Netzfunde

Netzfunde vom Mittwoch, den 22. Mai 2013

Eigentlich sitz ich gerade an meiner Examenspredigt, und komm nur sehr schwer voran. Da nennt man es wohl Übersprungshandlung, wenn ich jetzt nochmal ne Ausgabe Netzfunde bringe, statt meine Predigtarbeit fertig zu stellen, aber irgendwann muß man auch mal an was anderes denken.

Stellt Euch vor, Ihr seid schwerbehindert und auf Hilfe angewiesen. Der Staat gibt Euch Unterstützung. Dank dieser Unterstützung könnt Ihr auf dem ersten Arbeitsmarkt arbeiten un eigentlich vergleichsweise selbstbestimmt leben. Nein, könnt Ihr nicht. Denn sparen ist nicht. Ihr dürft nämlich nicht mehr als 2600€ haben, und wenn Ihr verheiratet seid, gilt das auch für den Ehepartner. Um das zu ändern gibt es eine Petition, und zwar hier. Sagt es weiter, und zeichnet mit. Es kann doch nicht sein, daß diejenigen, die es so schon schwer haben, ein selbstbestimmtes Leben zu leben, dann auch noch Steine in den Weg gelegt bekommen.

Präses Rekowski schreibt davon, wie er die Pfingsttage verbracht hat, und dass er in Zukunft öfter nach der Taube auf dem Dach ausschau halten will, statt sich auf den Spatz in der Hand zu konzentrieren.

Lana schreibt über die Wahrheit. Und die Beweise dafür, die selbt nichts beweisen, wobei man auch nicht beweisen kann, daß die Beweise der Beweise falsch wären. Verwirrt? Mal anders: Gott kann deshalb nicht dekonstruiert werden, weil Er kein Konstrukt ist, sondern wirklich. Was man aber auch nicht beweisen kann. Lana befasst sich seit einiger Zeit mit Fragestelungen im Zusammenhang von Philosophie und Glauben. Mancher wird es bemerkt haben: Im verlinkten Artikel geht sie vor allem auf Nietzsche ein.

Beim Lesen der Serie kam ich übrigens auf einen kleinsten Kern für den christlichen Glauben. Also jetzt so, wie ich ihn verstehe. Ich hör schon die Menge „Ketzer“ rufen… Jedenfalls denke ich, daß der Kern in etwa so aussehen könnte:

Es gibt einen Unterschied zwischen dem Schöpfer und der Schöpfung. Und das Heil, die Erlösung oder wie man es auch nennen mag, kann nie von innerhalb der Schöpfung zu uns Geschöpfen kommen, sondern immer von außerhalb, dem Schöpfer.

Vieleicht kann man das noch weiter kondensieren, wenn man Symbole wie „Heil“ oder „Erlösung“ noch rauskriegt. Ich frage mich gerade, ob die Erlösung darin besteht, aus der Schöpfung zum Schöpfer zu kommen. Aber dazu müßte ich wohl nochmal bei Tillich nachlesen…

Michael Blume schreibt über die evolutionäre Funktion der Scham beim Menschen.

Don Ralfo schreibt über Pfingsten. Und fragt, wieso der Heilige Geist in den Landeskirchen so kurz kommt, also im Vergleich zum Sohn.

Tara Samples schreibt bei Sorourner’s über ihre Erfahrungen mit Mißbrauch in der Kirche und nennt 10 Mythen über den Mißbrauch. Das Ganze macht nen sehr amerikazentrischen Eindruck (ist ja auch ne amerikanische Seite), aber lesensunwert ist es deshalb noch lange nicht. Passt auch irgendwie zur Schamthematik bei Blume, wobei hier die negativen Seiten der Scham aufgezeigt werden. Vielleicht könnte man die Aufforderung formulieren, die Freiheit des Evangeliums hier so zu nutzen, daß man schamloser ist. Dann kommen vielleicht auch die Probleme eher auf den Tisch.
Übrigens gibt es zum Mißbrauch in der Kirche ne Serie bei Sojourner’s, und die suchen scheinbar noch weitere Artikel. Man kann die einreichen. Wie steht am Anfang von Samples Artikel.

Nochmal Sojourner’s, diesmal Jon Huckins. Er schreibt über die Gewalt beim Frieden stiften.

