste: Ich kann eben mit Kritik leben. Ich kann das Handeln der Kirchen damals kritisieren und trotzdem Christ bleiben. Ich kann erkennen, daß Luther ein Antisemit war und trotzdem seine reformatorische Erkenntnis schätzen. Deshalb muß ich die Stange auch nicht tief halten. Wär das dann nicht billige Gnade? Nein, wenn ich etwas falsch gemacht habe, dann habe ich dazu zu stehen und wenn meine Kirche Fehler gemacht hat, dann klebt das auch an mir, vor allem in Form der Verantwortung, das nie wieder zuzulassen. Was meinst Du, warum ich hier immer wieder so ausführlich schreibe?

Damals hat die Kirche für Hitler gestanden – heute für den (undemokratischen) Islam. Kein Grund sich zu rühmen, ganz im Gegenteil. Es wiederholt sich anscheinend alles.

Die ganze Kirche stand damals nicht für Hitler. Viele Kirchen und Pfarrer sowie viele Gemeindeglider wie überhaupt viele Deutsche waren deutschnational eingestellt und hatten weder mit Diktatur noch mit Nationalsozialismus ein Problem. Man kooperierte bis hin zu den Ariernachweisen, aber die Kirchen waren auch die einzigen Institutionen im Reich, die nicht gleichgeschaltet werden konnten – das gilt selbst für zerstörte Landeskirchen wie meine.

Heute steht die Kirche auch nicht für den Islam, demokratisch oder undemokratisch. Nur weil die Kirche sich heute für den Islam ausspricht, wie sie sich damals für das Judentum hätte aussprechen sollen, steht sie nicht dafür. Du demostrierst aber wunderbar, wie die Diffamierungskampagne der NSDAP im Grundsatz strukturiert gewesen wäre, wenn die Kirchen sich klar für die Juden ausgesprochen hätten. So wie Du heute der Kirche vorwirfst, für den Islam (und alle damit verbundenen Vorurteile wie Streben nach Weltherrschaft) zu stehen, hätte Hitler der Kirche wohl vorgeworfen, für das Judentum zu stehen (und alle damit verbundenne Vorurteile, wie das Streben nach Weltherrschaft). Vielen Dank.

Ich denke, du verstehst den Kommentar schon. ^^

Klar versteh ich den. Da ventiliert jemand seine Vorurteile und meint, das wäre christlich…

ich wollte nur, dass du es liest und das es nicht unter geht

Ich seh, wenn es neue Kommentare gibt. Auch bei älteren Artikeln, keine Sorge.

Zum offenen Brief des promovierten Chemikers Hans Penner:

der Islam ist grundgesetzwidrig, weil er die UN-Menschenrechte-Charta bekämpft und Religionsfreiheit verbietet.

„Den Islam“ gibt es nicht, sondern viele verschiedene Strömungen und Konfessionen. Der Chemiker Dr. Penner zeigt hier eine Unfähigkeit zur Differenzierung, die schon erschreckend ist, zumal für einen Wissenschaftler!

Zudem maßt er sich an, ohne irgend eine erkennbare Expertise in Religion im Allgemeinen oder Islam im Speziellen, Aussagen über „den Islam“ zu tätigen, ohne Quellenangabe oder Argumentationsgang.

Es handelt sich also um seine Behauptung über „den Islam“. Dies zu behaupten mag von der Meinungsfreiheit gedeckt sein, es gibt jedoch keinen wie auch immer gearteten Zwang, ihm darin zuzustimmen. Er verwendet auch keine Energie darauf, die Leser von seinen Ansichten zu überzeugen.

Unter Ihrer Regie als Landesbischof öffnet sich die bayerische evangelische Landeskirche zunehmend dem Islam, dem Sie wahrscheinlich näher stehen als dem christlichen Glauben (siehe https://www.der-ruf.info/bedford-strohm-und-der-islam-baldur-gscheidle/):

Hier wird zumindest mal ein Link angegeben. Hinter dem Lik findet sich eine Textzusammenstellen, die offenbar die „Verfehlungen“ von Bischof Bedford-Strohm auflisten soll. Dabei geht es vor allem darum, daß er „den Islam“ und „die Muslime“ nicht von vorne herein diffamiert und bekämpoft, sondern sich ihnen in christlicher Nächstenliebe nähert. Der Chemiker wirft dem Bischof also offenbar vor, sich an das Gebot der Nächstenliebe zu halten. Die Logik dahinter ist folgende: Wer sich wie ein Christ verhält, steht dem Islam näher als dem christlichen Glauben.

Nun, diesen Glauben kann der Chemiker gerne haben, allerdings frage ich mich dann, was für ihn den christlichen Glauben ausmacht, wenn nicht christliches Handeln…

  1. Offensichtlich identifizieren Sie sich mit der öffentlichen Behauptung der Reformationsbotschafterin der EKD, daß das Apostolische Glaubensbekenntnis falsch sei, was mit dem Islam übereinstimmt.

Darauf konnte ich im verlinkten Text, bei all seinen Vorwürfen, keinen Hinweis entdecken, weder in Bezug auf Bedford-Strohm, noch im Bezug auf Käßmann.

  1. Vermutlich ist die Mehrheit der bayerischen Pfarrer in Übereinstimmung mit dem Islam der Überzeugung, daß Jesus im Grab verwest ist.

Woher der Chemiker Dr. Penner diese Vermutung nimmt, bleibt sein Geheimnis. Ebenso bleibt es ein Geheimnis, wie er die „Überzeugung ‚des Islam'“ erhoben hat.

  1. Sie selbst empfinden nach eigenen Worten den Ruf des islamischen Muezzins als glaubensstärkend. Der Muezzin-Ruf propagiert, daß der Christusglaube Gotteslästerung sei.

