Treibgut aus dem Netz

Netzfunde von Montag, dem 24. September 2012

Bei Balken und Splitter gibt es einen interessanten Artikel über unaufgeklärte Aufklärer. Die dortige Analogie, daß ein aufgeklärter Mensch nicht fordert, daß ein rechter Gewalttäter ebenfalls zusammengeschlagen werden soll, sondern in einem fairen und ordentlichen Gerichtsverfahren verurteilt überzeugt. Analogie wozu? Achja, sollte cih schreiben: Zu Michael Schmidt Salomons Forderung, respektlos gegen religiöse Gefühle zu sein, da Respektlose keinen Respekt verdient hätten. Ich denke, der Autor hat schon recht wenn er meint, dann müßte man den Schlägernazi auch zusammenschlagen, statt ihn vor Gericht zu stellen. Das wäre dann aber recht unaufgeklärt…

Zwei Petitionen möchte ich bewerben. Zum einen die Petition zur Aufhebung der GEMA Vermutung, zum anderen die Petition zur Ablehnung des Leistungsschtzrechtes.

Thomas Knüwer schreibt zur Kampagne gegen die Piratenpartei und in Oregon kann man schon für den Besitz von Büchern (sic!) Schwierigkeiten mit der Poizei bekommen (und zwar inklusive Rammbock zur Öffnung der Tür, Blendgranaten und Sturmgewehren).

Die Altkatholiken haben demnächst Synode in Mainz, und getwittert wird da wohl auch.

Antje Schrupp schreibt vom Subjekt in der Geschichtsforschung und stellt die Frage, ob man das eigene Verhältnis zum Forschungsgegenstand nicht nur offenlegen und als Hindernis ansehen, sondern vielmehr annehmen und als Chance begreifen sollte. Interessante Idee.

Ein anderer Artikel von Antje Schrupp befaßt sich mit Simone Weils Einstellung zu Meinungs- und Pressefreiheit. Wenn ich es richtig verstehe, ist sie für eine Einschränkung der Pressefreiheit zm Schutz der Meinungsfreiheit, weil große Organe die freie Meinunsgbildung eben beeinträchtigen und manipulieren (alleine die vier Buchstaben BILD dürften Erklärung geng sein, was gemeint ist). Der Gedanke, daß mit größerer Reichweite strengere Einschränkungen dessen, was geschrieben und gesagt werden darf, per Gesetz festgeschrieben werden, halte ich für mindestens bedenkenswert. Wobei mir die praktische Umsetzung nicht ganz klar ist. Nehmen wir das Mohammed-Video. Das hatte wohl eine recht geringe Reichweite, bis irgendwelche salafistischen Spinner es per Fernsehen ausgestrahlt haben. Plötzlich war die Reichweite enorm, und es leuchtet auch sofort ein, daß eine Einschränkung der Verbreitung in diesem einen Fall hilfreich wäre, schon alleine wegen der Todesopfer weltweit.

Carina hat über den neuen Bluttest auf Trisomie 21 gebloggt. Das Besondere ist, daß sie selbst Trisomie 21 hat und wohl besser über das Leben damit Bescheid weiß, als diejenigen von uns, die es nicht haben.

Chris Hebner hat einen sehr berührenden Artikel über ein furchtbares Ereignis geschrieben.

Von Thomas habe ich erfahren, daß das Leben von Bettina Wulff nun wohl verfilmt werden soll. Das läßt hoffen. Vielleicht gibt es über mich ja auch bald nen Film. So könnte ich doch noch Millionär werden 😉

Außerdem schreibt Thomas über „religiöse Gefühle“ und Ameleo hat über das Beten geschrieben.

Bei Frischfischen wurde ich auf den Blog vom Landpfarrer aufmerksam. Eine weitere mögliche Quelle für zukünftige Netzfunde.

Die OP-Tisch Pilotin hat einen genialen Einfall: Weg mit den Paralympics, her mit der Olympiade für alle. Das wäre doch echt mal Inklusion! Wieso sollten Schwerstmehrfachnormale ihre eigenen Spiele haben?

