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Die eine Tür und die Frommen

Schon in der Bibel werden wir vor falschen Lehrern und Propheten gewarnt. Jetzt bin ich ein Mensch, der an das Gute im Menschen glaubt, auch wenn nich davon überzeugt bin, daß wir alle Sünder sind. So viel wir falsch machen, so selten wollen wir das auch wirklich. Nur manchmal muß man einen Strich ziehen, um sich abzugrenzen und nicht mit schuldig zu machen.

Diesen Strich ziehen im Moment viele ehemalige Evangelikale in den USA. Dort ist etwas ziemlich unglaubliches passiert. Es geht um World Vision, die Hilfsorganisation, bei der man Kinder „adoptieren“ kann. Man spendet Geld für ein bestimmtes Kind, das man unterstützt (und damit seine ganze Gemeinschaft) und kann per Brief Kontakt halten. So sieht man dann auch, wie die Spenden helfen.

World Vision ist eine Organisation, das wußte ich bis letzte Woche nicht, die aus dem evangelikalen Millieu der USA stammt. Was ja nicht weiter schlimm ist, so lange den Menschen geholfen wird, können meinetwegen auch Satanisten die Hilfe leisten.

Nun hat World Vision entsprechend der Gesetzeslage angefangen, auch Homosexuelle einzustellen. Das wollte man nicht an die große Glocke hängen, wohl vorausahnend, was für ein Shitstorm folgen würde.

Irgend ein „besorgter Christ“ muß es aber herausgefunden haben, und hat es an die große Glocke gehängt. Und er hatte guten Erfolg damit. Sofort meldeten sich mehrere evangelikale Führer zu Wort und riefen dazu auf, dieser Organisation die Unterstützung zu entziehen.

Wohlgemerkt: Man sollte aufhören, Kinder in den Entwicklungsländern zu unterstützen, weil an der Hilfe vielleicht auch ein oder zwei Homosexuelle beteiligt waren. Gott verhüte, daß das Helfende Geld von einer „Schwuchtel“ nach Afrika umgebucht würde!

Kurz: Diese evangelikalen Führer haben die Perspektive verloren. Es war ihnen wichtiger, die Homosexuellen zu marginalisieren, als sich um das Wohl der Kinder zu sorgen. UNd sie hatten Erfolg, in zweifacher Hinsicht:

  1. World Vision hat zurückgerudert. Es gab so viele Drohungen, die Unterstützung einzustellen, daß World Vision die Entscheidung traf, lieber weiter den Kindern helfen zu können, als zu seiner Entscheidung zu stehen, Homosexuelle zu beschäftigen. Meiner Meinung nach eine mutige Entscheidung. Beide Optionen wären falsch gewesen, aber sie haben die Option gewählt, die eher den Schwächeren hilft, und haben die nicht ganz so schwachen im Stich gelassen.
  2. Aufgrund der Abmeldungen sind jetzt 10.000 Kinder ohne Paten, die voher einen „aufrechten Christen“ als Paten hatten. 10.000 Kinder! Auch hier hatten die Evangelikalen Führer Erfolg. Diese Kinder werden jetzt die Unterstützung nicht bekommen, die sie hätten haben können, aber Hauptsache, es sind keine Homosexuellen involviert.

Ich habe mehrere amerikanische Blogartikel zum Thema gelesen. Irgendwo
fand ich die Aussage, daß die Evangelikalen das Evangelium erweitert hatten. Es beinhaltet nicht mehr nur die Zusage der Liebe und Barmherzigkeit Gottes für den Sünder, sondern noch allerlei kulturelle Punkte, wie etwa die Homophobie.

Nur so ist es zu erklären, daß solch haßerfüllten, homophoben Aktionen nachgegeben wird unter so vielen Menschen, die sich Christen nennen, und eigentlich am Doppelgebot der Liebe orientiert sein müßten.

