Erschlage die Ungläubigen, wo immer Du sie findest

So lautet eine gängige Übersetzung von Sure 2, Aya 191.

Dies ist ein Teil der Reihe zum Hetzbild „Koran ruft in mind. 109 Versen Moslems zum Krieg gegen Ungläubige auf“.

Das hört sich nicht nett an und scheint Vorurteile zu bestätigen, nach denen Muslime immer und generell gewalttätige Terroristen sind und nur darauf aus sind, alle Nichtmuslime zu töten.

Dem entgegen steht zuerst und vor allem die Realität: Viele Muslime halten sich offenbar nicht an diese angebliche Forderung. Ansonsten gäbe es seit 1400 Jahren offenen, totalen Krieg. Statt dessen leben aber seit den Anfängen des Islam trotz aller Glaubenskriege immer noch christliche Minderheiten in den islamischen Ländern. Teils sind diese, wie in Ägypten zum Beispiel, von beachtlicher Größe.

Selbst im Reich des Daesh, also den denkbar schlimmsten Terroristen, gibt es Berichte, daß Christen am Leben gelassen werden, wenn sie eine spezielle Steuer bezahlen. Also auch hier, trotz aller furchbaren Unterdrückung, Vertreibung, Folter und Völkermord:

Die „Ungläubigen“ werden nicht (generell) erschlagen, wo man auf sie trifft. Gott sei Dank möchte man meinen.

Und wenn man in den Koran sieht, und den Kontext liest, wird auch klar, um was es genau geht und wieso selbst die schlimmsten Fundamentalisten nicht jeden Nichtmuslim gleich erschlagen:

In Aya 190 liest man davon, daß Krieg geführt wird gegen diejenigen, die die Muslime angreifen. In der Situation also, in der Muslime angegriffen werden, spricht der Koran ihnen das Recht, sich zu wehren zu. In dieser Situation gilt offenbar: Wo ihr sie findet, erschlagt sie (bevor sie euch erschlagen).

In Ayat 192 und 193 wird dann auch gleich wieder eingeschränkt: Sobald die Angreifer ablassen, muß der Krieg dann auch vorbei sein, Nachtreten ist nicht. Wenn die Feinde aufhören, müssen die Muslime auch aufhören.

Das ist sicherlich nicht christlich, aber der Koran ist auch kein christliches Buch. Es ist menschlich, sich wehren zu wollen, wenn man angegriffen wird. Das tun viele Christen auch, obwohl sie es besser wissen sollten. So startete Bush einen Krieg gegen den Terror, in dessen Verlauf Menschen von Drohnen bombardiert werden, sobald man sie sieht auf den Überwachunsbildschirmen.

Was ist das anderes als den Feind zu bekämpfen, wo man ihn sieht? Daß das zu nichts führt, dürfte uns langsam aufgehen. Als Christen haben wir ja auch einen anderen Auftrag, nämlich die Feinde zu lieben und die andere Wange hinzuhalten – und keiner hat behauptet daß das leicht wäre. Christlicher Glaube ist nichts für Weicheier. Aber Gott gibt uns Kraft.

Bei aller persönlicher Ablehnung gegen diese bewaffnete Selbstverteidigung sehe ich jedoch nicht, daß diejenigen, die diese Verse immer vorbringen, um Muslime in Miskredit zu bringen, sich besser verhalten würden.

Die Muslime sind per Koran verpflichtet, die Gewalt zu beenden, sobald die Angriffe aufhören. Wer aber ohne selbst angegriffen worden zu sein Öl ins Feuer gießt mit der Verbreitung von aus dem Kontext gerissenen Ayat, der ist deutlich schlimmer, der bricht einen Konflikt vom Zaun, wokeiner sein müßte, setzt so eine Spirale aus Haß und Gewalt überhaupt erst in Bewegung und kann am Ende auch nicht die Schuld von sich weisen für das, was geschieht.

Zum Glück verhalten sich viele Muslime so christlich (sic!), die andere Wange hinzuhalten und sich von solchen Provokationen nicht herausfordern zu lassen. Während dessen können wir Christen uns nur schämen, daß solche Heuchler, die Haß und Gewalt provozieren, sich auf das christliche Abendland zu berufen können meinen.