Bedford-Strohm bezeichnete den Muezzin Ruf nicht als „glaubensstärkend“. Entweder der Chemiker versteht Bedford-Strohm hier falsch, oder er versucht ihm eine Aussage unterzuschieben. Bedford-Strohm bezeichnete es als „berührend und bereichernd“, sich vom Muezzinruf in dessen Gottesdienst mitnehmen zu lassen.

Und daran muß auch nichts Anrüchiges sein. Wieso sollte ein gläubiger Christ nicht davon berührt sein, bei anderen einen tiefen Glauben – wenn auch einen anderen Glauben – zu erleben? Wieso sollte diese neue Erfahrung keine Bereicherung sein? Es ist leicht,sich aufgrund von Internetvermutungen ein Vorurteil über „den Islam“ zu bilden und dann offene Briefe zu schreiben. Aber den Hintern hoch zu kriegen und den tatsächlichen persönlichen Austausch zu suchen, ist da schon eine ganz andere Nummer. Wer diesen Weg schon einmal gegangen ist, kennt vielleicht diese Erfahrung des Neuen, das auch ermöglicht, das Gegenüber neu zu verstehen. Daraus muß keine Zustimmung folgen. Der Muslim wird weiterhin die Trinität als Vielgötterei mißverstehen, und der Christ wird weiterhin in Mohammed keinen Propheten sehen. Der promovierte Chemiker Hans Penner hat dafür offenbar kein Verständnis. Aber wie gesagt: Es ist sehr leicht, offene Briefe zu schreiben.

Sie waren hocherfreut, als in einer Münchener evangelischen Kirche ein Imam in einem Abendmahlsgottesdienst über den Sieg des Islam predigte.

Eine neuerliche Behauptung des Chemikers, ohne entsprechende Quelle. Nachdem er weiter oben schon einmal eine Äußerung entweder falsch verstanden hatte od er bewußt mißverstand, gibt es hier keinen Grund mehr, darauf weiter einzugehen.

Sie haben sich von Moslems in ein Gremium berufen lassen, welches den Bau eines großen islamischen Zentrums zur Bekämpfung der Christen plant und das von Saudi-Arabien finanziert werden soll.

Keine Quellenangabe, daher kein Grund, weiter darauf einzugehen (s.o.).

Sie fordern, daß flächendeckend an öffentlichen Schulen der Islam gelehrt werden soll. Zentrum der islamischen Lehre ist die Behauptung, daß der christliche Glaube an Jesus Gotteslästerung sei.

Keine Quellenangabe, daher kein Grund, weiter darauf einzugehen.

Am Reformationstag (31.10.2016) soll in der Laurentiuskirche in Altdorf bei Nürnberg der islamische Zentralratsvorsitzende predigen. Der dortige Dekan faßt die Reformation als ein Sich-Öffnen gegenüber neuen Gedanken auf und verwirft die Betrachtung der Reformation als Rückkehr zur Lehre des Jesus Christus (http://www.epv.de/epd?id=2623392)

Der Link führt zu einer epd Meldung, die mit dem Thema nichts zu tun hat. Offenbar hat der promovierte Chemiker nicht den Permanentlink erwischt, sondern einen dynamischen, der lediglich auf aktuelle Inhalte verweist, nicht aber auf einen konkreten, festen Inhalt. Von daher gilt auch hier: Keine Quellenangabe, also kein Grund, sich damit weiter auseinander zu setzen.

s ist unmißverständlich, daß Sie als EKD-Ratsvorsitzender die grundgesetzwidrigen Bestrebungen der Frau Dr. Merkel unterstützen, Deutschland zu einem islamischen Staat zu machen (siehe http://www.fachinfo.eu/merkel.pdf).

Hinter dem Link findet sich ein weiterer offener Brief des promovierten Chemikers, diesmal an seine Fachkollegin Dr. Angela Merkel, der ebenfalls von Unterstellungen strotzt und ebenfalls keine Belege beibringt. Von daher handelt es sich hier wiederum um eine bloße Behauptung in Bezug auf den Bischof, die durch nichts belegt wird und mit der man sich aus diesem Grund nicht weiter auseinander zu setzen braucht.

Eine Herrschaft des Islam würde das Ende von Freiheit und Wohlstand für alle bedeuten.

Wiederum eine bloße Behauptung eines promovierten Chemikers, ohne Beleg, ohne Argumentation. Aus diesem Grund auch hier keine weitere Auseinandersetzung sinnvoll möglich.

Unter diesen Umständen sollten verantwortungsbewußte Bürger, die an der Erhaltung des freiheitlichen demokratischen Rechtsstaates interessiert sind, unbedingt aus der Evangelischen Kirche austreten.

Darauf wollte Herr Penner wohl mit dem ganzen Aufwisch hinaus: Leute, tretet aus der Kirche aus.

Nun, auch diese Meinung kann er vertreten. Aber mal im Ernst: Selbst wenn alle Behauptungen über Bedford-Strohm stimmen würden: Er ist Bischof einer Landeskirche, und der Bischof ist an die Kirchengesetze gebunden,die von der Synode beschlossen werden, nicht vom Bischof.

Wenn also irgend jemand ein Problem hat und Verantwortung übernehmen will, wieso engagiert er sich dann nicht, läßt sich in die Synode wählen und macht dort seinen Einfluß geltend? Vor allem, wenn man für Freiheit und Demokratie ist. Wieso sollte man dann die Freiheiten und demokratischen Strukturen der Kirche nicht nutzen?

