Netzfunde

Netzfunde

Gestern war letzter Urlaubstag und ich hab nochmal die religiösen Blogs, die ich so lese, zum Thema Flüchtlinge durchsucht. Mir ist dabei sicher der eine oder andere durchgeschlüpft, aber ich fand es schon interessant, daß ich die meisten Artikel bei einem einzigen Blogger gefunden hab, nämlich bei Volker Schnitzler.

Er geht darauf ein, welchen Stellenwert die Flüchtlinge in der katholischen Blogoezese so haben und wie viel ausführlicher blonde Bikinischönheiten diskutiert werden.

Da scheint die Blogoezese kein gutes Bild abzugeben, aber wenn ich mir die christliche Bloggercommunity durchsehe, dann sind dort, mit Ausnahme der hier erschienenen Artikel, nur diese zwei zum Flüchtlingsthema in den letzten Tagen erschienen (liebe Mitblogger, da können wir doch mehr!):

Viktor nimmt Ps 12, 2 zum Anlaß, darüber nachzudenken, ob die Flüchtlinge immer nur als Problem oder Herausforderung gesehen werden müssen, oder ob wir sie nicht auch als Prüfung verstehen können.

Daniela schreibt im zweiten Artikel, daß Angst vorm Islam oder einer Islamisierung unbiblisch ist und, ja, sie hat Recht. Die Kirche (= Gemeinschaft der Heiligen) wird nicht überwunden werden, wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein. Wer Angst vorm Islam hat, kann sich schlecht zum christlichen Abendland zählen.

Was mich wieder zu Volker und seinem nächsten Artikel führt: Er zitiert Bischof Oster, und da der Text so wunderbar klar und eindeutig und richtig ist, den der Bischof da auf seine Facebook Seite geschrieben hat, zitier ich den gleich nochmal:

Im Blick auf Berichte über Gewalt gegen Flüchtlinge möchte ich sehr deutlich in Erinnerung rufen: Unser Glaube lässt keinerlei Möglichkeit, Fremdenfeindlichkeit auch nur irgendwie zu rechtfertigen! Schon gar nicht gegen Menschen in Not. Es gibt auch keinerlei Möglichkeit einer Allianz von christlichem Glauben und ausgrenzendem Nationalismus. Man darf sein Land lieben, selbstverständlich. Aber man darf aus seinem Land nicht fremde Menschen in Not vertreiben wollen und sich dabei womöglich noch auf die Erhaltung des „christlichen Abendlandes“ berufen. Das ist ein Widerspruch in sich!

Klar, deutlich, richtig und wahre Lehre. Hier wird deutlich, daß alle Christen ganz nah beieinander sind, auch wenn wir in eher nebensächlichen Fragen von Amt und Sexualethik verschiedener Meinung sind! Die Höchste ist die Liebe!

Und dann hat Volker, das paßt jetzt nicht ganz zur Flüchtlingsthematik, ganz gut zusammengefaßt, wie das Böse funktioniert. Könnte man hier von Satans Masterplan sprechen? Ich sehe diese Wirkweise auch überall. Und sie ist es, die wir bekämpfen müssen, wenn wir für das Gute eintreten.

Wolfgang hat, ja was ist das, ein Gedicht? Jedenfalls hat er es geschrieben, und er hat irgendwo Recht. Mit Nazis abgeben bringt (meist?) nichts. Allerdings, irgendwie muß man wohl reagieren. In seinem Update beschreibt er, wie das in seiner Nachbarschaft passiert, wo plötzlich Menschen ganz verschiedener politischer Richtungen an einem Strang ziehen.

Da kann Satan masterplanen, wie er will. Gott ist stärker, und muß am Ende der Sieger bleiben, wie Luther schon schrieb:

das Feld muß Er behalten / das Reich muß uns doch bleiben.

Und dann ist da noch der Artikel von Ralpe, bzw, er hat es rebloggt und noch zwei Links hinzugefügt. Es geht um Gottesdienste mit Flüchtlingen.

Theologie

Die Bibel – Menschen- oder Gotteswerk?