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24 Kommentare zu Erschlage die Ungläubigen, wo immer Du sie findest

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  2. De Benny De Benny sagt:

    Einfach mal nachschlagen, Christina. Bei der Bibel machst Du doch auch immer auf den Kontext aufmerksam, wenn die Verse schweirig werden.

  3. Klaus Sydow sagt:

    Imm er diese Beschwichtigungen! Schön dass nicht jeder Christ in den moslemischen Ländern getötet wird. Aber viele und fast alle werden unterdrückt. Auch friedliche Moslems werden von Radikalen unterdrückt und oft wegen ihrer liberalen Haltung sogar getötet. Das ist aktueller Alltag! Und das grosse Vorbild Mohammed hat sich nicht nur verteidigt sondern ganz klar auch oft Unschuldige ermordet!

  4. Christina sagt:

    Man befasse sich doch einfach mal mit der Biographie des Propheten Mohammed, der ja angeblich den Koran empfangen hat. Er soll ja auch das Vorbild aller Muslime sein.

    Dann kann man sich nochmal gründlich überlegen, ob der Islam nun friedlich ist oder nicht…

  5. Nordlicht sagt:

    Überlegen kann man einiges.Das heißt aber nicht,dass man zu Ergebnissen wie islamophoben,(zum Teil) „christlich“fundamentalistischen Kreisen kommt.

  6. Christina sagt:

    Überlegen kann man einiges.Das heißt aber nicht,dass man zu Ergebnissen wie islamophoben,(zum Teil) „christlich“fundamentalistischen Kreisen kommt.

    Ja genau ….. und Hitler verdient den Friedensnobelpreis. 😉

    Wie war das nochmal: „Wir machen uns die Welt, widdewidde wie sie uns gefällt.“ ^^

  7. Nordlicht sagt:

    Wenn du vom Islam ähnlich viel Ahnung hast wie von Kinderbüchern verstehe ich deine islamophobe Haltung ein wenig besser.Wer nicht einmal aus einem einfachen Kinderbuch korrekt zitieren kann,von dem kann man wohl erst Recht nicht erwarten,dass er sich mit etwas so komplexen wie Religion auch nur ansatzweise auskennt.Wenn ich mir die Welt machte,wie sie mir gefiele,würden hier einige Kommentare auf dem Blog entfallen.Aber da ich sowohl Bennys Haltung respektiere,was das Löschen von Kommentaren angeht,als auch Wert auf Meinungsfreiheit lege,mache ich mir die Welt eben nicht,wie sie mir gefällt,sondern lasse selbst deine zu 90%(freundlich geschätzt) engstirnigen und kaum intelligenzstrotzenden Kommentare stehen.

  8. Christina sagt:

    @ Nordlicht:

    Da muß ich dich leider enttäuschen. Ich zitiere nicht aus einem Kinderbuch, sondern ich zitiere – und das völlig korrekt – aus dem Pippi-Langstrumpf-Song, siehe obiger Link.  Aber für dich gerne noch mal mit Minutenangabe: 2:03 – 2:07 . ^^

     

  9. De Benny De Benny sagt:

    Du weißt doch Nordlicht, Christina bevorzugt Fernsehen und liest nicht so gerne…

    @Christina:

    Du hast Recht, Mohammed ist das Vorbild aller Muslime, also auch der großen Mehrheit der friedlichen Muslime. Denk mal drüber nach.

    Ich finde es übrigens witzig, daß europenews von „kritischer Geschichtsschreibung“ spricht. Wenn es Dir passt, dann glaubst Du der hsitorischen Kritik doch? Interessant! Schade leider, daß das,w as europenews bringt, kaum den Standards kritischer Geschichtsschreibung gerecht wird…

    Und ja, Mohammed hat Kriege geführt, ebenso wie König David oder Mose, beides Vorbilder zumindest des Volkes Israel wenn nicht auch der Christen. Würdest Du über die Juden ebenso reden? Auch angesichts dessen, daß in der Bibel nicht selten der „Bann“ vollstreckt und alle Feinde ermordet wurden? Dagegen ist das, was Mohammed tat, geradezu menschlich. Immerhin konnten die Christen im islamischen Reich m Leben bleiben, wenn sie die Sondersteuer zahlten. Den Amalekitern etc hat man diese Möglichkeit laut Bibel nicht gegeben.

    Du kannst Dir gerne die Welt so machen, wie sie Dir gefällt. Wundere Dich bloß nicht, wenn Du dann irgendwann das richtige Leben in Deine selbstgemachte Welt einbricht.