Der Herr Alipius ärgert sich über die kulturelle Veränderung. Und irgendwie kann ich ihm nich so ganz folgen. Wenn die Kinder das Vater Unser nicht mehr aufsagen können, dann sind doch in erster Linie wir Kirchenleute gefragt, es ihnen beizubringen, mitsamt der Erklärung für dessen Relevanz in ihrem Leben. Wenn die Kinder es nicht können, dann haben in erster Linie wir versagt, nicht die pöhsen „Newthink-Umerzieher“. Und wenn irgendein Ministerium in einer spanischen Autonomia nicht mehr Ostern sagen mag, so kann man sich vielleicht darüber ärgern, daß die Kirche (und hier speziell wohl die römische) die Deutehoheit für die öffentliche Kultur verloren hat, aber auch hier stellt sich doch wohl die Frage, wieso das so ist. Freilich gibt es Einanderung, so daß ganz einfach inzwischen auch viele nichtchristliche Bürger hier leben. Wenn er es aber besonders erwähnenswert findet, daß die fragliche Ministerin der sozialistsichen Regierung angehört, dann gibt es vielleicht andere Gründe für deren Distanz zur Kirche als die Einwanderung. Überhaupt frag ich mich, was die ganze Aufregung soll. Diejenigen, die wirklich an Gott glauben, werden weiterhin Ostern und Weihnachten sagen, und nicht Baum- oder Hasenfest. Deshalb möchte ich ein anderes Paradigma vorschlagen, unter dem man das ganze betrachten kann, auch wenn es nen protestantischen Einschlag mitbringt: Was stört’s die deutsche Eiche, wenn sich die Sau dran reibt? In diesem Sinne, nicht so aufregen. Niemand kann die Kirche überwinden, und wenn wir weiterhin fleißig Katechese betreiben, dann werden auch die Spanier irgendwann wieder das Vater Unser aufsagen können.

Dominique Venner hat sich erschossen. Mit einer Pistole, vo der Altar des Notre Dame in Paris. Artikel dazu hab ich beim Herrn Alipius und auf evangelisch.de gelesen. Ich verstehe ja ehrlich gesgat die ganze Aufregung nicht. Für Katholiken wird die Homoehe auch nach deren Einführung in Frankreich oder sonstwo zum Sakrament. Und Protestanten, die konservativer denken, werden auch keine Nachteile davon haben, daß homosexuelle Menschen für ihre Beziehungen nun auch eine staatliche Bescheinigung bekommen können. Ich versteh den Aufruhr echt nicht. Wobei ich, was die Ehe angeht, sowieso der Meinung bin, daß sie als staatliche Einrichtung abgeschafft gehört. Was geht den Staat die Ehe an? Wer mit wem zusammenlebt oder nicht ist entweder Privatsache, oder meinetwegen noch Sache der jeweiligen Religionsgemeinschaft. Aber sonst?

Soweit für heute. Bis demnächst.

Theologie

Die vielen und der Eine

Christen sind Atheisten bezüglich aller Götter bis auf einen. Atheisten gehen lediglich einen Schritt weiter.

So hört man immer wieer reden. Und es steht u befürchten, daß immer mehr Menschen meinen, an diesem Satz sei etwas dran, da vielen Menschen inzwischen die religiöse Bildung abgeht.

Um dem ein wenig entgegenzuwirken, möchte ich hier kurz umreißen, wieso das so nicht gesagt werden kann, und wo der Denkfehler liegt.

Was ist Schöpfung?

Die Frage sieht sehr einfach aus, ist aber durchaus tief, beziehungsweise führt in tiefe Tiefen. Dem Monotheisten ist Schöpfung alles das, was „ist“, genauer: was „gemacht ist“. Dazu gehören sowohl Gegenstände und Lebewesen, aber auch lediglich Denkbares wie Einhörner und Waldfeen. Gbe es sie, so wären sie Teil der Schöpfung, nicht jedoch dessen, was außerhalb der Schöpfung liegt. Dazu später mehr.

Die Schöpfung unterliegt weitgehend den gleichen Regeln. Geschöpfe sind prinzipiell in ihrer Macht beschränkt, wenn dazu auch in gewissen Weltbildern, die vielleicht fliegende Pastagerichte beinhalten, bestimmte magische Krafte gehören können. Diese Magie ist aber immer (jedenfalls sind mir keine Gegenbeispiele bekannt) in irgend einer Weise begrenzt. Einwohner der Schöpfung, die Geschöpfe also, können daher im Wettkampf miteinander stehen, und tun das auch oft. Die Mythologien sind voll davon, wie ein Gott versucht den anderen über’s Ohr zu hauen, und das ot auch schafft. Manchmal mischen auch Menschen mit. Diese Götter, die polytheistischen Götter, leben voll und ganz in der Schöpfung und stehen nicht außerhalb. Sie interagieren mit Menschen, unterliegend weitestgehend den gleichen Naturgesetzen und können im Zweifel von ihnen besiegt werden. Mitunter ist auch die Grenze zwischen Göttern und normalen Menschen gar nicht klar gezogen, und ein hin- und herwandern kommt öfter vor. Der Unterschied zu Superman, Spiderman oder dem unglaublichen Hulk liegt allein im Zeitraum der Popularität, und so wundert es auch nicht, daß es eine Zeichentrickserie über den Gott Thor gibt, in dem er rüberkommt wie ein ganz normaler Superheld.