Ich sehe das ebenso, und möchte daran erinnern, daß in der Bibel stets davor gewarnt wird, das Evangelium zu verfälschen:

Mich wundert, dass ihr euch so bald abwenden lasst von dem, der euch berufen hat in die Gnade Christi, zu einem andern Evangelium,
obwohl es doch kein andres gibt; nur dass einige da sind, die euch verwirren und wollen das Evangelium Christi verkehren.
Aber auch wenn wir oder ein Engel vom Himmel euch ein Evangelium predigen würden, das anders ist, als wir es euch gepredigt haben, der sei verflucht.
Wie wir eben gesagt haben, so sage ich abermals: Wenn jemand euch ein Evangelium predigt, anders als ihr es empfangen habt, der sei verflucht.
Predige ich denn jetzt Menschen oder Gott zuliebe? Oder suche ich Menschen gefällig zu sein? Wenn ich noch Menschen gefällig wäre, so wäre ich Christi Knecht nicht.

So schreibt Paulus in Gal 1, 6-10. Harte Worte, aber ich finde, sie treffen zu auf diese Evangelikalen, die dazu aufriefen, Kindern die Unterstützung zu entziehen, um ihre politischen Forderungen durchzusetzen. Eigentlich hätte die Liebe sie dazu anhalten müssen, danach zu suchen, wie man möglichst vielen Kindern helfen kann. Und die Hoffnung hätte sie anleiten müssen, darauf zu vertrauen, daß Gott entweder die Homosexuellen zu Recht bringt oder sie, also die evangelikalen Führer selbst, denn wenn es eine Meinungsverschiedenheit gibt, ist nicht unbedingt der andere derjenige, der falsch liegt. Aber offenkundig hatten sie keine Liebe zu den Kindern verspürt als sie dazu aufriefen, diese im Stich zu lassen, und auch keine Hoffnung auf Gottes Führung was die Frage in der Homosexualität angeht.

Statt dessen hofften sie darauf, daß Gott scho irgendwie den Kindern helfen würde (derselbe Gott, der uns die Liebe als Gebot mitgab!) und liebten ihre politischen, haperfüllten, homophoben Ansichten. Womöglich gingen sie noch dazu davon aus, daß Gott auf ihrer Seite wäre. Soe wie die Pharisäer Gott auf ihrer Seite wähnten. So wie die falschen Propheten in Israel und Juda immer nur Heil für die kaputte Gesellschaft voraussagten, während Gott Seine Propheten schon längst den Untergang verkündigen lies.

Gott ist auf der Seite der Schwachen. Schon immer gewesen. Wer auch immer die Macht hat, ein Unternehmen so groß wie World Vision in die Knie zu zwingen, gehört wohl kaum zu den Schwachen.

Aber das ist ja alles nur Vorrede. Eigentlich geht es mir um folgendes. Nachdem ich diese ganzen Vorgänge um die Evangelikalen und World Vision gelesen hatte, steiß ich auf Tom’s Blog auf folgendes Video.

Das Video gehört zu einer Aktion der evangelischen Frauen und Männerarbeit mit dem Titel „Eine Tür“. Ich verstehe das Video so, daß in der Kirche alle durch eine Tür reinkommen und in gleicher Weise als Menschen angenommen werden. Im Gegensatz zur Gesellschaft, die den Menschen ein Label aufdrückt – Männlein oder Weiblein – das dann, wie man im Video anhand der Toilettenszenen sieht, der von Gott geschaffenen Schöpfung kaum gerecht wird.

Tom hat das Video wohl falsch verstanden im Sinne von „wir brauchen nur noch eine Toilette“. Das kann geschehen, daß man etwas falsch versteht. Darauf will ich gar nicht eingehen. Aber was ich kommentieren möchte ist der Rest seines Eintrages, weil ich den Eindruck habe, daß es exemplarisch für eine Form des Christentums ist, die den evangelikalen Irrlehrern in den USA nahe steht und darum in der Gefahr ist, ebenso in den Haß abzugleiten und das Evangelium zu verlieren.

Tom schreibt:

Egal, welcher Schwachkopf auf die Idee kam, dass es über 30 Geschlechter geben solle – wo doch die Menschheit in „Mit-Glied“ und „Ohne-Glied“ aufgeteilt werden kann – plappern jetzt alle nach, was die Genderforschung an geistlichen Ergüssen von sich gibt. Die EKD stimmt in den Chor mit ein und hat jetzt beschlossen, dass die Kirche gendergerecht sein soll.