In den Kommentaren zum Kirchentagsartikel habe ich mit Christina über verschiedene Dinge diskutiert. Manche der Punkte, die wir ansprachen, sind es mir wert, se in eigenen Blogartikeln noch einmal genauer zu besprechen. Ich beziehe mich dabei auf diesen Kommentar von Christina und möchte mich in diesem Artikel auf die Frage beschränken, ob denn nun Gott oder Menschen die Bibel geschrieben haben und was daraus folgt. Doch zuerst einmal Christinas Fragestellung dazu:

Wenn ich z. B. deine Möglichkeit in Betracht ziehen würde, dann wüßte ich nicht, was ich von dem Geschriebenen eigentlich glauben sollte. Was davon ist Menschenwort (und damit fehlbar) und was davon evtl. Gotteswort (und damit unfehlbar). Ich müßte sogar befürchten, dass die Bibel evtl. sogar aus 100 % Menschenwort besteht und sie für mich sozusagen überhaupt gar nicht verbindlich ist. Denn wer will das feststellen können und vor allen Dingen wie? Etwa Menschen? Menschen sind doch alle fehlbar, hast du selbst geschrieben. Ist also gar nicht möglich. Ich kann dann also nicht davon ausgehen, dass sich Gott offenbart hat und ich wüßte auch überhaupt gar nichts über ihn. Also ich meinerseits hätte mit dieser Sichtweise der Bibel echt ein Problem.

Meine Sichtweise ist, daß die Bibel von Menschen geschrieben wurde, und als Menschenwerk zwangsläufig nicht perfekt sein kann. Darüber hinaus halte ich dafür, daß selbst eine perfekte Bibel von unperfekten Menschen nicht perfekt verstenden werden kann. Folglich ist jedes Bibelverständnis, auch das konservativste, buchstabengetreuste, feherhaft. Was immer wir aus der Bibel herauslesen ist nicht perfekt, sondern feherhaft, ganz unabhängig von unserem theologischen Hintergrund, ob wir liberal sind oder konservativ.

Ich höre aus Christinas Aussage die Angst heraus, etwas falsch machen zu können. Diese Gefahr besteht natürlich. Der Unterschied zwischen einer biblizistischen Auslegung, die von der Fehlerlosigkeit der Bibel ausgeht, und einer kritischeren Sichtweise wi der meinen, die mit Fehlern immer rechnen muß und dies auch tut, liegt meiner Meinung nach darin, daß die kritische Herangehensweise ehrlicher ist, und die eigene Sündenverfangenheit, also Fehleranfälligkeit, eher in Rechnung stellt.

Zu wie viel Prozent ist die Bibel nun Menschenwort? Ich meine, zu 100%. Und wie viel in der Bibel ist Wort Gottes? Ich würde sagen: 100%. Wie kann das gehen?

Nun, ich meine, man muß sich überlegen, was man in welcher Form erwartet. Wie soll das göttliche in der Bibel aussehen? Sollen es geschriebene Wörter sein? Tinte auf Pergament? Kann so etwas ewige Wahrheiten tragen? Ich meine nicht. Tinte auf Pergament, formulierte Worte, sind immer nur Formen, die Menschen etwas geben, das sie erfahren. Gedanken, Eindrücke, Einflüsse. Ein solcher Einfluß kann der Geist Gottes sein, und ist es meiner Meinung nach auch.

Die Bibel ist zu 100% Menschenwort, zu 100% das, was Menschen irgendwann einmal aufgechrieben und weitergegeben haben. Wir können nicht bei nur einem Wort wirklich nacheisen, daß es von Gott diktiert worden wäre. In welcher Sprache hätte das geschehen sollen? Sprachen gehören auch dem Bereich der Schöpfung an, und die Schöpfung ist gefallen.

Der menschliche Bibeltext atmet aber den Geist Gottes. Denn die Bibelautoren kannten Gott, jedenfalls schreiben sie so als ob. Sie drückten mit ihren menschlichen Worten ihre Erfahrungen mit Gott aus. Jedes fehleranfällige, unperfekte menschliche Wort, jeder Buchstabe, atmet Gottes Geist. Insofern ist die Bibel zu 100% göttlich. Aber man kann nicht einfach den Geist aus den Buchstaben herausholen. Der Geist weht, wo er will.