Ich bin Dir sehr dankbar, daß Du den Brief hier reingestellt hast, Christina. Denn Herr Penner demonstreiert hier auf wunderbare Weise, wieso Menschen er nicht ernstgenommen werden, nicht ernstgenommen werden können. Und dabei kommt es gar nicht auf den Inhalt dessen an, was er sagt, sondern die Art und Weise, wie er seine Kritik vorzubringen versucht:

Er stellt eine Behauptung nach der anderen an. Womöglich hält er alles das für die Wahrheit, nur, er ermöglicht seinen Diskussionspartnern nicht, seine Perspektive einzunehmen und zu überlegen, ob an seinen Vorwürfen etwas dran ist. Er sagt, wie er sich das alles denkt, und geht avon aus, das ihm zugestimmt wird. Wie soll man mit so jemandem sinnvoll kommunizieren, ja diskutieren? Es geht nicht, beim besten Willen.

Ich bin ehrlich gesagt erschrocken, daß ein Mensch, der derart undifferenziert vorgeht, einen Doktorgrad erwerben konnte, aber gut, vielleicht hat er sich in Rage geschrieben, da werd ich manchmal auch etwas undifferenzierter. Nur braucht man sich dann halt nicht wundern, wenn die Kommunikation nicht mehr weitergeht.

Gottes Segen

Comment by Christina on 2017-01-16 19:46:00 +0100

Zu allen Behauptungen Herrn Penners findet man die dazugehörigen Quellen, wenn man will. Wenn man ein bißchen auf dem Laufenden ist, hat man davon ohnehin schon in der Vergangenheit gelesen und gehört. Aber ich kann verstehen, dass das sehr unbequeme Fakten sind, wenn sich ein ev. Bischof dem Islam anbiedert. Dabei spielt es für mich eher eine untergeordnete Rolle, ob er das nun „glaubensstärkend“ oder „berührend“ findet. Ob Elia die Rufe der Baalsanbeter wohl auch „berührend“ fand? Ich lese jedenfalls nichts davon.

Ich bin Dir sehr dankbar, daß Du den Brief hier reingestellt hast, Christina.

Ja, ich bin auch froh, dass ich ihn reingestellt habe. Zeigt mir dein Kommentar dazu doch ganz deutlich, wie verblendet vom Zeitgeist du bist. Ich glaube, man kann dir nicht mehr helfen. Jedenfalls kein Mensch, wenn Gott dir nicht  die nötige Erleuchtung schenkt und ein Wunder tut.

Dieses Eingreifen und diesen Segen Gottes wünsche ich dir jedenfalls. Ich wünsche dir  zuallererst einmal Gotteserkenntnis!!! Das ist die Voraussetzung für alles weitere.

Beste Grüße

Christina 🙂

 

Comment by Christina on 2017-01-16 19:52:49 +0100

Okay, dazu sage ich doch auch noch was:

Wenn also irgend jemand ein Problem hat und Verantwortung übernehmen will, wieso engagiert er sich dann nicht, läßt sich in die Synode wählen und macht dort seinen Einfluß geltend? Vor allem, wenn man für Freiheit und Demokratie ist. Wieso sollte man dann die Freiheiten und demokratischen Strukturen der Kirche nicht nutzen?

In einen Zug einzusteigen und im fahrenden Zug in entgegengesetzer Richtung zu laufen, bringt mich nicht ans Ziel. 😉

Darum heißt es auch schon in Offenbarung 18, 4+5:

Und ich hörte eine andere Stimme vom Himmel, die sprach: Gehet aus von ihr, mein Volk, daß ihr nicht teilhaftig werdet ihrer Sünden, auf daß ihr nicht empfanget etwas von ihren Plagen! Denn ihre Sünden reichen bis in den Himmel, und Gott denkt an ihren Frevel.…

Comment by De Benny on 2017-01-17 00:44:25 +0100

Zu allen Behauptungen Herrn Penners findet man die dazugehörigen Quellen, wenn man will.

Mag sein, aber so funktioniert das nicht. Wer eine Behauptung aufstellt und ernst genommen werden will, muß diese Behauptung irgendwie untermauern.

Wenn man ein bißchen auf dem Laufenden ist, hat man davon ohnehin schon in der Vergangenheit gelesen und gehört.

Lesen und hören kann man viel. Ich lese und höreauch viel, und Behauptungen wie die von Penner hör ich eigentlich nur aus nicht ernstzunehmenden Quellen. Wobei sich „nicht ernstzunehmen“ darauf bezieht, daß es genau so ist wie bei Penner: Es wird nicht argumentiert, es wird nichts belegt, es wird einfach behauptet. Nur weil viele Menschen dummes Zeug reden, wird es noch lange nicht wahr. 😉

Aber ich kann verstehen, dass das sehr unbequeme Fakten sind, wenn sich ein ev. Bischof dem Islam anbiedert.

Das ist es eben nicht, es ist kein Fakt. Es ist eine Behauptung, die auf Fehlinterpretation (bewußt oder unbewußt) einer Meldung bzw. eines Zitats basiert.

Ob Elia die Rufe der Baalsanbeter wohl auch „berührend“ fand? Ich lese jedenfalls nichts davon.

Nur beten die Muslime nicht Baal an, sondern den gleichen Gott wie Elia (der von der Trinität auch nichts wußte – ich lese jedenfalls nichts davon ;)).

Zeigt mir dein Kommentar dazu doch ganz deutlich, wie verblendet vom Zeitgeist du bist.

Weil ich nicht Deiner Meinung bin, schon klar…

Ich wünsche dir  zuallererst einmal Gotteserkenntnis!!! Das ist die Voraussetzung für alles weitere.

Danke, ebenso. Siehst Du, das ist das schöne bei Christen, man hat immer noch Gott als kleinste gemeinsame Basis, auch wenn man völlig unterschiedlich beurteilt, wie man Ihn zu verstehen hat.

In einen Zug einzusteigen und im fahrenden Zug in entgegengesetzer Richtung zu laufen, bringt mich nicht ans Ziel.

Ich spreche nicht davon, in die andere Richtung zu laufen. Ich rede davon, statt auszusteigen über den Fahrplan mitzureden. Denn die Landeskirche bietet diese Möglichkeit. Demokratie funktioniert nicht so, daß man einfach aussteigt, wenn einem etwas nicht passt, sondern daß man sich einbringt und mitmacht.