Ich weiß nicht, wie viele Geschlechter es geben soll. Ich bin mir aber sicher, daß es mehr sind als zwei. Sicher kann man die Menschheit in Mit Glied und ohne Glied einteilen. Aber zu welchem Zweck? „Da ist weder Mann noch Frau“ schreibt Paulus. Wieso also an der Differenzierung festhalten? Zumal es mehr gibt als Mann und Frau. Und die Einteilung auch nicht immer eindeutig ist. Was ist zum Beispiel mit Origenes? Männlein oder Weiblein? Er hatte sich ja bekanntermaßen aufgrund einer fragwürdigen Bibelauslegung selbst entmannt? Also Weiblein? Wen hätte er heiraten können? Als Weiblein wohl ein Männlein, aber da er selbst als Männlein geboren war ist das auch ein Problem nach dem Muster von Toms (bürgerlichen) Zeitgeites.

Und was ist mit den Menschen, die mit beidem geboren werden? Auch da gibt es ganz verschiedene Erscheinungen, die in der Schöpfung vorkommen. Was ist mit diesen Menschen? Männlein oder Weiblein? Und wen „dürfen“ sie heiraten?

Nein, es handelt sich bei der Genderforschung weder um Schwachköpfe, noch um Ergüsse, sondern um Menschen, die nach Lösungen suchen für das, was in der Realität vorkommt: Menschen mit unklarer Geschlechterzuordnung. Dazu gehören dann auch Menschen, die als Mann geboren werden und sich als Frau fühlen und umgekehrt.

Klar kann man die Menschen einteilen in mit Glied und ohne Glied. Man kann sie auch in Brillenträger und Nichtbrillenträger einteilen oder in Linkshänder und Rechtshänder, oder in Langhaarige und Kurzhaarige oder in Sympathische und Unsympathische. Nur, welche Rolle spielt das alles?

Tom schreibt:

Schwule, Lesben, Transsexuelle, Bi-Sexuelle usw. sind alle eingeladen in die EKD zu kommen. Nun, das wäre ja an sich nicht schlecht. Jesus Christus hat Sünder immer angenommen und sie sind zu ihm gekommen. Aber die EKD lädt ein, ohne die Leute auf die Notwendigkeit der Buße aufmerksam zu machen. Ja, bei Jesus sind Sünder willkommen, aber sie sollen nicht so bleiben wie sie sind, sondern zu neuen Menschen werden. Menschen, die in der Ordnung und Beziehung Gottes mit Ihm leben. Veränderte Menschen.

Wieso sollte die EKD hier einen Unterschied zwischen LGBT Menschen und Heterosexuellen machen? Sind nicht alle Sünder? Das Problem ist doch, daß bestimmte Kreise (zu denen Tom wohl gehört und auch die evangelikalen Irrlehrer in den USA) meinen, LGBT Menschen wären in besonderer Weise Sünder und müßten in besonderer Weise bereuen und Buße tun, und die damit diese Menschen gezielt aus den Kirchen vergraulen. Die EKD wirkt dem nur entgegen indem sie sagt: Es gibt vor Gott keinen Unterschied zwischen Schwulen, Lesben, Trnssexuellen, Heterosexuellen oder Bisexuellen. Ebensowenig wie es vor Gott einen Unterschied gibt zwischen Griechen und Juden, ziwschen Männern und Frauen, zwischen Freien und Sklaven. Alle sind eins in Christus!

Und was Jesus angeht, der die „Sünder“ aufnimmt:

Und als Jesus von dort wegging, sah er einen Menschen am Zoll sitzen, der hieß Matthäus; und er sprach zu ihm: Folge mir! Und er stand auf und folgte ihm.
Und es begab sich, als er zu Tisch saß im Hause, siehe, da kamen viele Zöllner und Sünder und saßen zu Tisch mit Jesus und seinen Jüngern.
Als das die Pharisäer sahen, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst euer Meister mit den Zöllnern und Sündern?
Als das Jesus hörte, sprach er: Die Starken bedürfen des Arztes nicht, sondern die Kranken.
Geht aber hin und lernt, was das heißt (Hosea 6,6): »Ich habe Wohlgefallen an Barmherzigkeit und nicht am Opfer.« Ich bin gekommen, die Sünder zu rufen und nicht die Gerechten.