So kann man ausgehend von der Nichtexistenz Supermans und Spidermans durchaus auf die Idee kommen, auch alle anderen Superhelden in Frage zu stellen, oder einfach aufhören, an ihre Existenz zu glauben. Und dann wird es auch mit dem eigentlichen Glauben schwer, dem es nicht um für-wahr-halten geht, sondern um Vertrauen.

Was gibt es außer der Schöpfung noch?

Wenn die Schöpfung schon alle „Märchengestalten“ wie Einhörner, Zeus und das FSM mit einschließt, was gibt es dann noch? Die Antwort ist eigentlich ganz leicht: Den Schöpfer. (und nein, der ist trotz grammatikalisch maskuliner Form weder Männlein noch weiblein noch Neutrum – das sind nämlich geschöpfliche Kategorien)

Was unterscheidet den Schöpfer nun von den Märchengestalten. Zuerst einmal, daß Er gar keine Gestalt hat, aber durchaus mal eine annehmen kann. Aufgepasst: Das beeutet nicht, daß Er zu den Wechselbälgern des Star Trek Universums gehört. Er wechselt die Form nicht, Er nimmt nur manchmal eine Form an. Oder wird in Texten so vorgestellt, als ob Er eine Form hätte. Der Schöpfer muß sich nicht materialisieren, kann es aber. Geschöpfe sind jedoch immer materialisiert gedacht, ob sie nun existieren oder nicht.

Was den Schöpfer noch unterscheidet ist, daß Er die Welt (d.h. die Schöpfung) gemacht hat ud nichts ist, was Er nicht gemacht hat. Er ist nicht einfach nur ein Super-Superheld, der die Kräfte aller anderen Superhelden in Potenz in sich vereinigt. Er ist derjenige mit der Macht, diesen Super-Superhelden entstehen zu lassen. Er befindet sich sozusagen auf der Metaebene.

Einschub: Existiert der Schöpfer eigentlich?

Atheisten mögen hier Morgenluft wittern, vor allem wenn ich jetzt schreibe, daß man diese Frage durchaus bejahen kann. Aber nicht so schnell: Die Frage ist nämlich, was mit „Sein“ oder „Existenz“ gemeint ist. Eigentlich kann man diese Begriffe nur auf Geschöpfe beziehen. Nichts ist oder existiert, was nicht vom Schöpfer gemacht ist. Da der Schöpfer sich nicht selbst gemacht hat, sondern schon immer war, kann Er also nicht „sein“. Trotzdem ist Er da. Und eigentlich bräuchte man dafür ein anderes Wort, um den Unterschied ausdrücken zu können. Was man sich klar machen muß ist: So lange mit Sein oder Existenz Vorstellungen verbunden sind, die in den Bereich der Schöpfung gehören, passen sie nicht auf den Schöpfer. Er ist „der ganz andere“. Zu diesen Vorstellungen gehört unter anderem auch die Form oder Gestalt.

Wie ist es denn nun mit dem Atheismus bezüglich aller Götter?

Es dürfte schon klar sein, wohin die Argumentation läuft. Die verschiedenen Götter, bezüglich deren wir Monotheisten angeblich Atheisten sind, sind keine Götter in dem Sinn, wie der Schöpfer es ist. Wir leugnen ihre Existenz so, wie wir die Existenz von Waldtrollen, Gartenfeen und Einhörnern leugnen. Dabei geht es um Gestalten, die innerhalb der gechöpflichen Welt gedacht sind, Gestalten, die Sein oder Existenz im geschöpflichen Sinn haben müßten, würden sie tatschlich existieren oder sein. Insofern sind wir hier den Atheisten nicht fern, die auch Elfen und Wassergeister ablehnen. Wo aber die Atheisten den Polytheisten näher sind ist dort, wo es um den Schöpfer geht. Sowohl Polytheisten wie auch Atheisten kennen diesen Bereich der Wirklichkeit gar nicht, wobei mir so ist, daß er in einigen polytheistischen Mythologien zumindest angedeutet wird. Von Atheisten wird er aber konsequent geleugnet, oder viel eher vielleicht: ausgeblendet. Darauf angesprochen kommen viele damit, daß sie eben alles Übernatürliche inklusive Himmel ablehnen, und ignorieren damit, daß es nicht um einen Himmel – eine durch und durch geschöpfliche Vorstellung – geht und eigentlich auch um nichts Übernatürliches. Atheisten können Götter nur so denken, wie die Polytheisten sie denken. Als besonders mächtige Wesen, die mit Menschen interagieren. Und viele Atheisten fügen hinzu, daß diese Wesen ihre Mächte dann nutzen, um die Menschen zu unterdrücken.