Darum heißt es auch schon in Offenbarung 18, 4+5

Oh, Du hältst die Landeskirche für die Hure Babylon, die Mutter alles Gräul auf Erden? (Offenbarung 17,5)

Wie kann das sein, wenn die Landeskirchen erst nach dem 1. Weltkrieg entstanden, die Gräul dieser Welt aber schon seit eh und je bestehen? Ist die Mutter jünger als die Kinder?

Comment by Christina on 2017-01-17 11:22:04 +0100

Oh, Du hältst die Landeskirche für die Hure Babylon, die Mutter alles Gräul auf Erden? (Offenbarung 17,5)

Nun, sie ist ein Teil davon. Die Hure Babylon symbolisiert ja die abgefallene religiöse Welt.

http://www.bibelportal.de/media/pdf/Videos/DieHureBabylon.pdf

http://horst-koch.de/die-grosse-babylon/

Hier können Sie das vollständige PDF-Dokument herunterladen und lesen

Comment by De Benny on 2017-01-17 14:06:45 +0100

Nun, sie ist ein Teil davon. Die Hure Babylon symbolisiert ja die abgefallene religiöse Welt.

Wieso bloß sind immer die anderen abgefallen und man selbst hat die Wahrheit gepachtet…? Nun ja, jedenfalls hat Paulus geschrieben, alles zu prüfen und das Gute zu behalten. Ich hab den Brief von Penner geprüft und nur heiße Luft gefunden. Nix Gutes, was man behalten sollte…

Comment by Christina on 2017-01-17 14:11:31 +0100

Und noch was (aber ich glaube, das Thema hatten wir schon). Nichtsdestotrotz wiederhole ich es noch mal:

Nur beten die Muslime nicht Baal an, sondern den gleichen Gott wie Elia

Das ist Gotteslästerung !!! Oder glaubst du, dass der Gott der Bibel auch ein Listenschmied ist? (Sure 3, 54 „Und sie schmiedeten Listen, und Allah schmiedete Listen; und Allah ist der beste Listenschmied.“)

 
Der historische Allah
Wer ist Allah? Der Name „Allah“ taucht auf, lange bevor Mohammed den Islam empfing und seinen gewaltsamen „Feldzug“ in Arabien im frühen 7. Jahrhundert begann, indem er Ungläubige massakrierte und deren Land einnahm. Im vorislamischen Arabien gab es zuhauf archäologische Inschriften mit dem Namen „Allah“. Allah war eine der 400 Gottheiten, Dämonen oder Dschinns, die die heidnischen Araber verehrten. Im vorislamischen Mekka war Allah die Hauptgottheit vor anderen, die man am berühmten Schwarzen Stein oder Würfel anbetete (im Arabischen als Kaaba bekannt) und an zahlreichen ähnlichen Steinstätten heidnischer Anbetung in Arabien. Auch nannte man Mohammeds nichtmuslimischen Vater Abdallah („Sklave Allahs“), was in diesem Fall der vorislamische, arabisch-heidnische Gott war. Es gibt Überlegungen, ob Allah der von den Arabern angebetete Mondgott war, doch wird dies vehement von Muslimen abgestritten.

Es sieht dann so aus, als wäre Allah erst zum Islam „konvertiert“, nachdem Mohammed ihn von seinen heidnischen Nachbarn hinzuwählte. Mehrere andere heidnische Praktiken der vorislamischen Kultur, inklusive der Hadsch oder der Pilgerreise nach Mekka, die Verehrung der Kaaba, das Ritual der Steinigung dreier Säulen, die den Teufel repräsentieren, und weitere, wurden ebenfalls integriert. Diese Elemente finden sich noch heute im Islam.

Da wichtige Grundzüge des Islam, insbesondere die zentrale Gottheit, aus einem heidnischen Milieu stammen, ist dies ein triftiger Grund abzulehnen, dass Allah der Gott der Bibel ist. Doch gibt es noch weiteres Grundlegendes, das aus jüdischer Sicht Allah sehr anders als Gott erscheinen lässt.

Weiterlesen hier.

http://zeltmacher.eu/ist-allah-der-gott-der-bibel-eine-juedische-sicht/

Comment by De Benny on 2017-01-17 16:20:06 +0100

Das ist Gotteslästerung !!! Oder glaubst du, dass der Gott der Bibel auch ein Listenschmied ist?

Interessantes Wort, nie gehört. Aber ich glaube nicht, daß es etwas gibt, das Gott nicht könnte, und sei es „Listenschieden“, was auch immer das ist.

Im vorislamischen Arabien gab es zuhauf archäologische Inschriften mit dem Namen „Allah“. Allah war eine der 400 Gottheiten, Dämonen oder Dschinns, die die heidnischen Araber verehrten.

Ebenso wie Jahwe eine unter vielen Gottheiten in Kanaan war, so what?

Im vorislamischen Mekka war Allah die Hauptgottheit vor anderen, die man am berühmten Schwarzen Stein oder Würfel anbetete (im Arabischen als Kaaba bekannt) und an zahlreichen ähnlichen Steinstätten heidnischer Anbetung in Arabien.

So wie El der höchste Gott in kanaanäischen Kontexten war, zum Beispiel in Ugarit.

Es gibt Überlegungen, ob Allah der von den Arabern angebetete Mondgott war, doch wird dies vehement von Muslimen abgestritten.

So wie es Christen gibt, die bestreiten, daß Jahwe ein Wettergott in Kanaan war. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Es sieht dann so aus, als wäre Allah erst zum Islam „konvertiert“, nachdem Mohammed ihn von seinen heidnischen Nachbarn hinzuwählte.

So wie Jahwe irgendwann „Jude“ wurde, als das entstehende Judentum sich für den Monotheismus entschied und Jahwe zu seinem einzigen Gott machte. Auch hier: Nix als Parallelen.