Ein „so steht geschrieben“ ist kein Argument, sonst hätte derjenige Satan, der Jesus in der Wüste versucht hat, Erfolg gehabt. Es sind nie einzelne Bibelworte, die den Geist Gottes einfangen könnten.

Was sollten wir also tun? Die Bibel wegwerfen? Wenn sie so unzuverlässig ist, wenn der Geist eh nur weht, wo er will, und wir aus der Bibel aus eigener Anstrengung keine Regeln ableiten können, die uns sagen, wie wir zu leben haben? Ich meine nicht! Dafür ist die Bibel zu kostbar. Sicher, vielleicht machen wir Fehler. Wir sind Sünder, natrlich tun wir das.

Doch wozu sollten wir Regeln aus der Bibel abeiten können? Damit wir uns an diese von uns selbst ausbaldoverten Regen halten, und die Bibel vielleicht nur noch zur Legitimation dieser Regeln heranziehen? Ich meine, es wäre vieleicht eine bessere Alternative, so wenig Regeln wie möglich aus der Bibel herauszuziehen, und dafür mer Bibel zu lesen. Denn wozu brauchen wir Regeln? Weil sie uns Sicherheit geben? Das tun Regeln gewisslich. Man kann sich an diese halten, und braucht keine Verantwortung darüber hinaus mehr zu übernehmen. Man kann immer sagen: Ich hab mich voll an die Regeln gehalten. Wenn was schief geht, sind die Regeln schuld. Und da die Regeln angeblich der Bibel entsprechen, ist die Bibel schuld. Und da die Bibel angeblich Gottes Wort oder Diktat ist, ist Gott schuld. So einfach ist das.

Ich gebe diese Sicherheit der Regeln lieber auf, naja, ich versuche es. Und zwar nicht, um tun zu können, was ich will, sondern um immer wieder neu mic von Gottes Geist berühren zu lassen. Ich brauche kei Regelwerk, um zu wissen, was Recht ist und was nicht. Mir reicht Gott, dem ich im Bibellesen begegnen kann, auch als sündiger Mensch, der einen fehlerhaften Text liest, der vielleicht sogar schlecht übersetzt ist. Gott vermag, auf krummen Linie gerade zu schreiben. Und Gott vermag, mich recht zu leiten, unabhängig von allen Regeln. Etwa, indem er als Geist durch den Bibeltext zu mir spricht. Diese Gottesrede, dieses Wort Gottes kann ich jedoch nicht selbst dem Buchstanben der Schrift entnehmen, sondern immer nur dankbar empfangen. Und zwar weil Gott so gnädig ist, mir etwas zu zeigen, und nicht, weil ich so fromm und bibelfest bin, daß ich die Wahrheit aus einer Schrift zu entnehmen meine, die ich als Gottes Wort bezeichne.

Es geht immer um das, was gemeint ist, nie im den Buchstaben. Deshalb will ich auch weiterhin die Bibel nach dem Geist zu verstehen suchen, und nicht nach dem Buchstaben. Denn der Buchstabe tötet.

Religion

Wen anbeten?

Jetzt wird es langsam zur schlechten Gewohnheit, aber ich hab nochmal ein Video ausm Umfeld der Salafisten, ein weiterer Vogel.

In dem Video geht es eigentlich um die Theodizee-Frage, aber darauf will ich hier nicht eingehen, das hab ich andernorts schon getan (und vor kurzem auch Don Ralfo mit nem echt guten Artikel). Mir geht es um eine kleine Äußerung Vogels etwa von 1:00 bis 1:17:

Es geht um den Tsunami, dann wird gesagt, Gott hätte den nicht gewollt, sondern Satan, Vogel stellt fest, daß der Tsmani aber geschehen ist und man ergo Satan anbeten müßte, wenn dies stimmte.