    Nebenbei: Der Autor bei europenews schreibt, Christen könnten sich bei Mord nicht auf ihren Glauben berufen. Sie können sich auch bei islamophobie und Hetze nicht auf Christus und das Christentum berufen. Sie tun es trotzdem. Du tust es trotzdem.

    Auch das etwas, über das es sich nachzudenken lohnen würde…

  10. Christina sagt:

    Du weißt doch Nordlicht, Christina bevorzugt Fernsehen und liest nicht so gerne…

    Man kann das eine tun und muß deswegen das andere nicht lassen. Auf gut deutsch, ich tue Beides. Was man von euch Beiden anscheinend nicht sagen kann. ^^

    Immerhin konnten die Christen im islamischen Reich am Leben bleiben, wenn sie die Sondersteuer zahlten.

    Und was war mit den Heiden, Atheisten, Buddhisten etc.? Denen wurde dieses Sonderrecht leider nicht gegönnt. Scheint dich aber nicht weiter zu stören.

    Den Amalekitern etc hat man diese Möglichkeit laut Bibel nicht gegeben.

    Du weißt so gut wie ich (oder etwa nicht? würde mich dann auch nicht wundern), dass Israel damals unter einer Theokratie lebte. Israel war im Fall der Amalekiter sozusagen Gerichtsvollstrecker Gottes. So wie auch heute noch die Gerichtsvollmacht (Strafrecht) in Händen des jeweiligen Staates liegt. Ja, Äppel und Birnen kann man eben nicht miteinander vergleichen. Nebenbei: Heute gibt es keine Theokratie mehr.

    Sehr empfehlenswert dazu: https://www.youtube.com/watch?v=wqVxzbus4zs

    Nebenbei: Der Autor bei europenews schreibt, Christen könnten sich bei Mord nicht auf ihren Glauben berufen.

    Er schreibt außerdem, dass Moslems sich bei Mord sehr wohl auf ihren Glauben berufen können. Was nun? 😉

    Sie können sich auch bei islamophobie und Hetze nicht auf Christus und das Christentum berufen. Sie tun es trotzdem. Du tust es trotzdem.

    Bin weder islamophob noch hetze ich. Ich sehe im Gegensatz zu euch Beiden nur der Realität ist Auge.

     

  11. De Benny De Benny sagt:

    Was man von euch Beiden anscheinend nicht sagen kann.

    Ich bevorzuge das geschriebene Wort, zumindest im Netz, und Nordlicht hat glaub ich gar keinen Fernseher…

    Und was war mit den Heiden, Atheisten, Buddhisten etc.? Denen wurde dieses Sonderrecht leider nicht gegönnt. Scheint dich aber nicht weiter zu stören.

    Dazu eine Rückfrage: Was passierte mit Sachsen, die sich nicht taufen ließen (siehe Punkt 8)?

    Was die Buddhisten angeht, so wurden die ebenso wie die Hindus als Völker des Buches angesehen, womit ihnen dieses „Sonderrecht“ auch zugesprochen wurde.

    Du weißt so gut wie ich (oder etwa nicht? würde mich dann auch nicht wundern), dass Israel damals unter einer Theokratie lebte. Israel war im Fall der Amalekiter sozusagen Gerichtsvollstrecker Gottes.

    Ebenso wie die Logik der Bibelgeschichte die Israeliten unter einer Theokratie sieht, sehen die heutigen Muslime sich unter einer Theokratie lebend. Sie sind also ebenso „Gerichtsvollstrecker Gottes“ wie die damaligen Israeliten. Wir sehen das freilich anders. Aber die Amalekiter damals sahen es auch anders, nicht wahr?

    Halt: Einen Unterschied gibt es doch: Von den Muslimen heute ist keiner (nicht mal Daesh) so radikal, das bis zuletzt durchzuziehen, denn auch sie haben nicht sofort alle getötet, wenn sie auch nah dran sind.

    Er schreibt außerdem, dass Moslems sich bei Mord sehr wohl auf ihren Glauben berufen können.