Um, wie die Atheisten andeuten wollen, als Monotheist Atheist bezüglich aller Götter, inklusive dem Einen, dem Schöpfer zu werden, müßten die Monotheisten sich einen Schritt zurückentwickeln und trotz Schöpfungsebene die Ebene des woher, die des Schöpfers, ausblenden. Das mag möglich sein, aber als Argument reicht nicht aus, auf Superman und den Waldschrat zu verweisen. Viel mehr müßte plausibel gemacht werden, daß das, was ist, nicht irgendwo her kommt, daß es schon immer war und auch durch nichts zusammengehalten wird. Die Konsequenz wäre, das Chaos anzunehmen, Ohne Naturgesetze, ohne Ordnung. Das tut nicht mal der verwegenste Atheist, denn so würde auch Wissenschaft, die ja Ordnung schafft (und damit dem Schöpfer durchaus nahe ist), nicht möglich sein.

Nachbemerkung:

Innerhalb des Schöpferbereichs kann es übrigens nicht mehrere Player geben, so ist auch der Christliche Gott trotz Trinität einer. Jede Gottesvorstellung, die in diesen Bereich gebracht wird, kann prinzipiell mit anderen Schöpfervortellungen identifiziert werden, auch wenn man in Details voneinander abweicht. So etwa beim jüdischen Jahwe, dem islamischen Allah und dem christlichen Gott. Ohne sich das Chaos (und zwar echtes Chaos, da kann man dann auch nicht mehr sagen, daß es Menschen, Häuser und Planeten gibt) einzuhandeln kann es hier keine nebeneinanderstehenden Alternativen geben, statt dessen wird miteinander identifiziert. Man ist sich einig, daß man über das Gleiche spricht, auch wenn man es verschieden ausdeutet.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde an Christi Himmelfahrt, 17. Mai 2012

Zuerst wären da die religiösen Artikel zu nennen. Nicht nur ich hab mich dazu durchgerungen, mal wieder etwas zu schreiben. Alexander Ebel schreibt vom Himmel den wir sehen und dem Himmel, den wir spüren, und der Herr Alipis nimmt den Himmelfahrtstag zum Anlaß für trinitarische Reflexionen.

Es ging ja in letzter Zeit durch verschiedene Medien: Endlich gibt es ein Jesusspiel bei Facebook. Also schließ ich mich dem Hype an, verlink auch zwei Artikel (via) und füge an, daß ich dat Janze nicht verstehen kann. Was soll das? Okay, Jesusspiel, aber inwieweit ist das interessant für Kirche und Christenheit? Ohne groß ausholen zu müssen könnte man auch Farmville in die Richtung interpretieren, daß man Gottes Garten bebauen und bewahren soll, wie wir in Gen 2 lesen. Das Jesusspiel wird ne Figur haben, die Jesus heißt, und wahrschienlich wird man irgend etwas tun müssen, um das Spiel zu gewinnen. Konkurrenz, Vergleich mit dem Nächsten, wer ist besser ,wer ist schlechter… ich krieg den Bezug zum Glauben grad nicht wirklich hin.

Ebenfalls über Andrea kam ich zum Handyfilmfestival (nette Idee, leider bin ich zu alt) sowie auch auf folgendes Video über die Christen in der Piratenpartei.

Gut finde ich, daß es das überhaupt gibt, auch wenn ich dem Herrn nicht in allen Punkten zustimmen würde. So bin ich zum Beispiel der Meinung, das deshalb Kirche af den Kindergärten steht, weil es das ist, was drinnen passiert. Daß der Staat das zu nem gewissen Teil mitfinanziert ist sein Auftrag. Wär der Kindergarten nicht staatlich, müßte er es auch zahlen. Die Kirchen bezahlen den Teil, der über die staatliche Grundversorgung hinasgeht, die auch christlichen Kindern zusteht. Auch bei anderen Themen bin ich anderer Meinung. Ich habe aber die Hoffnng, daß Glaubensgeschister sich solchen Argumenten gegenüber offener zeigen als jene Atheisten, die leider viel zu häufig einfach nur Kirchenbashing betreiben wollen.

Einen interessanten Artikel (wohl durch die Urheberrechtsdebatte motiviert) über das Planen und Durchziehen von Kampagnen hat Thomas geschrieben.

Und da wir so vom Kirchlichen zum Politischen gekommen sind, noch ein wenig zu Frankfurt und #blockupy:

Dort, in Frankfurt, scheint gerade das Versammlungsrecht (Art. 8 GG) ein wenig… nichtbeachtet zu werden (Abs. 2 spricht von Einschränkungen afgrund von Gesetzen, doch ist mir aktuell kein Gesetz bekannt, das Fahrzeugkontrollen im größeren Ausmaß vorsieht), ein entsprechender Offener Brief folgt auf dem Fuße. Von @unitonehifi gibt es dazu dann auch den passenden Bildervergleich.

Vielleicht sollte der Bundestag der Einfachkeit halber einfach per Gesetz beschließen, daß Art 8 GG Abs. 1 dahingehend eingeschränkt wird, daß er nr noch für 100 Jährige in Begleitung ihrer Eltern gilt.