Wieder so ne Sache, die ich nicht ganz nachvollziehen kann. Soll Gott, oder, arabisch ausgedrückt, Allah, nur deshalb angebetet werden, weil Er mächtiger ist als alle anderen?

Ich stimme sicherlich darin mit Vogel überein, daß keiner mächtiger ist als Gott, doch würde dieser Fakt allein vielleicht höchstens zu einem Kuschen vor Gott führen. Nehmen wir an, alles außer der Macht wäre egal, so wie Vogel das ausdrückt, und nehmen wir an, Satan wäre am Mächtigsten. Also derjenige, der nicht Gutes will, sondern Böses.

Würde ich den anbeten? Eher nicht, ich würde zusehen, daß ich mich nicht mehr mit ihm abgebe, als unbedingt nötig. Wahrscheinlich würde ich zum Atheisten werden und seine Existenz negieren, mein eigenes Leben leben, soweit möglich.

Unter diesen Voraussetzungen ist es geradezu widersinnig auch nur daran zu denken, daß so etwas wie Gottesliebe, also Liebe zu Gott, möglich wäre. Liebe ich jemanden, nur weil er mächtig ist? Klares Nein! Bete ich zu Gott, weil Er mächtig ist? Nein, ich bete zu Ihm, weil ich weiß, daß Er mich liebt, daß Er für mich da ist (und nicht ich für Ihn).

Falls Vogel sich hier nicht versprochen hat (und als der rhetorische Profi, der er ist, tut er das wohl eher nicht), spricht aus dieser Aussage eine tiefe Trostlosigkeit. Es spricht daraus die Gefangenschaft in bloßer Knechtschaft. Man hat halt demjenigen zu folgen, der die Macht hat, und wenn es der Satan wäre!

Das stimmt einen traurig. Aus dieser Perspektive erscheinen plötzlich alle Beteuerungen der Barmherzigkeit Gottes, der Gerechtigkeit, der Liebe zum Menschen, die es ja auch im Islam gibt, als wenig glaubwürdig, eher als Versuch, seine Knechtschaft in einem guten Licht erscheinen zu lassen, entweder um Bestrafung zu vermeiden, oder um sich seine Situation schönzureden.

Ich vermute, daß die Mehrheit der Muslime hier ganz anders tickt als Vogel. Ich hoffe es inständig. Aber vielleicht liest ja hier auch ein Muslim mit und kann das klären.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde Mittwoch, 21. März 2012

Der Vorsitzende der Piratenpartei Sebastian Nerz schreibt in der FAZ einen Artikel über Nachhaltigkeit, die er ehrlicher verstanden haben will als es bisher der Fall ist.

Den Kampf Gut gegen Böse, Abteilung twitter kann man hier nachvollziehen. Jesus scheint zu gewinnen. Allerdings ist Er auch internationaler als der Begriff „Satan“.

Malte Welding schreibt über alte Herzen und moderne Köpfe, und wie das mit Liebe und verlassen werden zusammenhängt (via). Damit hat er einige andere Artikel provoziert, wenn man in die Kommentare schaut.

Ein neues Jesus & Mo Comic kam heute. Es geht um Homophobie und die Zukunft der Gesellschaft. Diese Comics können einerseits als sehr provokativ wahrgenommen werden. Religion kommt prinzipiell schlecht dabei weg (manchmal tritt auch Moses auf). Bleibt man aber relaxt und sieht sich das Comic gena an, wird da im Grunde gute Kritik geübt (naja, nicht immer), solange man es als Kritik an einzelnen Erscheinungsformen des Glaubens versteht (die Ansichten der Protagonisten sind sehr eindimensional) und nicht als Radikalkritik aller Religion.

Einer hat immer was zu meckern, diese Einsicht deckt sich mit meinen Erfahrungen auf dem Atheist Media Blog und wird wunderbar dargestellt von Mandy, Abgerundet mit einem Zitat von FJS.

Das war’s für heute. Was jetzt noch aufläuft kommt in die nächste Ausgabe Netzfunde.