    Da lügt er offenbar. Sure 6:151:

    Sprich: „Kommt herbei! Ich trage euch vor, was euer Herr euch wirklich geboten hat: Ihr sollt Ihm nichts beigesellen. Eure Eltern sollt ihr gut behandeln. Ihr sollt eure Kinder aus Furcht vor Verarmung nicht töten. Wir versorgen euch und sie; ihr sollt keine abscheulichen Sünden – weder öffentlich noch im Verborgenen – begehen; ihr sollt niemanden töten, denn das hat Gott verboten, es sei denn nach gerechtem Urteil. Das sind Gebote und Verbote Gottes, die Er euch vorschreibt. Ihr sollt darüber nachdenken, auf daß ihr vernünftig handeln möget.

    Aber wer Haß säen und die Gerechtigkeit durcheinanderwirbeln (gr. diabolein= durcheinanderwerfen!) will, greift auch gerne auf die Lüge zurück…

    Bin weder islamophob noch hetze ich. Ich sehe im Gegensatz zu euch Beiden nur der Realität ist Auge.

    Du hast in der Vergangenheit mehrfach von beidem Zeugnis abgelegt: Von Islamophobie und Hetze. Die Realität, die Du zu meinen glaubst, ist nicht die Realität, sondern der Teufel, den Deine Gurus Dir an die Wand gemalt haben.

  12. Christina sagt:

    Du hast Recht, Mohammed ist das Vorbild aller Muslime, also auch der großen Mehrheit der friedlichen Muslime. Denk mal drüber nach.

    Vielleicht haben die „friedlichen Muslime“ keine Ahnung vom Leben ihres Propheten?  Denk mal drüber nach. Viele sind in ihre Religion einfach so hineingeboren und interessieren sich auch nicht sonderlich dafür, was diese Religion überhaupt lehrt.

  13. De Benny De Benny sagt:

    Vielleicht haben die „friedlichen Muslime“ keine Ahnung vom Leben ihres Propheten?

    Vielleicht haben Muslime mehr Ahnung von ihrem Propheten als sich christlich wähnende rechtspopulistische Hetzer?

    Viele sind in ihre Religion einfach so hineingeboren und interessieren sich auch nicht sonderlich dafür, was diese Religion überhaupt lehrt.

    Wenn das so wäre, dann wären sie aber auch nicht gefährlich, wie Du ständig behauptest. Also für eins mußt Du Dich schon entscheiden.

  14. Christina sagt:

    Dazu eine Rückfrage: Was passierte mit Sachsen, die sich nicht taufen ließen (siehe Punkt 8)?

    Tja, du weißt ja sicherlich, was ich von solcherart Christentum halte. Deshalb weiß ich nicht, warum du solchen Quatsch hier überhaupt anführst.

    Aber ich will deine Frage trotzdem mal mit einem Zitat aus dem obigen von mir angegebenen Link (den du ebenfalls schon mal an anderer Stelle zitiert hast) beantworten:

    „Mordende und kriegführende Christen können sich niemals auf das Vorbild und die Anweisungen ihres Religionsgründers Jesus von Nazareth berufen!“

    Das gilt ebenso für die Zwangstaufe. Ich würde diese Leute noch nicht mal als Christen bezeichnen wollen. Ebensowenig wie manche Leute so bezeichnen würde, die heute sogar auf Kanzeln stehen, aber Wunder, Jungfrauengeburt, Sühnetod und leibliche Auferstehung leugnen.„Mordende und kriegführende Moslems können sich dagegen jederzeit ohne Mühe auf das Vorbild und die Anweisungen ihres Religionsgründers Mohammed berufen!“

    Und was die Sure 6, 151 angeht, da könnte ich jetzt ‚zig Stellen des Korans anführen, die genau das Gegenteil sagen. Daran siehst du, wie widersprüchlich der Islam ist und dass der Koran keine Offenbarung Gottes ist.

     

  15. Christina sagt:

    Wenn das so wäre, dann wären sie aber auch nicht gefährlich, wie Du ständig behauptest. Also für eins mußt Du Dich schon entscheiden.

    Ich habe nie behauptet, dass diese „friedlichen Muslime“ (die eigentlich gar keine sind) gefährlich wären. Jedenfalls im Moment nicht. Ich sehe aber durchaus eine potentielle Gefahr darin, dass diese sich unter gegebenen Umständen leicht radikalisieren lassen und dann doch noch „echte Muslime“ werden. 😉

  16. De Benny De Benny sagt:

    Deshalb weiß ich nicht, warum du solchen Quatsch hier überhaupt anführst.