Religion

Was weiß Gott und wer ist Jesus?

Ich mag ja Pierre Vogel. Schon allein wegen seinem Dialekt und seinem Bärtchen. Und er ist immer am Lachen, was man durchaus verstehen kann, wenn man seine Videos sieht. Ich muß da auch immer lachen.

Der Herr Alipius hat letztens über die Kaninchen ausm Hut Tricks von Vogel und Konsorten geschrieben, einzelne Punkte rauspicken, das Gesamtgefüge ignorieren, und dann den einzelnen Punkt ins Lächerliche ziehen. Das Ganze wird dann so lange wiederholt, bis der Gegner diskreditiert ist. So funktioniert gute Propaganda.

Eine Methode, dem zu begegnen, hat Herr Alipius dann auch verlinkt, nämlich den Versuch von Vincentius, den Blick auf das Gesamtgefüge zu lenken, angesichts eines ziemlichen Fails einer Jesus-Chatline. Das Video ist dort im Artikel eingebunden.

Vincentius geht hier den richtigen Weg, auch wenn ich freilich seiner sehr katholischen Darlegung nicht in allen Punkten zustimmen kann. Bei Licht betrachtet sollten unsere Unterschiede aber marginal sein (abgesehen vom filioque, das ich ablehne, aber hier folge ich auch dem protestantischen Mainstream nicht).

Mir geht es hier jetzt um ein Video von Vogel, in dem er sich am Ende lusitg macht über einen Christen, der ein bißchen blöd dasteht, nach nem Propagandatrick von Vogel, und dabei immer dieses Lachen im Gesicht. Halt ne rheinische Frohnatur.

Zum Video:

Wichtig ist, daß man den Christen nicht hört, sondern Vogel selbst seine Aussagen wiederholt bzw zusammenfasst. Dann die Frage, ob Jesus Gott sei, was der Christ wohl bejaht (stimmt ja auch ;)).

Dann die zweite Frage: Ist Gott allwissend? Ebenfalls Bejahung. Soweit, so normal und richtig.

Dann die Unterstellung: Also Jesus ist allwissend. Und der Christ tappt in die Falle, wobei er so schnell antwortet, daß er den Inhalt der Frage wohl gar nicht kapiert hat, sondern ne Wiederholng wie vorher vermtet hat.

Dann: Lügt Gott? – Nein.

Also Jesus lügt nicht? – Nein.

Dann ne Bibelstelle, Vogel verhaspelt sich erst, nennt dann aber Mk 13, 32:

Von dem Tage aber und der Stunde weiß niemand, auch die Engel im Himmel nicht, auch der Sohn nicht, sondern allein der Vater.

Es folgt der nächste Trick: Vogel zitiert die Stelle nicht, sondern macht ne Nacherzählung. Ansonsten zitiert er ja gerne, hier wäre damit aber die Gefahr verbunden, daß er eher durchschaut wird.

Wichtig ist hier, daß Vogel „Gott“ sagt, wo die Bibel vom „Vater“ spricht. Ne kleine Ungenauigkeit, aber genau so kommt er zu seinem Ergebnis. Denn „Gott“ und „Vater“ sind nicht identisch, auch wenn der Vater Gott ist, denn Gott ist nicht der Vater (jedenfalls nicht nur).

Jetzt muß natürlich der Christ sagen, daß Jesus nicht gelogen hat, sondern den Zeitpunkt da Himmel und Erde vergehen werden tatsächlich nicht wußte. Wir erinnern uns: Der Christ hatte auch den Fehler begangen zu sagen, Jesus sei allwissend.

Danach scheint der Christ das Mikrophon zu verlangen, womöglich um etwas richtig zu stellen, aber er kommt nicht hin, und ein Mann ausm Hintergrund macht Anstalten, im Notfall einzugreifen, auch Vogel hält den Christen vom Mikro weg.

Vogel stellt fest, daß wir die Wahrheit gerade gesehen hätten und nicht mehr brauchten.

Dem kann ich wiederum zustimmen, wir haben gesehen, daß Vogel mit billigen Tricks arbeitet und keineswegs an einem Gespräch auf Augenhöhe interessiert ist (wieso sonst bewacht er das Mikro sonst so sehr?).

Zweimal hat der rheinische Salafisten-Misisonar ne falsche Antwort provoziert, zwei falsche Annahmen, die zum gewünschten Ergebnis führen: Seine eigene Religion als „die Wahrheit“ darzustellen. (an sich hab ich damit kein Problem, wenn jemand seine eigene Religion als wahr ansieht, das ist der Normalfall, aber ich finde es billig, wenn derjenige zu solch billigen Tricks greifen muß, um daran festhalten zu können).

Was waren also die Fehler genau?