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Gestorben für uns am Kreuz

Über manche Dinge muß man sich immer mal wieder klar werden. Ein Dauerbrenner ist der Tod Jesu am Kreuz. Irgendwie ist schon klar, also ich sprech jetzt von einem dem Glauben zugewandten Menschen ;), daß Jesus für uns am Krez starb. Aber wie genau paßt das nochmal zusammen?

Es starb für unsere Sünde, heißt es, aber da kommt gleich die Rückfrage: Hat Gott es nötig, seinen Sohn zu töten, um die Sünde aus der Welt zu schaffen, kann Er uns nicht so vergeben?

Naja, mag man denken: Jesus ist ja der Sohn, also eine der drei Personen Gottes (auch ein nettes Thema für nen Blogpost), Gott opfert also nicht jemand anderes, sondern sich selbst.

Gut, weniger schlimm wenn Er nicht andere hinrichten läßt, aber wozu überhaupt die ganze Aktion? Wozu muß überhaupt jemand sterben, damit Gott und Mensch „wieder gut miteinander“ sein können? Hätte Er das nicht anders einrichten können?

Und in dem Moment fällt mir die Höllenfahrt Christi ein. Gut, es ist eine umstrittene Tradition, aber die Idee dahinter erklärt ganz gut, was mich am Kreuz so stört.

Wieso ist Christus eigentlich wieder auferstanden? Wieso ist Er nicht liegen geblieben, wie es doch sein müßte, wenn Er wirklich nur ein Lösegeld war, wenn Er starb damit wir nicht sterben müssen, also grad ein „Gefangenenaustausch“ stattfand? Wäre dieses Austauschspiel schlüssig, wäre Christus an Ostern liegen geblieben, damit wir nicht doch noch verdammt werden müssen. Tat Er aber nicht. Naja, zumindest nicht für diejenigen, die glauben.

Was war das mit dieser Höllenfahrt? Die Idee kurz umrissen:

Der Teufel will schon immer Gott besiegen, ist hinter Seinem Job her, möchte Ihn wegschaffen, damit er selbst nun die Welt beherrschen kann. Er hat in der Welt viel Macht, und beherrscht auch die Unterwelt, wo die Toten hinkommen.

Nun kommt Gott in der Person Jesus daher, geht über die Erde und der Teufel reibt sich die Hände: Schafft er es, Ihn zu töten, hat er Ihn besiegt. Und so kommt es dann auch. Das Böse nimmt seinen Lauf, Jesus kommt ans Kreuz und stirbt. Nun kommt der Moment für den Teufel, die Macht anzutreten, da er Gott zu sich in die Unterwelt, die Hölle geholt hat.

Da gibt es nur ein Problem: Der tote Gott ist stärker als der Teufel! Und wo Gott ist, kann keine Hölle sein. Der Teufel hat nen ähnlichen Fehler wie die Trojaner begangen: Er hat sich den Gegner ins eigene Haus geholt. Damit ist seine Macht gebrochen, denn er hat Gott auch in seinem eigenen Bereich nichts entgegen zu setzen. Wie heißt es in dem Kirchenlied so schön: „Denn unser Heiland hat triumphiert, all seine Feind, gefangen er führt“. Die Feinde sind die Teufel und Dämonen. Ich hab mich gewundert, daß das Lied erst von 1969 ist, ich dachte es wäre viel älter.

Als die Hölle nun gestürmt und die Gefangenen befreit sind, kann Er ja auch wieder auferstehen. Er ist ja kein Pfand, keine Geisel an unserer Statt. Er hat den Tod auf sich genommen, um uns zu retten, vor Tod und Teufel.

Deshalb ist Ostern so ein großes Fest, es wird ein Sieg gefeiert, die Mutter aller Siege könnte man vielleicht sagen. Was ist da schon Weihnachten dagegen?

Mir tut es gut, wenn ich sowas hin und wieder mal durchdenke, und dann auf so befreiende und elektrisierende Antworten stoße. Und da das hier eh keiner liest, kann ich mir auch klarwerden, indem ich hier schreib…

Gottes Segen