Mehrere andere heidnische Praktiken der vorislamischen Kultur, inklusive der Hadsch oder der Pilgerreise nach Mekka, die Verehrung der Kaaba, das Ritual der Steinigung dreier Säulen, die den Teufel repräsentieren, und weitere, wurden ebenfalls integriert. Diese Elemente finden sich noch heute im Islam.

Auch in das Judentum und mittelbar das Christentum sickerten heidnische Details ein. Das Christentum hat diese auch weiterhin rege rezipiert, wie die ganzen Höllenvorstellungen, die Satisfaktionslehre, beides wohl vom Germanentum…

Da wichtige Grundzüge des Islam, insbesondere die zentrale Gottheit, aus einem heidnischen Milieu stammen, ist dies ein triftiger Grund abzulehnen, dass Allah der Gott der Bibel ist.

Lächerlich, da kommt ebenso viel aus einem heidnischen Umfeld!

Aber gut, wenn man zweierlei Maß anlegt. Für Allah beziehst Du Dich auf (wahrscheinlich) Ergebnisse der historisch-kritischen Forschung zu Allah, Islam und vorislamische arabische Kultur. Für den Gott des Christentums lehnst Du dies kategorisch ab. Das mußt Du tun, denn diese ganze Argumentationskette würde sonst dazu führen, daß Du Deinen Glauben verlierst, nicht wahr?

Comment by Christina on 2017-01-17 17:06:10 +0100

Interessantes Wort, nie gehört. Aber ich glaube nicht, daß es etwas gibt, das Gott nicht könnte, und sei es „Listenschieden“, was auch immer das ist.

Nun, Listen schmieden ist das gleiche wie Ränke schmieden. In einigen Übersetzungen wird das Wort Listen (kommt von „List“, das Wort wirst du ja wohl kennen ^^) als „Ränke“ übersetzt. (Ränke = Intrige, Hinterlist, um jemandem zu schaden).

So siehst du also den Gott der Bibel. Aufschlussreich. 😉

Comment by De Benny on 2017-01-17 19:18:07 +0100

als „Ränke“ übersetzt

Dazu müßte man sich ansehen, was das Wort im Arabischen bedeutet. Einfach ne Übersetzung hernehmen und davon etwas ableiten ist Murks. Ob List oder Ränke oder was auch immer, es kommt darauf an, wie das Wort im arabischen verstanden und gebraucht wird. Und ich vermute mal ganz keck, daß im arabischen das Wort nicht negativ konnotiert ist, wenn die Gott so beschreiben.

Ich hab dann auch mal gegoogelt, und folgende Übersetzung gefunden:

Und sie planten, auch Allah plante; und Allah ist der beste Planer.

Gefunden hier:

http://www.koran-auf-deutsch.de/3-das-haus-%C3%ACmr%C3%A1ns-al-%C3%ACmr%C3%A1n

Sure 3, Aya 54

Es ist natürlich eine ungeheure Gotteslästerung, dem Gott der Bibel zu unterstellen, Er hätte einen Plan… 😀

Comment by Christina on 2017-01-17 22:46:09 +0100

Und ich vermute mal ganz keck, daß im arabischen das Wort nicht negativ konnotiert ist, wenn die Gott so beschreiben.

Und ich vermute mal ganz keck, dass deine Koranübersetzung eine weichgespülte für ungläubige Europäer ist. ^^

Gibt ja auch viele weichgespülte Bibelübersetzungen, nicht wahr. ^^

Du solltest dir übrigens mal den Münchner Report (ARD) von heute Abend (in der Mediathek sicher noch verfügbar) anschauen.  Warum war unsere Regierung nur so naiv? Den Schlußsatz des Reporters fand ich ziemlich bemerkenswert. „Weil nicht sein durfte, was nicht sein konnte.“ Kommt mir irgendwie bekannt vor der Satz. Habe ich Ähnliches nicht auch gestern oder heute an dich geschrieben? ^^ Die Einzigen, die schon damals die Lage richtig eingeschätzt haben, war wohl die AfD. Tut mir leid, dir das sagen zu müssen, aber es ist nun mal die Wahrheit. 😉

Comment by De Benny on 2017-01-17 23:11:22 +0100

Und ich vermute mal ganz keck, dass deine Koranübersetzung eine weichgespülte für ungläubige Europäer ist. ^^

Wenn „weichgespült für ungläubige Europäer“ auf alle Übersetzungen zutrifft, die Dir nicht passen, weil sie Deine Vorurteile gefährden, dann ja. ^ ^

Gibt ja auch viele weichgespülte Bibelübersetzungen, nicht wahr.

Bibelübersetzungen, die die Gewalttaten und Verbrechen Gottes und seinerAnhänger runterspielen, ja? Welche sollen das sein? Und wie denkst Du von der Bibel?

Du solltest dir übrigens mal den Münchner Report (ARD) von heute Abend (in der Mediathek sicher noch verfügbar) anschauen.

Nein.

Warum war unsere Regierung nur so naiv? Den Schlußsatz des Reporters fand ich ziemlich bemerkenswert. „Weil nicht sein durfte, was nicht sein konnte.“

In Bezug auf was? Rechte Gewalt? Ja, da hätte man schon lange was tun sollen…

Die Einzigen, die schon damals die Lage richtig eingeschätzt haben, war wohl die AfD.

Tja, AfD und Terroristen spielen in einem Team. Sie alle setzen auf Angst und spielen sich die Bälle zu, und die „besorgten Bürger“ beider Seiten sind so dumm, dem Ball nachzulaufen.