  1. Jesus sei allwissend. Gott ist allwissend und Jesus ist Gott, aber Gott ist nicht Jesus, jedenfalls nicht nur.
  2. Nur Gott wisse den Zeitpunkt, und nicht Jesus. Beide Teilsätze sind für sich sogar richtig. Vergessen wird aber, daß Jesus Gott ist (was Vogel natürlich nie zugeben könnte, so lange er Muslim bleibt). Man müßte schon genauer sein: Der Vater weiß den Zeitpunkt, Jesus nicht. Der Vater ist Gott, aber Gott ist nicht der Vater, jedenfalls nicht nur.

Der Vater ist allwissend, und insofern Er allwissend ist, ist es auch Gott. Jesus ist nicht allwissend, trotzdem ist Er ebenfalls Gott. Gott ist aber nciht auf den Vater oder den Sohn oder den Geist beschränkt, Gott ist alle drei, nicht nur einer, aber jeder einzelne ist ganz Gott, aber eben nicht allein, sondern zusammen mit den anderen beiden.

Sicher kann man durch Taschenspielertricks und dergleichen einzelne Christen dumm aussehen lassen. Der salafistische Katechet von gestern sieht auch nicht besonders schlau aus, wenn er die Regeln seines als barmherzig gepriesenen Gottes als Qual darstellt. Aber wichtiger ist doch, ob der Christ in diesem Video oder der gestrige Salafist den jeweiligen Glauben richtig darstellen, oder ob sie, weil sie überrumpelt wurden, oder es nicht besser wissen, den Glauben falsch darstellen.

Bei beiden kann man sagen, daß der Glaube, den sie dargeboten haben (ob freiwillig oder durch Suggestion) nicht überzeugend ist, aber ich würde nicht sagen, daß der Christ vom heutigen Video die christliche Lehre korrekt dargestellt hat (Vogel hat daran eh kein Interesse) und ich nehme zu Gunsten der Muslime und des Islam an, daß der Salafit von gestern die islamische Lehre ebenfalls verdreht hat.

glaube

Wer starb am Kreuz?

Die Frage mag komisch klingen. Jesus natürlich, zumindest wenn man nicht dem Doketismus anhängt. Aber von vorn:

sicDaniel, ein Kommentator beim Blasphemieblog, stellte in den Kommentaren zu einem Artikel die Frage danach, wie das denn sein könnte, daß einerseits Jesus Gott ist und andererseits Jesus am Kreuz gestorben ist. Dann wäre ja Gott gestorben, und Gott könne nicht sterben, das widerspräche Gott.

Es wurden ein paar Sätze gewechselt, bis jemand darauf hinwies, daß dies doch eine seltsame Debatte für ein atheistisches Blog sei. Stimmt auch irgendwie, deshalb möchte ich hier jetzt eine Antwort versuchen, und die Debatte kann dann ja auch hier weitergehen, um nicht weiter die Atheisten zu belästigen.

Vorab möchte ich noch sagen, daß ich weder Sprachrohr irgend einer christlichen Gruppierung bin noch dies eine wissenschaftliche Abhandlung darstellt. Hinweise darüber, wo ich mit irgendwelchen Theologen, Bekenntnisschriften oder sonstigem nicht konform gehe sind willkommen, aber gehen insofern am Ziel vorbei, als daß ich hier keine offizielle Meinung repräsentiere, sondern von meinem Glauben Zeugnis ablege. Ich bin sowieso skeptisch, was darüber hinausgehende kirchliche Äußerungen auf protestantischer Seite angeht.

Tod

Am Anfang muß die Frage nach dem Tod stehen. Was ist Tod? Was macht ihn aus? Was ist er nicht?

Unter Tod verstehe ich das Ende des biologischen Lebens: Das Herz hört auf zu schlagen, die Atmung hört auf, die Hirnfunktionen und nach einer Weile auch die biochemischen Prozesse in den einzelnen Körperzellen. Der Zerfall, die Verwesung des Körpers setzt ein.

Tod ist jedoch nicht ein Ende des Seins, in dem Sinn, daß nichts mehr da wäre. Ich denke dabei nicht etwa an eine Seele. Die unsterbliche Seele wie man sie sich heute vorstellt ist eine platonische Vorstellung, die erst sekundär vom Christentum rezipiert wurde, und die ich für nicht hilfreich erachte.

Mir geht es um das, was sonst übrig bleibt von einem Menschen. Da wären erst einmal die Auswirkungen seiner Taten zu Lebzeiten, oder die Dinge, die er gemacht hat, ob Häuser oder Gedichtbände, und die Erinnerung an ihn. Mit dem Tod eines Menschen geht nicht alles Wissen über ihn verloren. Durch Zugriff auf private Schriften lernt man ihn vielleicht sogar besser kennen als vorher. Dies ist nichts Materielles, das übrig bleibt, und der Mensch hat da nichts mehr von. Es erscheint mir jedoch wichtig, darauf hinzuweisen.