Peter hat ein paar interessante Gedanken zum „biblischen Befund“.

Melissa hat sich wieder gemeldet mit Gedanken zu einfachen und schweren Wegen, und wie ihre fundamentalistische Erziehung sie früher beeinflusst hatte.

Und dann sind da noch die Themen der letzten Tage: Der Papyrs mit Jesus und seiner Frau, dazu gibt es hier, hier, hier und hier etwas zu lesen. Und auch zum Mohammed Video gibt es ein paar Artikel. Und dann hat noch jemand den Trailer des antireligiösen Haß-Videos auf seinen Blog genommen.

Zuletzt bleibt noch ein Artikel über Julia Schramm.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde vom Sonntag, den 26. August 2012

Bevor ich jetzt morgen wieder antrete, um im Glanz der Neonsonne das Bruttosozialprodukt zu steigern, nochmal ein paar Links, über die ich heute gestolpert bin.

Zuerst wäre da einmal ownTube, ein Projekt der Piratenfraktion Berlin. Es handelt sich um ne Software, die einem erlaubt, selbst so ne Art youtube aufzusetzen. Die Piraten in Berlin nutzen die Software selbst, um Videos unabhängig ins Netz zu stellen, der Quellcode ist allerdings auch verfügbar, wie man bei Netzpolitik nachlesen kann.

Interessant fände ich ja das ganze mit Vernetzungsfnktion, also ähnlich wie Diaspora oder Friendica: Dann könnte jeder seienn eigenen TubePot aufsetzen, und man könnte weltweit auf die Suche nach Videos gehen statt nur auf einem Server.

Christian Piatt hat wieder ine paar Church Sign Fails, diesmal ne WTF Edition.

Und Carina fragt, ob nicht alle Menschen genug verdienen sollten, um davon leben zu können, egal ob sie in einer Behindertenwerkstatt arbeiten oder nicht.

Das wars schon wieder für heute.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde vom Montag, den 6. August 2012

Ich hab’s ja schonmal geschrieben, im Moment läuft hier nicht viel, weil ich neben der Schichtarbeit nicht mehr so viel Zeit für Blogschreiben hab (vielleicht sollte ich ne neue Rubrik aufmachen: Geschichten vom Band, aber das wär wohl nicht so ergiebig…).
Das bedeutet, daß ich zwar einige gute Artikel auf den Blogs dieser Welt finde, mir aber nicht mehr die Arbeit mache, sie hier zu verlinken (beziehungsweise mir die Mühe mache, mal wieder was eigenes zu schreiben).
Zwei Artikel blieben heute aber hängen, und die will ich dann doch verlinken.
Zum ersten wäre da ein Artikel über Broder, von Thomas. Über Broder hab ich ja auch schon öfter geschrieben, ich fand Thomas‘ Darlegung von Broders Vorgehensweise sehr interessant.

Zum andern hat Josef Bordat ne Rant (via) zum Thema aufgeklärter Humanismus, Beschneidung, Religionen und Gewalt geschrieben, der es wirklich Wert ist, zu lesen. Kleine Kostprobe?

Eigentlich sind alle Menschen Fans des 1. FC Köln, aber „aus psychologisch nachvollziehbaren Gründen“ verschweigen sie es und gehen statt dessen zu Real Madrid oder Bayern München. Und im Grunde will auch meine Frau rund um die Uhr Olympia gucken, doch „aus psychologisch nachvollziehbaren Gründen“ will sie es partout nicht zugeben. Das macht Spaß!

Mit diesen Sätzen macht Bordat die Vorgehensweise einer bestimmten „aufgeklärten Humanistin“ deutlich. Wer mehr wissen will, lese daselbst.
Update: Irgendwie blieb der Artikel als Entwurf im System hängen, deshalb erscheint er erst so spät…

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde vom Mittwoch, den 11. Juli 2012

Christian hat noch weitere neun Klischees aufgeschrieben. Außerdem gibt es 10 Gegenmittel gegen christliche Clichés. (Wie schreibt man das jetzt eigentlich?)