Zentrale Sätze in Christi Botschaft sind, daß die Liebe über den Haß triumphieren wird und die immer wieder kommende Aussage: Fürchtet Euch nicht. Beide stehen in krassem Widerspruch zu sowohl AfD als auch zu Terrorismus, die spielen it der Angst, um den Haß zu schüren. Wenn Du da mitmachen willst, bitte. Ich nicht. Als Christ kann ich das nicht.

Comment by Christina on 2017-01-31 13:02:44 +0100

Lieber Benny, auf ein neues interessantes Video von Abdul und Hussam (zwei Christen mit Migrationshintergrund ^^) über den Koran und die Bibel möchte ich dich mal hinweisen. Sind Allah und Jahwe ein und derselbe Gott? Abdul und Hussam sprechen nicht nur perfekt deutsch, sondern auch perfekt arabisch (was wir Beide ja nicht können) und kennen nicht nur die Bibel, sondern auch den Koran in seiner Muttersprache sehr gut. Ich habe jetzt in etwa die Hälfte gehört, den Rest werde ich heute abend hören. Kann es aber schon an der Stelle dir wärmstens empfehlen. Für mich ganz neu war der Vergleich zwischen dem Auftretens des Engel Gabriel in der Bibel und im Koran. (Jetzt wird mir klar, warum Salman Rushdie,  den Koran als „satanische Verse“ bezeichnete. Bisher glaubte ich immer, das sei ausschließlich wegen dem Inhalt desselben. Aber mit dem jetzigen Hintergrundwissen bekommt seine damalige Aussage für mich plötzlich noch eine ganz andere Facette.) Reinhören ab Minute 4:40 – 16:00. Ich würde dir aber durchaus das ganze Video empfehlen. Höre es dir mal ganz objektiv an und ziehe  deine eigenen Schlüsse. Nichts anderes ist das Anliegen der Beiden. Sie legen nur die Fakten dar. Die Schlüsse daraus muss jeder Zuhörer für sich selbst ziehen.

https://www.youtube.com/watch?v=wnMErieCZUk

Möge dir Gott Herz und Augen öffnen.

Viele Grüße

Christina

 

 

Comment by De Benny on 2017-02-01 17:45:21 +0100

Da nennt sich jemand Abdul (Knecht Allahs) und Du hältst ihn für eine seriöse Quelle, gar für einen Christen? Was ist los mit Dir? Bist Du krank?

Was das Video angeht, scheint es den beiden vor allem darum zu gehen , den Patriarchen der syrisch-orthodoxen Kirche zu diskreditieren, dabei werden koranische und biblische Traditionen zu Gabriel verglichen.

Was erwartest Du jetzt von mir? Daß ich den Koran verteidige? Daß ich den Koran für ein wahres Buch halte? Ich bin Christ!

Abgesehen davon meinen die Muslime mit Allah den gleichen Gott den wir meinen, wenn wir von der Trinität sporechen und den die Juden meinen, wenn sie vom Ewigen (Jahwe sagen die nicht) sprechen. Daß sie Ihn anders sehen, anders verstehen, anders einschätzen als wir ist logisch. Sie haben eine ganz andere Tradition, eine ganz andere Überlieferung und eine ganz andere Religion. Schon Katholiken und Protestanten haben kein identisches Gottesbild. Juden stehen uns noch ferner, die glauben nicht an die Trinität. Trotzdem siehst Du den Gott der Juden und den Gott der Christen als ein Gott an, trotz unterschiedlicher Traditionen und Überlieferungen (hier NT, dort Mischna und Talmud), bei den Muslimen aber nicht. Warum? Weil Deine Gurus Dir das so eintrichtern.

Ich werde weiter für Dich beten.

Gottes Segen

Comment by Christina on 2017-02-02 10:47:07 +0100

Da nennt sich jemand Abdul (Knecht Allahs) und Du hältst ihn für eine seriöse Quelle, gar für einen Christen? Was ist los mit Dir? Bist Du krank?

Nun werde mal nicht komisch. ^^ Niemand kann was für den Namen, den er von seinen Eltern bekommt, oder?

Und ja, ich halte ihn für eine seriöse Quelle.

Was das Video angeht, scheint es den beiden vor allem darum zu gehen , den Patriarchen der syrisch-orthodoxen Kirche zu diskreditieren

Dann hast du nicht richtig hingehört oder besser vielleicht solltest du dir mal das gesamte Video anhören. Diskreditiert wird hier niemand – ganz im Gegenteil.

Abgesehen davon meinen die Muslime mit Allah den gleichen Gott den wir meinen

Du erzählst so einen Unsinn. Wäre der Gott der Muslime derselbe wie der der Juden und Christen, warum werden diese dann im Koran diskreditiert? Frage mal bitte einen Muslim, ob sein Gott Allah derselbe Gott wie Jahwhe ist? Er wird dich auslachen. Frage ihn mal, ob Allah einen Sohn hat? Nur mal so als Beispiel. Ich könnte jetzt noch mehr aufzählen. Du bist wirklich lustig. Schau dir mal das Video an.

Trotzdem siehst Du den Gott der Juden und den Gott der Christen als ein Gott an, trotz unterschiedlicher Traditionen und Überlieferungen (hier NT, dort Mischna und Talmud), bei den Muslimen aber nicht. Warum? Weil Deine Gurus Dir das so eintrichtern.

Der Gott der Juden und der Christen offenbarte sich selbst mit Namen. Dieser Name war nicht „Allah“, sondern  „Ich bin, der ich bin“.

Comment by Christina on 2017-02-02 10:59:12 +0100

PS: Ach ja, und interessant fand ich auch die Tatsache (und das kommt nicht von meinen Gurus ^^, sondern aus muslimischen Quellen), dass Mohamed selbst glaubte, dass der Satan zu ihm gesprochen habe. Erst seine Frau überzeugte ihn dann, das es nicht so gewesen sei. Das ist doch bemerkenswert. Und deshalb schrieb ich auch, jetzt verstehe ich Salman Rushdie erst richtig. 😉

Comment by De Benny on 2017-02-02 12:02:56 +0100

Niemand kann was für den Namen, den er von seinen Eltern bekommt, oder?