    Weil Du keine Skrupel hast, solchen Quatsch mit muslimischen Vorzeichen aufzuführen. Wir redeten vom islamischen Reich, also Mohammeds Einflußbereich vor hunderten von Jahren. Dann werd ich doch einen ähnlich liegenden Fall aus unserer Kultur und Religion aufführen können! Wie viele Muslime heute wllen denn tatsächlich alle Atheisten und Buddhisten ermorden? Frag doch mal den Gemüsehändler bei Dir um die Ecke!

    Das gilt ebenso für die Zwangstaufe. Ich würde diese Leute noch nicht mal als Christen bezeichnen wollen.

    Ebenso wie die meisten Muslime die Leute von Daesh, Al Qaida etc auch nicht als Muslime bezeichnen. Das tun nur Hetzer. Ebenso nehmen „Christentumskritiker“ heutzutage die Sachsenkriege als Beispiel für die Gewalttätigkeit des Christentums. Du kannst doch nicht das eine tun und das andere von Dir weisen! Das ist doch Heuchelei!

    Und was die Sure 6, 151 angeht, da könnte ich jetzt ‚zig Stellen des Korans anführen, die genau das Gegenteil sagen. Daran siehst du, wie widersprüchlich der Islam ist und dass der Koran keine Offenbarung Gottes ist.

    Daß der Koran keine Offenbarung Gottes ist brauchst Du mir nicht zu beteuern. Ich bin Christ. Der Koran ist ebenso wiedersprüchlich wie die Bibel Und ebenso wie Du die Widersprüchlichkeit der Bibel wegdiskutieren und die Gewalt darin kleinreden willst, tun das Muslime ebenso mit dem Koran. Wenn Du das mti Deiner Hl. Schrift tust, dann kannst Du es den Muslimen doch nicht vorwerfen. Das ist doch Heuchelei!

  17. Christina sagt:

    Apropos: Mit Abtrünnigen wird im Islam nun auch nicht gerade sanft umgegangen.

    Und wenn du nun schon mal dabei bist, schreib doch in deiner Serie auch mal was zu diesen Aussagen hier. Bin schon gespannt, wie du die verharmlosen und wegschwurbeln willst. 😉

    „Dass Abtrünnige mit dem Tod zu bestrafen sind, wurde allerdings nicht in erster Linie aus dem Koran, sondern vor allem aus der islamischen Überlieferung abgeleitet. Dort heißt es: „Wer seine Religion wechselt, den tötet“4, und „Wer sich von euch trennt (oder von euch abfällt), der soll sterben“5. http://www.igfm.de/themen/abfall-vom-islam/wenn-muslime-christen-werden/

    Man beachte:

    „Die islamische Überlieferung (hadith: arab. Überlieferung, Tradition, Bericht) hat nach klassischer muslimischer Auffassung dieselbe Autorität wie der Korantext und ist in vollem Umfang göttlichen Ursprungs. Die umfangreiche Überlieferung erläutert und interpretiert gewissermaßen den Korantext. Es genügt daher nicht, die Vorschriften des Korans zu befolgen: auch die Lebensweise, die „Gewohnheit“ Muhammads (arab. die ’sunna Muhammadiya‘) muß möglichst in allem nachgeahmt werden. Aufschluß darüber, wie Muhammad gelebt und welche Auffassungen er zu bestimmten Fragen vertrat, gibt die umfangreiche islamische Überlieferung.“ http://www.islaminstitut.de/Artikelanzeige.41+M5a45e34ca7f.0.html

    Viel Spaß!!! 🙂

     

     

  18. Christina sagt:

    Habe leider mal wieder vergessen, den Kommentar zu teilen, weil er zwei Links enthält. Mußt du also erst freischalten.

    Ich wollte bloß noch sagen, ich werde die nächsten 5 – 6 Tage nicht online sein können. Aber ich lese deine Antwort dann später. 🙂

  19. De Benny De Benny sagt:

    Apropos: Mit Abtrünnigen wird im Islam nun auch nicht gerade sanft umgegangen.

    Du weißt natürlcih, daß das nicht alle Muslime so sehen. Selbst islamische Gelehrte aus islamischen Ländern lehnen das ab. Du siehst den Umgang der EKD mit Homosexuellen ja auch nicht als die einzig mögliche Weise, wie Christen mit Homosexualität umgehen an, oder?