Eric Djebe hat nen sehr guten Artikel über heiligen Zorn geschrieben.

Der Autor von Jesus und Mo hat heute Probleme, den Unterschied zwischen unmündigen Kindern und mündigen Erwachsenen zu verstehen. Oder ärgert er sich in ähnlicher Weise darüber, daß Eltern für ihre Kinder die Haarfrisur, die Kleider, die angemessenen Spielsachen, den angemessenen Freundeskreis aussuchen? Aber sobald es Religion ist, handelt es sich um schlimmste Unterdrückung, wie man sie selbst in der Steinzeit nie hatte…

Bei humanicum geht es heute um ESM/Fiskalpakt und um Zwangsarbeit. Außerdem geht es um die Abschaffung der Residenzpflicht für Asylanten und in welcher Weise der entsprechenden Petition „entsprochen“ wurde.

Auch Erik Schüler schreibt von ESM und Fiskalpakt. Das scheint sowieso ein interessantes Thema zu sein, so ganz begriffen um was es da geht, hab ich nicht, aber ich informier mich auch immer seltener über sowas. Es gibt anderes zu tun nd wenn das Geld kaptt geht? Nun, ich hab eh kaum welches. Verlieren können nur die Großkopferten und diejenigen, die sich dahinsparen wollten…

Ein weiterer Artikel zum Thema Beschneidung hat Stephanie geschrieben. Ich glaub aber ich versteh nicht, auf was sie hinaus will.

Gerd Häfner äußert sich zur Berichterstattung bezüglich des neuen Jobs von Bischof Müller, der ja bekanntlich Nachnachfolger des aktuellen Papstes als „Oberinquisitor“ wurde.

Peter schreibt zu Sexualethik, Bischof Woelki und die „Therapierng homosexeller Neigungen“ in den USA.

Die Titanic hatte mal wieder ein böses Cover und diesmal war der Papst das Ziel. Das hat viele Reaktionen hervorgerufen. Zum Beispiel vom Herrn Alipius. Oder von Thomas, dessen Reaktion eher in die gegengesetzte Richtung neigt.

Warum die Redefreiheit nicht für Christen gilt, kann man bei Jason Hess nachlesen und Trevor Scott Barton hat nen Artikel über Heldentum geschrieben.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde vom Dienstag, den 10. Juli 2012

Der Dorfpastor schreibt vom Diebstahl an Gott und schlägt einen Bogen von den Gesangbüchern zu den eigenen Sorgen.

Derek schreibt im zweiten Teil von Re-Thinking the Gospel davon, wie man die Gebote Gottes perfekt erfüllen und trotzdem zu den größten Sündern gehören kann.

Sakine Subasi-Piltz schreibt über das Urteil über die Beschneidungen und sieht hier mehr Kulturhegemonismus als Rücksicht auf Kinderrechte am Werk.

Melissa schreibt über die Vorzüge des freien kanadischen Gesundheitssystems und wie sie als fundamentalistische Christin dazu stand und heute dazu steht. Die Perspektive ist wirklich interessant, weil sie beide Seiten kennt.

Bei Mandy wurde ich auf dieses Video aufmerksam gemacht.

Don Ralfo rätselt über die Bedeutung von Lk 17,3 und stellt die Frage, ob man tatsächlich nur denjenigen vergeben soll, die ihr Tun bereuen.

Wer schon immer mal das Neue Testament lesen wollte, aber nicht dazu kam, kann es sich jetzt in 60 Sekunden reinziehen, in diesem Video (via).

Christian hat zehn weitere Cliches aufgelistet, die ein Christ vermeiden sollte. Auch ganz witzig. Und Church Sign Fails gibt es auch wieder 😉

Wer ne Bibel zu Hause rumliegen hat, sie aber nicht lesen will, kann beim bikerpfarrer ne Inspiration finden, was sich noch so damit anfangen läßt.