Ich kenn das so, daß Konvertiten den Vornamen ändern. Und zwar Konvertiten in beide Richtungen. Berühmtestes Beispiel: Mohammed Ali alias Cassius Clay.

Und ja, ich halte ihn für eine seriöse Quelle.

Leider ist diese Quelle kaum nachprüfbar. Auf welches Treffen er sich bezieht, wo man das Originalvideo und etwaige Übersetzungen finden könnte (oder noch besser: Ein Transkript), bei welchem Sender das ausgestrahlt wurde: All das fehlt. Auch ist der Ausschnitt recht kurz, das heißt selbst für denjenigen, der arabisch kann ist der Kontext absolut unklar. Nimmt man dazu noch, daß Wörter einer Fremdsprache in einer anderen Sprache oft mehrere Bedeutungen haben, und daß man sich in jedem Sprachraum auch kulturell anders ausdrückt, ist da schon PLatz für berechtigte Zweifel. Darüber hinaus konnte ich außer bei diesem Video nichts finden, wo der Patriarch sonst kritisiert worden wäre. Nicht bei anderen Fundamentalisten, nicht bei anderen arabischsprachigen Christen (und da gibt es Millionen!), nirgends. Von daher bleibe ich skeptisch.

vielleicht solltest du dir mal das gesamte Video anhören

Eineinhalb Stunden? Ich bitte Dich, Du wirst wieder unrealistisch!

Diskreditiert wird hier niemand – ganz im Gegenteil.

Du meinst also, sie loben den Patriarchen?

Wäre der Gott der Muslime derselbe wie der der Juden und Christen, warum werden diese dann im Koran diskreditiert?

Dann müßtest Du auch fragen: Wäre der Gott der Christen der selbe wie der der Juden, wieso werden die Juden dann im NT diskreditiert?

Du siehst, darauf kommt es nicht an. Ein Vater kann mehrere Kinder haben, die miteinander in übelstem Streit liegen, auch über die Natur des Vaters. Da nennt einer den Vater blutrünstig, der andere unnahbar, und der dritte hat mit dem Vater keine Probleme und erlebt ihn als liebend und fürsorgend. Trotzdem ist es der gleiche Vater…

Frage mal bitte einen Muslim, ob sein Gott Allah derselbe Gott wie Jahwhe ist? Er wird dich auslachen.

Die, die ich bisher fragte, sagten alle „ja natürlich“ und wunderten sich, wie man das überhaupt fragen kann. Mir drängt sich die Vermutung auf, Du hast noch nie einen Muslim danach gefragt? Hast Du schon jemals länger mit einem Muslim gesprochen, auch über Glaubensdinge?

Frage ihn mal, ob Allah einen Sohn hat? Nur mal so als Beispiel.

Das wird er ebenso wie ein Jude verneinen. Trotzdem meinst Du, die Juden hätten den selben Gott wie wir und die Muslime nicht.

Ich könnte jetzt noch mehr aufzählen.

Ich hindere Dich nicht.

Der Gott der Juden und der Christen offenbarte sich selbst mit Namen. Dieser Name war nicht „Allah“, sondern  „Ich bin, der ich bin“.

Trotzdem wird dieser Gott in weiten Teilen des AT als „Eloha“ oder „Elohim“ bezeichnet, was nichts anderes als die hebräische Form von „Allah“ ist. Der Gott der Christen offenbarte sich den Christen als Trinität, den Juden jedoch nicht. Sind das also auch zwei verschiedene?

dass Mohamed selbst glaubte, dass der Satan zu ihm gesprochen habe

Selbst wenn es der Satan war, dann hat der eben Lügen über Gott erzählt – im schlimmsten Fall. Aber es geht immer noch um Gott, nicht um irgend einen Günther, Host oder Karl-Heinz.

Comment by Christina on 2017-02-02 21:44:31 +0100

Die, die ich bisher fragte, sagten alle „ja natürlich“ und wunderten sich, wie man das überhaupt fragen kann. Mir drängt sich die Vermutung auf, Du hast noch nie einen Muslim danach gefragt? Hast Du schon jemals länger mit einem Muslim gesprochen, auch über Glaubensdinge?

Namensmuslime brauchst du natürlich nicht zu fragen. Die kennen ihren Koran genauso wenig wie die vielen Millionen Namenschristen die Bibel. 😉

Dann müßtest Du auch fragen: Wäre der Gott der Christen der selbe wie der der Juden, wieso werden die Juden dann im NT diskreditiert?

Werden sie nicht. Ein Beispiel soll genügen. Röm. 9, 1-5  Was ich jetzt sage, sage ich in der Gegenwart Christi. Mein Gewissen bezeugt mir, und der Heilige Geist bestätigt mir, dass es die Wahrheit ist und dass ich nicht übertreibe: 2-3 Der Gedanke an die Angehörigen meines Volkes, an meine Brüder, mit denen mich die gemeinsame Herkunft verbindet, erfüllt mein Herz mit tiefer Traurigkeit. Ihretwegen bin ich in ständiger innerer Not; ich wäre sogar bereit, für sie ein Verfluchter zu sein, ausgestoßen aus der Gemeinschaft mit Christus.  4 Sie sind ja Israeliten; ihnen hat Gott die Sohneswürde geschenkt. Ihnen hat er sich in seiner Herrlichkeit gezeigt, mit ihnen hat er seine Bündnisse geschlossen, ihnen hat er das Gesetz und die Ordnungen des Gottesdienstes gegeben, ihnen gelten seine Zusagen. 5 Sie sind Nachkommen der Stammväter, die Gott erwählt hat, und aus ihrer Mitte ist seiner irdischen Herkunft nach der Messias hervorgegangen, Christus, der Herr über alles, der für immer und ewig zu preisende Gott. Amen.

