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Die Sturmstillung – Wie Jüngersein aussehen kann IV

Meine kleine Auslegereihe zur Sturmstillung kommt mit diesem Beitrag zu ihrem Schluss. Ich habe hier versucht zu erklären, warum auch das Gespräch über den Ernst der Nachfolge zu der Erzählung von der Sturmstillung dazugehört. Dann habe ich ein bisschen was zum Jünger geschrieben, den ich später den „Unbekannten Petrus“ nenne und der auch in der restlichen Auslegung seinen Platz hat und (ganz, ganz kurz) dargestellt, was für Schlüsse man aus dem Gespräch über den Ernst der Nachfolge ziehen könnte.

Im zweiten Teil habe ich versucht zu begründen, warum ich den Jünger „Unbekannten Petrus“ nenne und was ihn für mich so bemerkenswert macht.

Der dritte Teil geht erst kurz auf den Unterschied zwischen dem Schriftgelehrten am Anfang der Erzählung und dem Unbekannten Petrus ein. Was ist eigentlich der Unterschied zwischen ihnen? Außerdem wird versucht, eine Antwort auf die Frage zu finden, warum Jesus die Jünger „Kleingläubige“ nennt, als sie ihn aus lauter Furcht wecken.

Auf die Antwort Jesu möchte ich zum Abschluss der kleinen Auslegung nochmal eingehen. Man stelle sich das nur mal vor: In höchster Not rufen die Jünger zu Jesus – und bekommen erstmal gesagt: Warum fürchtet ihr euch eigentlich, ihr Kleingläubigen? Auch das heißt Jünger Jesu sein: Jesus ansprechen in der Not – und sich von ihm ansprechen lassen, ohne Vorbehalt. Da wird auch der Unbekannte Petrus wieder auf den Boden der Tatsachen geholt – wenn er sie denn zu verlassen drohte: Du meinst, dein Glauben sei groß, weil du mir nachfolgst? Irrtum. Auch du, der du für mich deine Familie hinter dir gelassen hast, hast noch einen kleinen Glauben, bekommst noch Angst, wenn es wirklich hart wird. Wer sich an Jesus wendet, muss auch damit rechnen, mit unbequemen Einsichten über sich selbst konfrontiert zu werden. Jünger Jesu sein heißt eben beides: Jesus Christus ansprechen – und sich von ihm ansprechen zu lassen.

Doch wenn Jesus uns dann anspricht, bleibt er nicht bei der Ansprache stehen. Er spricht die Jünger als das an, was sie sind: Kleingläubig, voller Angst. Aber dann setzt er sich vorbehaltlos für sie ein. Er ist eben nicht der, der sagt: Wenn du von mir Hilfe erwartest, hast du aber bitteschön erstmal die Größe deines Glaubens zu beweisen. Er nimmt uns an, mit unseren Zweifeln – und mit der Hoffnung. Denn Hoffnung ist es ja, die die Jünger dazu bringt, Jesus überhaupt zu wecken. Die Hoffnung, dieser Jesus, der kann doch helfen. Wenn alle unsere menschlichen Kräfte am Ende sind, ist da doch noch der, der helfen kann.

Der, der uns anspricht, uns annimmt und auch in den Stürmen des Lebens nicht von unserer Seite weicht. Der sich in unserem Lebensboot seinen Platz zum Ausruhen sucht – und dann in den Momenten größter Not doch da ist. Zu diesem Christus stieg der Unbekannte Petrus ins Boot. Und mit ihnen sitzen auch wir im Boot der Christenheit, unterwegs durch hohe Wogen und ruhige Gewässer.

4 thoughts on “

  1. “Glaubwürdig”
    ist eine natürliche Person mit realer Erscheinung,ab Geburt, Einbürgerung, Rechte, zunehmend auch Pflichten.

    “Glaubhaft”
    bezieht sich auf unbestimmte Menge von Aussagen, letztlich sachlichen überprüfbaren Inhalt.

    Kritischer Verstand,
    hinreichender Wahrscheinlichkeit, zu einem Sachverhalt, ist relevant. Zum Beweggrund Kosmos, im Näheren Milchstraße Erde, Gang, Prozess, Funktion, ist das Bedürfnis nach Zweckmäßigkeit der Mittel. Eine „Orientierung“ Tatbestandsmerkmal bezieht sich auf einen Bezugspunkt, bspw. „Norden“ und „Süden“. Derartiges ist auf der routierenden Erde von Menschen festgesetzt worden.
    Theorie, Verständnis Annahme-,Tatsachenvermutung, ist mehr wie „vielleicht“, „kann sein“, bloße Idee, Ideologie,indoktrierte feste Überzeugung. , Es ist aber weniger wie absolut, endgültig, für immer. Der Staat fordert keine Einfalt, aber Treuepflicht, Rechtsweg, ggf. mit Unterstützung Rechtshilfe. Aussagensammlung, die einen Sachverhalt intendieren (logische Aussagen), können sich bei einer Überprüfung (wissenschaftlich: Verifikation) als höchstwahrscheinlich oder eher falsch erweisen. Aussagen sind Erkenntnis, wenn sie in die Tat umsetzbar sind.
    Anders ist kein Maßstab menschlichen Handelns und Denkens.