Daß bei den Geisteswissenschaften immer mehr gespart wird könnte sich als fatal herausstellen, falls sich ein Asteroid auf Kollisionskurs mit der Erde befindet (via).

Wer sich schonmal gefragt hat, ob die Protagonisten der Bibel auch immer schön „bitte“ und „danke“ sagen, dürfte sich für diesen Artikel interessieren (via).

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde vom Montag, den 9. Juli 2012

Alex schreibt über die Piratenpartei und die Probleme damit, daß die Strukturen nicht so schnell wachsen wie die Mitgliederzahlen.

Ameleo stellt die katholische Internetseelsorge vor. Da zieh ich natürlich nach und verlink mal eben die evangelische Chatseelsorge. 😉

Auch um Seelsorge geht es bei Ralpe. Genauer geht es um die Frage, ob man bei Facebook Seelsorge betreiben sollte.

Zoe hat bei Gehn-Test über ihre Lebenssituation in Ungarn geschrieben. Sie malt Bilder und verkaft die. Übrigens nimmt sie auch Auftragsarbeiten an, vielleicht ist einer von Euch ja Kunstinteressiert.

Die OP-Tisch Pilotin schreibt davon, was für ein guter „Stecher“ ihr Arzt ist und Knuuut schreibt über Abraham und neue Protokolle.

Zum Schluß hab ich noch zwei Sachen von Derek Flood: Einmal hat er ein tolles Video gepostet, und das andere Mal schreibt er über Kaugummi und wieso es bei Jesus NICHT darum geht, daß wir in die Hölle kommen, wenn wir den gestohlen haben und Jesus nicht als Erlöser angenommen haben, weil wir Gott wichtiger sind als Kaugummi.

Treibgut aus dem Netz

Mitfahrgelegenheit

Morgen ist Umzug. Ich zieh weg von Greifswald, zurück in den Süden. Und heute abend wollte ich noch nen Film gucken, die DVDs sind aber schon alle eingepackt. Zum Glück hab ich in den letzten Tagen rausgefunden, daß es bei myvideo.de ganze Filme zum kostenlos gucken gibt, und dank Werbung ist dat Janze auch noch legal.

Der letzte Film, den ich da sah, war recht unterirdisch, irgend so ne Weltendgeschichte mit pseudochristlichem Anstrich. Man muß wohl Ami sein, um das zu mögen, aber darum geht es mir gar nicht. Heute hab ich nämlich nen ganz guten Film dort gesehen.

Der Film heißt „Mitfahrgelegenheit“ und ist als Community Projekt entstanden. Im Gegensatz zum Open Source Projekt „Route 66“ sit er also nicht frei, sondern kommerziell, aber man konnte Einfluß nehmen, was man bei Route 66 nur im Nachgang tun kann, indem man seinen eigenen Schnitt produziert.

Wie dem auch sei, ich finde, es ist ein ganz amüsanter Film, in dem es um Selbstfindung, Erwachsenwerden und wieder hochkommen, wenn man niedergeschlagen wird, geht. Und weil ich den Film so mochte, hab ich hier etwas Werbung gemacht. Fehlt eigentlich nur eins: Der Link zum Film bei myvideo.de. Viel Spaß beim Schauen.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde Pfingstsonntag, 27. Mai 2012

Zuerst möchte ich auf Carinas Blog hinweisen, die heute über den nun auch von den Vereinten Nationen anerkannten Welt-Down-Syndrom-Tag schreibt.

Und gleich etwas Lustiges hinterher: Ne neue Ausgabe Church Sign Fails.

Und wenn wir gleich dabei sind: Schwester Robusta, Pfingsten und das Reden in Zungen (bzw. Verständnis desselben).

