English, Jesus and Mo explained

Hijab and Atheism

From Jesus and Mo, License CC BY-NC-SA 3.0

The complain in this comic is obviously that Muslim women have to cover up with hijabs or even burqas, so (Muslim) men’s lust was not provoked. Before all I want to point out that I am not at all interested in whether Muslims do claim so or whether it would be a right claim or not. This is not what this post is about.

This post is about the image Atheists, at least certain ones, have of Muslims and spread about them in comics as the above and whether or not one could call this hypocritical.

So this blog post is not against Muslims or Islam, it actually has nothing to do with it, it’s about atheist criticism of religion and in how far this criticism touches atheist demands as well.

One example of an atheist demand can be seen on my old blog. There’s a German article dealing with a picture I found on the internet. You can see the picture on the article page. On the picture there is a woman holding up a sign which reads:

Restraining Order: Your religious beliefs must stay 500 yards away from my constitutional rights at all times.

Other examples include but are not reduced to: No church bells as they disturb atheists, no public praying etc etc. Generally many atheist demands aim at pushing religion out of public space.

So while Muslim men are said being disturbed by viewing female hair, Atheists are disturbed by hearing churchbells, seeing and hearing religious people pray, seeing crosses and crucifixes in the public space etc etc etc.

As Muslim men are said to not tolerante their wives and daughters being „uncovered“ and visible in public, Atheists do not tolerate religion being „uncovered“ and visible in the public space.

Of course, the claim is that Muslims would suppress their women by making them cover up, and of course religious people are said to indoctrinate others with their religion by speaking about it openly and making it visible in the public. Suppressors are always the others!

No (new) Atheist I ever met even considered in how far their ideology of a „clean“ public would suppress others. The sign on the mentioned picture speaks of „constitutional rights“, isn’t the right to follow and practise a religion as much a constitutional right as having no religion is?

Muslims and other religious people are pictured as oppressors and indoctrinators, while atheists are the bringers of freedom, one could start thinking. But really Atheists just have their own brand of „oppression“ they seem to be blind to. They are asking not to be provoked by noticeable religion as they claim Muslim men are asking not to be provoked by female hair.

And this is either, if they know it, hypocracy, or it is thoughtless, unconsidered, which would mean that those people who claim to be sticking to reason could maybe do some more reasoning…

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Bismillah

Ein Freund hat mich gerade af etwas aufmerksam gemacht: (Scheinbar) jede Sure des Koran beginnt mit den Worten:

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen

Ich hab das Ganze mal per Online Koran in Stichpunkten nachvollzogen und auf die Schnelle keine Sure gefunden, wo es nicht so wäre. Ich finde das interessant, weil ich da ein Verständnisproblem habe, und das kommt wahrscheinlich einfach nur von meiner Unkenntnis.

Der Islam ist mir fremd, obwohl ich mich hin und wieder damit befasst habe (zmeist trotzdem eher oberflächlich) und mit Muslimen sprach, viele Dinge verstehe ich nicht oder lehne sie so, wie ich sie verstehe ab. Es gibt jedoch auch vieles, wo ich mit Muslimen einer Meinung bin, ich bin kein Islamophob oder wie man das nennt. Ich möchte dies vorasschicken, um nicht mißverstanden zu werden. Es geht mir weder um Polemik gegen den Islam noch um Mission (die ich prinzipiell nicht ablehne, aber das ist ein anderes Thema), sondern darum, zu verstehen, was Muslime glauben und wie sie dabei fühlen. Ich will einfach verstehen.

Mir wurde in den Gesprächen und (online-) Diskussionen oft der Eindruck vermittelt, es ginge im Islam darum, bestimmte Regeln zu erfüllen. Verkürzt gesagt: Halt Dich an die Regeln, dann kommst Du in den Himmel, ansonsten kommst Du in die Hölle. So wurde mir das mehrfach dargelegt, wobei sich auch niemand sicher sein könnte, jemals alle Regeln wirklich erfüllt zu haben.

Abgelehnt wurde die (christliche) Sicht, daß Gott (oder Allah – ist ja der Gleiche) die Menschen zu Sich in den Himmel holen kann, ohne daß diese etwas dafür getan hätten, eben aus Gnade (der Fairness halber muß man sagen: Auch viele Christen lehnen diese Sichtweise mindestens implizit ab).

Allah, so sagte man mir, sei zwar barmherzig, aber eben auch gerecht. Und die Gerechtigkeit sei wichtiger als die Barmherzigkeit, deshalb erbarme sich Allah nicht eines Sünders, der nichts oder nicht genug getan hätte, um das Konto seiner guten Taten aufzufüllen. Dieser hätte keine Aussicht auf das Paradies.

Nun kommt mein Freund und macht mich darauf aufmerksam, daß jede Sure im Koran beginnt, indem sie Allah gnädig und barmherzig nennt. Von Gerechtigkeit erst mal kein Wort. Deshalb frage ich mich, ob Mslime das wirklich so sehen, wie mir gesagt wurde, oder ob es lediglich von einigen Muslimen, mit denen ich redete, so gesehen wurde. Wie gehen Muslime damit um, daß der Koran die Barmherzigkeit Gottes so betont? Wie passt das zusammen damit, daß Gott diejenigen, die nichts oder nicht genügend Gutes getan haben, unbarmherzig in die Hölle werfen soll, wo sie unsägliche Qualen erleiden sollen?

Ich bin kein Muslim und was den Koran angeht absoluter Laie. Ich bin lediglich interessiert und versuche das, was mir begegnet zusammen zu bringen, einen Sinn zu erkennen. Ich möchte meine muslimischen Mitmenschen besser verstehen, deshalb schreibe ich diesen Artikel, und hoffe auf Antworten in den Kommentaren, oder vielleicht schreibt jemand auch auf seinem Bolg einen erläuternden Artikel und verlinkt den in den Kommentaren.

Gottes Segen Euch allen!