    Wahrnehmungen eines realen Geschehenszeugen, Faktensammlung ist von Bedeutung.
    Zur Glaubhaftigkeit gehören Gültigkeitsbezirk, Datum von bis… Augenschein, eigenhändig unterschriebene Urkunden, einer Urheberpersönlichkeit, Beglaubigung Notar, Staatsbediensteten. Bevollmächtigungen, mit Unterschrift
    Vollmachtsverhältnis ausdrückenden Zusatz „in Vollmacht“, „im Auftrag“ oder „i.V.“/“i.A.Wahrnehmungen, reale Zeugen,Sachverständige, Messbares an Hand aktuellen Richtlinien, Normen, Rechtspruch, entsprechender Vergleich, auch Wiederholungsprüfung, ist relevant.Digitale Aufnahme ist gut. Auch da ist noch zu berücksichtigen, dass die Kamera vom Kameramann gehalten wird. Ideal sind mehrere Kameramänner, bzw. reale Geschehenszeugen.

    Mission im deutschen Zivilrecht
    bedeutet Auftrag, der Rechtsgrund, bspw. Kaufvertrag, Einigung dazu, erfordert. Erst dann kann ein Rechtsgeschäft sein, mit dem sich der Beauftragte verpflichtet, unentgeltlich ein Geschäft für den Auftraggeber zu besorgen. Auftrag gilt so lange, bis der Beauftrage Kenntnis zum Erlöschen des Auftrag hat.
    Rechtsgrundlos übertragenen Vermögenswerte nach den Regeln der „ungerechtfertigten Bereicherung“ bedeuten, dass Herrausgabe gefordert werden kann.
    § 662 − § 674 BGB ; § 812 ff. BGB

    Botschaft
    = Diplomatie, bzw. diplomatische Vertretung eines Staates, am Regierungsitz eines anderen Staates.
    Rechtsunwirksamkeit, Nichtigkeit, ist unheilbar.

    Werbung
    ist keine Dienstleistung. Dienstleistung kommt zu Stande mit Vertrag „Treu und Glaube“,
    Auf Basis Imaginationen, Fiktionen, Teleportationen, Fabulierungen. ist kein Vertragsrecht möglich. Ebensogut könnte man sich auf Heiratsschwindler, mit Hungerhirn, faulem Bauch, hohler Hand, einlassen.

    Dunkelheit ist nicht vollständige Abwesenheit von Licht; Vakuum ist nicht leer, Gold, destilliertes Wasser sind nicht 100 % rein. Heisenbergsche Unschärfetheorie bedeutet nicht, dass man nun das Messen vergessen kann. Aber Einschränkungen hat es. Energie ist Unvernichtbar und Weltformel gibt es nicht.

    Im Falle Notstand hilft die Notrufzentrale. Sonstig frage Arzt, Apotheker, Behörden, Verbraucherberatungsstellen,

  2. Schade, dass du auf Fragen nicht reagierst. Denn ich warte immer noch auf eine Antwort darauf, ob die Glaubwürdigkeit einer Person nach dem Tod aufhört.
    Der Rest ist eben dein üblicher Spam. Es ist mir ein Rätsel, wie man damit seine Zeit verschwenden kann, aber wie Bundesbedenkentraeger anmerkte: Wir haben ja nicht so viele Leser, die vollspammen, da lässt sich dein Spam aushalten.

  3. Bonifatz,
    bedaure, zu deiner Frage habe ich keine Benachrichtigung erhalten,
    Sehr aufschlussreich,dass Rechtsinfo für dich üblicher Spam ist.
    Spam geht nicht in Blogs, sondern an private Mail. Es ist Porno, sonsttig Rechtswidriges.
    Ich hätte nicht gedacht, dass du so ein irrer Hecht bist.
    Man lernt doch nicht bei den Glaubenshelden aus.

    Was du nach Ende der Totenwürde (dreißig Jahre maximal) erzählst, ist vor Jurisprudenz nicht mehr glaubhaft. Im besonderen Männer, sind bekannt dafür, dass sie sich gerne mit großartigen fabulierten Ahnen identifizieren, und gleichzeitig mit den fabulierte Federn schmücken.Manche sind dann auch richtig von Missionieren besessen,

  4. Zu meinen Fragen guckst du hier:

    http://bundesbedenkentraeger.wordpress.com/2012/08/16/die-sturmstillung-wie-jungersein-aussehen-kann-iii/

    Was deine Ausführungen zu „Glaubhaft“, „Glaubwürdig“ „kritischer Verstand“ und „Wahrnehmung“ mit Rechtsinfo zu tun haben soll, erschließt sich mir nicht. Spam ist für mich, was keinen erkennbaren Zusammenhang mit dem zu kommentierenden Text aufweist. Spam muss nicht immer per Post übermittelt werden und geht selbstverständlich auch in Blogs. Du bist der beste Beweis dafür.
    Wüsste gerne, wo ich in Anspruch genommen habe, ein irrer Hecht oder gar Glaubensheld zu sein. Da muss mir was entgangen sein.

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