Hao hat beim Katholikentag einen Gnadenautomaten gefunden. Es lebe der technische Fortschritt, oder wie? 😀

Und nn zu etwas ernsterem: Die Documenta-Macher wollen nicht, daß die Kirchen auch Kunst ausstellen. Weil, das sei keine Kunst, was die Kirche da mache. Oder so… Ich versteh’s nicht, aber ich bin ganz froh daß Prof. Erne da ein paar klare Worte gefunden hat. Da hat er sich nicht verändert, seit ich bei ihm in Bethel studiert hab…

Heute vor 16 Jahren wurden übrigens die ersten Frauen im altkatholischen Bistum Deutschlands zu Priesterinnen geweiht. Eine davon, hab ich grad gemerkt, kenn ich sogar flüchtig aus Bern…

Auch die OP-Tisch-Pilotin hat sich mal wieder gemeldet und es scheint ihr momentan recht gt zu gehen, was mich sehr freut 🙂 Wenn hier jemand Ahnung vom Lackieren hat, kann sie wohl Hilfe brauchen.

Weniger schön ist, daß die katholischen Schulen sich wohl übern Tisch haben ziehen lassen, und nen Vertrag mit Microsoft abgeschlossen haben. Nun werden die Schüler wohl die nächsten Jahre auf Microsoft konditioniert. Gut für Microsoft, schlecht für die Schüler. Was daran ein „Soziales Netzwerk“ sein soll, begreif ich jedoch nicht. Naja, ich hab ja weder ein Microsoft Betriebssystem, noch war ich je an ner katholischen Schule.

Beim Geier gibts als Tageszitat ne ziemlich deutliche Aussage von Norbert Blüm zur Familienpolitik. Ganz Unrecht hat der nicht!

Ameleo weist auf einen Kongress der Hannoverschen Landeskirche und des Bistums Hildesheim hin.

Ach ja, und dann waren da noch die Richter, die besser als der Pfarrer wissen, wer ein Christ ist und wer nicht. Ich frag mich was die wohl sagen würden, wenn die Pfarrer sich größere Kompetenzen als sie auf dem Gebiet der Rechtssprechung anmaßen würden, und anfingen, selbst Recht zu sprechen. Und das schlimmste daran ist: Es geht um Menschenleben!

Zum Schluß möchte ich gezielt und nachdrücklich auf das Blog humanicum hinweisen. René, der dortige Betreiber, baut es gerade um zu nem Portal um, wo es vorwiegend um unsere Gesellschaft, ihre Probleme und deren Lösungen gehen soll. Ich darf auch mittun und bin schon ganz gespannt, wohin sich das Ganze entwickeln wird. Seht es Euch auf jeden Fall einmal an und sagt es weiter.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde vom 19. Mai 2012

Fangen wir mal mit etwas Schwester Robusta an. Da gibt es einen Comic zu modernem Rosenkranz-Marketing und eins zum außerordentlichen Ritus. Naja, jeder nach seiner Façon…

Christian Piatt schreibt vom Urlaub am Meer, einem schnarchenden Nachbarn und Mordgelüsten.

Hao schreibt von seinen Erlebnissen beim Katholikentag. Etwas irritiert bin ich über seineKritk daran, daß man durch Taufe Christ wird und frage mich: Wie denn sonst? Per Kirchenbesuch?

Ameleo stellt fest, daß wenige die Bibel wirklich durchgelesen haben und stellt dazu ein paar Möglichkeiten vor, das zu schaffen. Ich weiß was sie meint, wenn sie von ganz unbekannten Geschichten spricht, ich hab vor ein paar Jahren mal durchgelesen (bei mir hat sichs ganz gut auf die Motivation ausgewirkt, daß ich zuerst das NT und dann das AT gelesen hatte). Ihre Abneigung gegen das „Rmgemetzel“ kann ich verstehen, bin aber der Meinung, daß diese Stellen drchaus auch im Gottesdienst vorkommen sollten. Ich meine, sie erinnern daran, daß der Mensch eben Mensch ist, mit allen grausamen Konsequenzen. Ich würde also dazu plädieren, sich mit solchen schweren Texten auseinander zu setzen, anstatt sie einfach auszulassen. Ich störte mich damals weniger an dem Rumgemetzel als vielmehr an der Rolle, die den Priestern und Leviten bei Mose zugesprochen wurde. Ich hatte immer wieder den Eindruck, daß alle Machtfäden bei ihnen zusammenlaufen sollten. Sowas find ich schlimmer als das tatsächliche Gemetzel, weil Machtkonzentrationen ja dazu führen, daß es zu Gemetzel kommt. So hat jeder seine eigenen Probleme mit den Bibeltexten.