    Und wenn du nun schon mal dabei bist, schreib doch in deiner Serie auch mal was zu diesen Aussagen hier.

    Die Serie bezieht sich auf die Behauptungen auf dem besagten Bild. Aber ja, es gab und gibt die Auffassung islamischer Gelehrter, daß Apostasie mit dem Tode zu bestrafensei. Ebenso gibt es wie schon geschrieben auch islamische Rechtsgelehrte, die dem widersprechen. Daß die Tradition so wichtig wie der Koran ist, ist dabei auch nur eine Sichtweise, die keinesfalls von allen Muslimen geteilt werden muß. Man denke an das Christentum. Die Kirche von Rom weist der Tradition großeBedeutung bei, während sich Protestanten darum nicht kümmern, sondern allein die Schrift zählt.

    Fakt ist aber auch, daß in Deutschland deutsche Gesetze gelten, und da ist der Religionswechsel erlaubt, und wer darauf mit Mord antwortet, kommt in den Knast.

    Nun töten aber nicht alle Muslime Apostaten. Und alleine das sollte uns interessieren. Es ist nicht unsere Aufgabe zu entscheiden, wer ein guter Muslim ist, und wer nicht. Das müssen die Muslime unter sich ausmachen.

  20. Christina sagt:

    Du weißt natürlcih, daß das nicht alle Muslime so sehen.

    Du weißt natürlich (ich habe es ja schon mehrfach angesprochen), dass nicht alle Muslime „gläubige Muslime“ im Sinne des Islam sind.

    Und diese Tatsache trifft auf Imane sicher genauso zu wie auf Theologen, siehe z. B. hier: http://www.theologiestudierende.de/2013/04/08/glauben-an-einen-gott-den-es-nicht-gibt-im-gesprach-mit-dem-atheistischen-pastor-klaas-hendrikse/

     

    Interessant finde ich an dem Link von dir auch folgende Aussage: “

    Dabei liegt dieser Auffassung unter anderem die Überzeugung zu Grunde, dass das islamische Recht Muslime in der Diaspora verpflichte, sich dem Recht des jeweiligen Landes anzupassen, solange sie ihren religiösen Hauptpflichten nachkommen könnten.[98]

    Hier bleibt die Frage offen: Wielange passen sie sich an? Solange sie in der Minderheit sind? Was, wenn das eines Tages nicht mehr der Fall sein sollte? Muss sich das betreffende Land dann an islamisches Recht (Scharia) anpassen?

    Erinnert mich ein bißchen an folgenden Koranvers: Sure 47, Vers 35:

    „So lasset (im Kampf) nicht nach und ruft nicht zum Waffenstillstand auf, wo ihr doch die Oberhand habt. Und Allah ist mit euch, und Er wird euch eure Taten nicht schmälern.“

    Und noch interessant:

    Es ist hervorzuheben, dass die vom Zentralrat der Muslime e. V. in Deutschland vertretene und in seiner Islamischen Charta manifestierte Position über die Religionsfreiheit schari’a-rechtlich keine Relevanz hat und mit Hinblick auf die Beurteilungen der Apostasie in muslimischen Ländern in der Gegenwart somit rechtsunerheblich ist.

    Na bitte. Und schon ergibt sich ein bißchen anderes Bild, als du es hier darzustellen versuchst. Musst nur immer alles gründlich lesen, auch zwischen den Zeilen. 😉

    Aber ich habe jetzt keine Zeit mehr und auch keine Lust mehr auf diese ermüdende und sinnlose Diskussion. Also lebe meinetwegen weiter in deiner Traumwelt bis zum bösen Erwachen.

  21. De Benny De Benny sagt:

    Du weißt natürlich (ich habe es ja schon mehrfach angesprochen), dass nicht alle Muslime „gläubige Muslime“ im Sinne des Islam sind.

    Na dann sind die Muslime und der Islam ja gar nicht das Problem, sondern nur die ganz ganz wenigen „gläubigen Muslime“ im Sinne des Islam, wie Du ihn verstehst.

    Laß das mal ein oder zwei Hand voll sein. Die große Mehrheit ist friedlich und „nicht echt“ und wird deshalb auch kein islamisches Reich durchsetzen helfen (wieso auch, sie würden ja als erste sterben, so wie im Bereich von Daesh).

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