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Handy statt Gesangbuch

Ich hab ja kein Smartphone. Das liegt wohl vor allem daran, was die Dinger so kosten, aber prinzipiell spielt wohl auch rein, daß ich nen Computer hab, und mit nem Telefon telefonieren will.

Infolge dessen hab ich mit diesen QR Codes nie viel anfangen können. Jetzt hab ich aber was gelesen, das mir sinnvoll erscheint (via).

Keith Handerson beschreibt da, wie seine Gemeinde die gane Liturgie per QR Code an die Kirchgänger ausliefert. Die können es mit dem Handy einscannen, und haben dann Liturgie, Liedtexte, was auch immer griffbereit.

Quasi sowas wie Gesangbuch 2.0. Wenn alle ein Smartphone oder ein Tabet haben, müssen sie kein Gesangbuch mehr in die Kirche mitnehmen. Auch die Kirchen müßten keine Gesangbücher mehr vorhalten (es entfiele auch das Suchen und Bändchenreinlegen für das nächste Lied). Und vor allem: Diese Liederzettel, die oft mit dem Gesangbuch ausgegeben werden (und die mich immer nerven, weil man zum Gottesdienst so viel in der Hand halten muß) würden wegfallen können. Nur noch das Handy, mehr nicht.

Freilich wird es noch dauern, bis alle Gemeindeglieder das Angebot nutzen können. Die ältere Generation wird sich keine Smartphones anschaffen. Trotzdem denke ich, heute ist der Zeitpunkt, in eine solche Technologie einzusteigen und damit rumzuexperimentieren. Schließlich haben wir noch genügend Gesangbücher als Backup. Und Liederzettel, ja, ich weiß.

One thought on “Handy statt Gesangbuch

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