Außerdem hat Ameleo noch was zu Livestreams vom Katholikentag und den neusten Entwicklungen zwischen Vatikan und Pisbruderschaft.

Südwind hat ne E-Mail Petition für bessere Arbeitsbedingungen in der Handyprodktion gestartet. (via)
Nachtrag: Da kam grad ne Nachricht zurück, daß die Mail unzustellbar sei, ich bin mir jetzt nicht sicher, ob die nur Adressen fischen wollen oder nen technischen Fehler haben, ich werd die mal anschreiben.
Nachtrag 2: Inzwischen hat Südwind auf meine Mail reagiert, hier die Antowort:

Lieber Herr Koppe,

danke für Ihre Rückmeldung. Leider hat LGE vor einigen Tagen, nach ein paar hundert Mails begonnen diese  abzuweisen, was nicht besonders für eine Gesprächsbereitschaft des Unternehmens spricht. Ich habe bereits den betreff geändert und werde so bald sehen, ob die Mails nun wieder durchkommen.
Die anderen Hersteller haben Ihre Mail jedenfalls bekommen und wir werden sehen, wie diese reagieren.
Mit freundlichen Grüßen,

Christina Schröder


Mag.a Christina Schröder
Öffentlichkeitsarbeit
Südwind
Laudongasse 40
1080 Wien
Tel.: + 43 (0) 1 405 55 15 – 301
Fax: +43 (0) 1 405 55 19
www.suedwind-agentur.at

Mandy hat nen Spendenaufruf für Fußball-Bibeln zur EM.

Bei Sojourners gibts nen Artikel zum australischen Pfarrer Jarrod McKenna, dem jüngsten Gewinner des Quaker Peace Awards. Sehr lesenswert, wie ich finde.

Ebenfalls bei Sojourners gibt es nen Artikel zum GlobalMay Statement, das die Forderungen der occupy Bewegungen zusammenfassen soll.

Bei humanicum gibt es wieder eine ganze Reihe von interessanten Artikeln:

Und dann war da noch die Sache mit dem Singverbot in Frankfurt. Ich dachte erst, die Demonstranten hättenn nicht singen dürfen, aber es bezieht sich auf einen speziellen Demonstraten, nämlich Konstantin Wecker, der sich (zu Recht) darüber wundert, wieso er in der DDR singen durfte, in Frankfurt aber nicht:

http://www.youtube.com/watch?v=qjjlKsqKWUc

Beim treiPgut gibt es ein Interview mit Martin Kliehm, einem Stadtverordneten in Frankfurt, der von der Polizei gewaltsam vom Römer entfernt wurde, obwohl er sich dort als parlamentarischer Beobachter auswies. Er erhebt Vorwürfe gegen Polizisten aus Baden-Württemberg und kritisiert ach diejenigen Grünen im Stadtrat, „die aus Machtpolitik Boris Rhein unterstützten“. Mir kommt da grad in den Sinn, daß die Grünen ja auch in Baden-Württemberg nicht ganz ohne Einfluß sind und sich vor nicht allzu langer Zeit über die Polizeigewalt im Zusammenhang mit Stuttgart 21 beschwerten. Es bleibt zu hoffen, daß sie ihre Polizisten in Zukunft besser disziplinieren.