Trinität

Der christliche Gott wird als Dreifaltigkeit gedacht: Vater, Sohn und Heiliger Geist. Alle sind verschieden, alle sind Gott, und Gott ist nur einer. Ein scheinbarer Widerspruch, doch denke ich, daß man das nicht so als Mysterion stehen lassen muß. Auch wenn vielleicht nicht alle Aspekte geklärt werden können, gibt es doch Möglichkeiten, sich die Denkbarkeit der Trinität zu erleichtern.

Mein Religionslehrer, von dem ich viel gelernt habe, hat es einmal mit den Rollen verglichen, die ein Mensch inne haben kann: So kann ich zum Beispiel gleichzeitig Freund meiner Freundin, Student meines Studienfachs und Einwohner meiner Stadt sein. In allen drei Rollen verhalte ich mich anders, und manchmal ist es schwierig, sie voneinander zu trennen. Doch kann man vielleicht grob sagen, daß wenn ich den Stadtrat mitwähle, dies weniger als Freund meiner Freundin tue denn als Bürger der Stadt. Und wenn ich sie küsse tue ich das nicht als Student. Genausowenig bin ich in erster Linie Bürger, wenn ich für’s Examen lerne. Und trotzdem bin ich der selbe.

Der Sohn

Jesus ist der Sohn Gottes und trotzdem selbst auch Gott. Und zwar nicht in abgestufter Weise, sondern eben vollkommen Gott. Aber Er ist nicht der einzige Aspekt von Gott. Er ist aber nicht nur vollkommen Gott, sondern eben auch vollkommen Mensch. Und als Mensch Sohn Gottes. In der Antike stellte man es sich ja so vor, daß der Samen des Mannes in die Frau gepflanzt wird, und das Kind heranwächst ohne daß die Fra da noch ein paar Chromosomen beisteuert. So denke ich, ist auch die Gottessohnschaft Jesu zu verstehen. Er ist Sohn des Vaters, eben weil der Same als vom Vater kommend gedacht war. Das macht Ihn dann aber nicht zu weniger Gott, oder zu einem Juniorgott. Es ist der selbe.

Tod revisted

Unser Verständnis von Tod ist sicherlich nicht das, was man sich früher darunter vorgestellt hat. Luther benutzte oft Sünde, Tod und Teufel als Synonyme, die das gleiche bezeichneten: Die Trennung von Gott. Man stellte sich ein Totenreich vor, wo die Verstorbene hinkommen und gefangen sind, in absoluter Gottesferne. Wo Tod heute als biologisches Ende verstanden wird, wurde es damals vor allem als Ende aller Beziehungen verstanden. Nicht einmal mehr die Beziehung zu Gott konnte über den Tod hinaus aufrecht erhalten werden.

Kreuzigung

Nun kam es also zur Kreuzigung. Jesus wurde ans Kreuz genagelt, und starb. Und da Gott Jesus war und Jesus Gott war, starb Gott und kam ins Totenreich, in die absolute Trennung von Gott. Jesus wurde beziehungslos und ging an den Ort, wo Beziehung nicht mehr möglich war.

Doch ist dadurch, daß Gott an den Ort kommt, wo es keinen Gott gibt, der Ort der Getrenntheit von Gott zum Ort der Nähe Gottes geworden. Wenn Gott in die Gottesferne kommt, ist Gott nicht mehr fern, und besiegt die Gottesferne, also die Hölle oder den Tod. Darin liegt auch der vielleicht etwas hämisch klingende Osterjubel begründet:

Tod wo ist Dein Stachel, Hölle wo Dein Sieg?

Ein Aufhören der biologischen Prozesse ist also nicht im Fokus, wenn es um den Tod und die Auferstehung Christi geht. Ich habe Schwierigkeiten, mir Gott mit biochemischen Zellprozessen vorzustellen, die aufhörten in dem Moment, wo Gott am Kreuz starb.

Alles alter Käse?

Wenn sich nun die Vorstellung in Bezug auf den Tod gewandelt haben, hat die ganze Kreuzigungsgeschichte uns heute nichts mehr zu sagen? Ist es ein veralteter Mythos, der in alten Büchern steht und keine Relevanz mehr für das heutige Leben hat? Was passierte wirklich damals?

Ich denke, die historischen Details des damaligen Geschehens können wir heute nicht mehr greifen, und nachweisen schon gar nicht. Die Bibel ist ja schon recht wortkarg, was die Auferstehung angeht. Viel mehr als das „daß“ der Auferstehung wird nicht berichtet. Aber es ist ja doch möglich, anzunehmen, daß ein gekreuzigter Mensch durchaus in Folge von Folter und Kreuzigung starb, und zwar in dem Sinne, wie wir heute Tod verstehen.

Die Hölle, gedacht als absolute Beziehungslosigkeit, als Ort, von dem man nicht Gott und auch sonst niemanden mehr erreichen kann, ist durchaus auch denkbar. Mangelndes Vertrauen erschwert auch heute Beziehungen, macht sie teilweise unmöglich. Und das mangelnde Vertrauen kommt aus Verletzungen, die man erlebt hat.