Was du sonst noch an Bullshit zusammenschreibst, da möchte ich nun nicht mehr drauf eingehen. Wird mir zu mühsam.

 

Comment by De Benny on 2017-02-04 07:27:00 +0100

Namensmuslime brauchst du natürlich nicht zu fragen. Die kennen ihren Koran genauso wenig wie die vielen Millionen Namenschristen die Bibel.

Wie kommst Du darauf, daß ich Namensmuslime gefragt hätte? Vielleicht hast Du bisher nur mit Namensmuslimen gesprochen, wenn überhaupt je mit einem.

A propos: Diese Namensmuslime, betreiben die auch die angebliche Islamisierung des Abendlandes und wollen „unsere Frauen“ wegsperren und Bomben legen etc? Oder sind die da eher nicht so für?

Und dann: Falls die nicht so dafür sind: was meinst Du denn, wie hoch der Prozentsatz der Namensmuslime unter allen Muslimen ist? Denn wenn die meisten Muslime nur Namensmuslime sind und keine Islamisierung wollen, dann ist die Gefahr wohl doch nicht soooo groß mit der Islamisierung, oder (ganz abgesehen davon, daß wir die Zusage haben, daß die Kirche Jesu Christi nicht überwunden werden wird, aber ich weiß, „konservative Christen“ haben hier den größten Zweifel an Gottes Zusage).

Werden sie nicht. Ein Beispiel soll genügen. Röm. 9, 1-5

Nur weil es Stellen gibt, wo Juden positiv(er) gesehen werden heißt das nicht, daß es keine negativen Stellen gäbe. Der Koran hat auch viel Positives zu Christen und Juden.

Aber ein paar negative Beispiele aus dem NT:

  1. „Die Juden“ sind schuld an allen Verfolgungen gegen sie:
    Mt 27, 25
  2. „Die Juden“ haben den Teufel zum Vater und wollen nach ihres Vaters Begierden tun:
    Joh 8, 44
  3. „Die Juden“ haben Jesus und die Propheten getötet, gefallen Gott nicht und sind allen Menschen feind:
    1. Thess 2,15

Du wirst es wieder wegexegetisieren wollen, wetten? Lustig finde ich dabei, daß Du immer dann vom wörtlichen Verständnis abweichst, wenn das Ergebnis Dir nicht passt. Das zeigt mir, daß die Bibel für Deinen Glauben eigentlich weniger wichtig ist als vielmehr das, was Deine Gurus Dir sagen oder was Du Dir selbst ausdenkst. Würdest Du konsequent beim Biblizismus bleiben, könnte man das ja noch respektieren, auch wenn man anderer Meinung ist.

Dann müßtest Du aber auch einsehen, daß es im NT sehr wohl judenfeindliche Stellen gibt. Da seien Deine Gurus vor, nicht wahr? Es ist diese Rosinenpickerei, die Dich und Deine Gurus noch mehr in Verruf bringt, als Euren unkritischen Umgang mit dem Bibeltext.

Was du sonst noch an Bullshit zusammenschreibst

Offenbar hast Du Dich geärgert. Gut! Denn das sorgt vielleicht irgendwann dafür, daß Du die Energie aufbringst, Dir eigene Gedanken zu machen. Doch sei gewarnt: Das könnte dazu führen, daß Deine Gurus an Einfluß verlieren und Du in eine Glaubenskrise stürzt.

PS: Könntest Du es unterlassen, eine falsche E-Mail Adresse anzugeben? Die ganzen Fehlermeldungen, die hier auflaufen, nerven langsam.

Comment by Christina on 2017-02-04 12:59:56 +0100

PS: Könntest Du es unterlassen, eine falsche E-Mail Adresse anzugeben? Die ganzen Fehlermeldungen, die hier auflaufen, nerven langsam.

Ohhh   … sorry. Das war keine Absicht. Hättest du mich doch schon mal eher darauf hingewiesen! Vielleicht eine kurze Erklärung: Ich habe in meiner E-Mail-Adresse mal irgendwann vor langer Zeit das „web“ durch ein „gmx“ ausgetauscht. Wenn ich hier kommentierte wurde mein Name und die E-Mail schon immer automatisch bereits angezeigt. Ich brauchte da nichts eintragen und so ist mir das gar nicht aufgefallen, dass es da eine kleine Diskrepanz gab. Die Anfangsbuchstaben bzw. das meiste war ja identisch. So kam das wohl zustande. Tut mir leid. War wie gesagt keine Absicht. Ich ändere das jetzt gleich mal und werde in Zukunft darauf achten. Danke für den Hinweis. 🙂

Comment by De Benny on 2017-02-04 14:24:28 +0100

Ohhh   … sorry. Das war keine Absicht. Hättest du mich doch schon mal eher darauf hingewiesen!

Aus verschiedenen technischen Gründen fiel das jetzt erst geballt auf/wurde bisher weitgehend verzögert.

Ich brauchte da nichts eintragen und so ist mir das gar nicht aufgefallen, dass es da eine kleine Diskrepanz gab.

Ist keine große Sache und entschuldige bitte den Ton. Ich bekomme in letzter Zeit wenig Schlaf.

 

Comment by Christina on 2017-02-04 16:28:35 +0100

Ist keine große Sache und entschuldige bitte den Ton. Ich bekomme in letzter Zeit wenig Schlaf.

 

Ach, ist schon gut. Ich kann gut verstehen, dass dich das genervt hat. Insofern alles in Ordnung. 🙂 Ich hoffe, jetzt kommen keine Fehlermeldungen mehr durch mich zustande.

Comment by De Benny on 2017-02-04 17:43:11 +0100

Ich hoffe, jetzt kommen keine Fehlermeldungen mehr durch mich zustande.

Nö, nicht mehr. Alles töfte.