Kraftwort hat dann noch nen Tipp, wie man ein mieserables Managment bekommt. So gesehen macht Merkel wohl alles richtig. Ähnlichkeiten mit Kohl sind rein zufällig…

Dann noch etwas ganz anderes, zwar auf der einen Seite furchtbar, auf der anderen Seite aber auch schön, also das Geschriebene, aber shet selbst: Medizynikus hat mich auf den Blog der OP-Tisch-Pilotin aufmerksam gemacht. Ich hab da mal reingelesen, und ihre Art zu schreiben gefällt mir. Ich werd da wohl demnächst öfters mal reinschauen.

Treibgut aus dem Netz

Netzfunde an Christi Himmelfahrt, 17. Mai 2012

Zuerst wären da die religiösen Artikel zu nennen. Nicht nur ich hab mich dazu durchgerungen, mal wieder etwas zu schreiben. Alexander Ebel schreibt vom Himmel den wir sehen und dem Himmel, den wir spüren, und der Herr Alipis nimmt den Himmelfahrtstag zum Anlaß für trinitarische Reflexionen.

Es ging ja in letzter Zeit durch verschiedene Medien: Endlich gibt es ein Jesusspiel bei Facebook. Also schließ ich mich dem Hype an, verlink auch zwei Artikel (via) und füge an, daß ich dat Janze nicht verstehen kann. Was soll das? Okay, Jesusspiel, aber inwieweit ist das interessant für Kirche und Christenheit? Ohne groß ausholen zu müssen könnte man auch Farmville in die Richtung interpretieren, daß man Gottes Garten bebauen und bewahren soll, wie wir in Gen 2 lesen. Das Jesusspiel wird ne Figur haben, die Jesus heißt, und wahrschienlich wird man irgend etwas tun müssen, um das Spiel zu gewinnen. Konkurrenz, Vergleich mit dem Nächsten, wer ist besser ,wer ist schlechter… ich krieg den Bezug zum Glauben grad nicht wirklich hin.

Ebenfalls über Andrea kam ich zum Handyfilmfestival (nette Idee, leider bin ich zu alt) sowie auch auf folgendes Video über die Christen in der Piratenpartei.

Gut finde ich, daß es das überhaupt gibt, auch wenn ich dem Herrn nicht in allen Punkten zustimmen würde. So bin ich zum Beispiel der Meinung, das deshalb Kirche af den Kindergärten steht, weil es das ist, was drinnen passiert. Daß der Staat das zu nem gewissen Teil mitfinanziert ist sein Auftrag. Wär der Kindergarten nicht staatlich, müßte er es auch zahlen. Die Kirchen bezahlen den Teil, der über die staatliche Grundversorgung hinasgeht, die auch christlichen Kindern zusteht. Auch bei anderen Themen bin ich anderer Meinung. Ich habe aber die Hoffnng, daß Glaubensgeschister sich solchen Argumenten gegenüber offener zeigen als jene Atheisten, die leider viel zu häufig einfach nur Kirchenbashing betreiben wollen.

Einen interessanten Artikel (wohl durch die Urheberrechtsdebatte motiviert) über das Planen und Durchziehen von Kampagnen hat Thomas geschrieben.

Und da wir so vom Kirchlichen zum Politischen gekommen sind, noch ein wenig zu Frankfurt und #blockupy:

Dort, in Frankfurt, scheint gerade das Versammlungsrecht (Art. 8 GG) ein wenig… nichtbeachtet zu werden (Abs. 2 spricht von Einschränkungen afgrund von Gesetzen, doch ist mir aktuell kein Gesetz bekannt, das Fahrzeugkontrollen im größeren Ausmaß vorsieht), ein entsprechender Offener Brief folgt auf dem Fuße. Von @unitonehifi gibt es dazu dann auch den passenden Bildervergleich.

Vielleicht sollte der Bundestag der Einfachkeit halber einfach per Gesetz beschließen, daß Art 8 GG Abs. 1 dahingehend eingeschränkt wird, daß er nr noch für 100 Jährige in Begleitung ihrer Eltern gilt.