Durchbrechen kann man das nur durch Zuwendung, durch Liebe, indem man auch mal Angriffe aushält. So wird die Beziehungslosigkeit durchbrochen und besiegt, der Hölle die Macht genommen.

Was spricht dagegen, daß Jesus genau das gemacht hat? Indem er trotz Schuldlosigkeit in den Tod ging? Und was spricht dagegen, daß er danach wieder aufstand? Wenn es Gott gibt, und ich sehe keinen Grund daran zu zweifeln, kann man Ihm durchaus auch die Macht zutrauen, sich das Leben wieder zu nehmen, wenn Er es gelassen hat. Damit hätten die Menschen damals dann auch gesehen, daß es tatsächlich Gott war, der da alles erduldete und sich trotz Möglichkeiten nicht wehrte. Gott, der sich den Menschen zuwendet und auch ärgste Angriffe wegsteckt, und dadurch eben auch Beziehung wieder ermöglicht. Und wo die Beziehung ist, ist nicht Hölle, nicht Tod, nicht Teufel.

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Ich glaube an den dreieinen Gott, Vater, Sohn und Heiligen Geist

Tu ich wirklich. Und weil die Trinität öfters mal als unsinnig oder unverständlich bezeichnet wird, möcht ich gern zwei Worte dazu verlieren, wie ich mir das so vorstelle. Ihr könnt ja dann kommentieren, was Ihr davon haltet.

Wenn ich mir Gott als Software vorstelle, die die Welt regelt und alles kontrolliert, dann ist der „Vater“ quasi der Programmkern mit der Programmlogik.

Der Sohn, also Jesus ist sowas wie das Interface zum Programmkern. Keine GUI, wie wir das heute so kennen, eher sowas wie ne HUI, humanic user interface. Denn Jesus war ja Mensch, lief aber nach Gottes Programmcode mit allen Beschränkungen, die ein Mensch so hat.

Der Heilige Geist wird dann schon schwerer vorstellbar, vielleicht so etwas wie ein Remote Procedure Call. Wenn der Heilige Geist wirkt, dann wirkt Er in uns als Teil Gottes. Es passiert also etwas eigentlich Fremdes, etwas von der göttlichen Programmlogik in uns.

Wir sind ja sozusagen virenkontaminiert. Wir laufen nicht immer nach der göttlichen Programmlogik, sondern führen immer wieder Schadcode aus, den wir nicht so ganz loswerden können, auch wenn wir wollen. Besonders Windowsnutzer die sich schon mal nen Virus eingefangen hatten dürften wissen, daß man den ohne saubere Bootdiskette und Virenprogramm den Virus nicht mehr loswird. man muß rebooten. Nur: Wie rebootet man einen Menschen? Geht nicht! Allein der Gedanke, einen Menschen mal kurz auszuschalten lässt doch eher lebensfeindliche Assoziationen in meinem Kopf entstehen. Außerdem: Selbst wenn wir den Reboot hinbekämen haben wir immer noch keine saubere Bootdisk und kein aktuelles Virenprogramm und nein, ich werd jetzt nicht sagen das finden wir alles wenn wir nur an Gott glauben oder irgend so ne evangelikale Nummer.

Aber so ganz ohne Kirchenspruch geht es dann doch nicht: Das Interface Christus hat ne Funktion implementiert, die es vorher als Hack schon gab und gut funktionierte, die Er aber nochmal genormt hat, das Gebet. Dadurch haben wir einen Zugriff auf Gott und können das melden, was uns bedrückt. Gott sieht zwar alles und weiß alles, trotzdem laufen bei uns oft Dinge auf, die wir nicht loswerden, und bevor der Sorgenstack unseren ganzen Speicher belegt und wir immer mehr Energie für’s pagen benötigen m überhaupt noch etwas getan zu kriegen, können wir den ganzen Stack per Gebet zu Gott pushen.

Der Remote Procedure Call kann uns dann auch schonmal kurz vor knapp dazu bringen, die Funktion Gebet aufzurufen. Aber beide, Remote Procedure Call und die Funktion Gebet brauchen einen Zugriff auf uns, wenn wir unsere Restrictions so setzen, daß Gott keinen Zugriff hat um unseren Stack zu löschen oder uns sonst zu helfen, kann das Ganze schlecht funktionieren. Manchmal klappt es doch, wie das ins System passt bin ich mir noch nicht ganz sicher. Vielleicht liegt es daran, daß der Virus unsere Restrictions derart geändert hat, daß nicht nur andere Angreifer eindringen können in unser System, sondern eben auch Gott, und der handelt dann. Per RPC, also durch den Heiligen Geist.

Es ist also im Endeffekt in keiner Weise von uns abhängig, ob uns geholfen wird. Wir können es uns aber schwer machen.