Die Zöllner galten den „Frommen“ der damaligen Zeit in etwa so als Sünder wie heute die Homosexuellen den Evangelikalen.

Und Jesus sagte einfach zu Matthäus: Komm mit, und er kam mit. Keine Rede von Buße. Keine Rede von anderer Mensch werden. Das verlangen die Pharisäer. Sie fragen, wieso er mit Zöllnern und Sündern ißt. Und Jesus verweist auf Hosea. Es geht nicht um das Sündersein, um die Opfer, die man bringen muß, um Buße zu erlangen. Es geht um Barmherzigkeit, um Liebe. Wieso nicht mit Zöllnern essen? Wieso nicht LGBT Menschen in die Kirche einladen? Wenn Jesus für die Sünder gekommen ist, dann würde ich mir Sorgen machen, wenn ich mich selbst zu den Frommen zählte, denn für die wäre Er dann ja nicht gekommen. So schließen sich Leute wie Tom implizit aus der Erlösung aus. Das würden sie natürlich nicht zugeben. Aber durch ihr Verhalten gegenüber LGBT Menschen machen sie deutlich, daß sie sich wohl doch als über ihnen stehend begreifen. Die müssen erst mal Buße tun. Wir haben das (nicht mehr) nötig, haben ihnen etwas voraus.

Wenn dem so wäre, bräuchten sie Jesus nicht mehr. Und daran kann man eigentlich schon erkennen, wie nahe man mit solchen Ansichten der Irrlehre kommt. Denn jeder braucht Jesus.

Tom schreibt:

Doch die Propaganda der beiden Gruppen innerhalb der EKD verzichtet auf einen Bußaufruf. Sie stellt das Perverse als normal dar. Damit wären wir bei Sodom und Gomorra. Eine Kirche, so wie sie in dem Video dargestellt wird, verkommt buchstäblich zum Scheißhaus. Traurig aber wahr. Eine Kirche, die keine lebensnotwendige Umkehr fordert, hat kein Recht mehr, den Namen Jesus Christus in den Mund zu nehmen. In jedem Geflügelzüchterverein gibt es mehr Regeln und wahrscheinlich auch mehr anständige Leute.

Die EKD mag nicht so laut zur Buße rufen. Aber wieso regt sich Tom darüber nur bei Homosexuellen auf? Wieso regt Tom sich nicht darüber auf, daß die EKD die Landeskirchlichen Gemeinschaften nicht mehr zur Buße ruft? Oder andere konservativere Gruppierungen? Meint Tom, diese hätten die Buße (nicht mehr) nötig?

Und ist es überhaupt immer angebracht, zur Buße zu rufen? Wir haben gesehen, daß Jesus bei der Berufung des Matthäus überhaupt nicht zur Buße rief.

Buße ist sicherlich wichtig. Und wer die Gottesdienste der EKD Kirchen besucht weiß auch, daß sie durchaus vorkommt. Manchmal sogar jeden Sonntag. Zumindest aber immer, wenn Abendmahl gefeiert wird. Kyrie eleison wird dann gesungen: Herr erbarme Dich. Sind das nicht die Worte eines Büßers?

Tom schreibt:

Ja, es gibt immer noch jemanden, der ärger ist als sein Vorgänger. Es gibt immer eine Steigerung der boshaften Dummheit. Irgendwann wird dieses Ärgernis normal sein und der Nächste kommt auf eine noch schlimmere Idee.

Das sehe ich auch so. Es wird Leute geben, die sich als noch rechtgläubiger wähnen als diejenigen, die dafür sorgten, daß die 10.000 Kinder ihre Unterstützung verloren. Sie werden die Irrlehre noch steigern. Und irgendwann ist es dann normal, daß man in „frommen“ Kreisen nicht mehr nach der LIebe fragt, sondern nach menschlichen Gesetzen und Buße der anderen. Jesus hat damit nichts mehr zu tun. Aber Jesus hat den „Fehler“ gemacht, Seinen Namen nicht als Wortmarke schützen zu lassen. Also kann Er mit weltlichen Mitteln nichts dagegen tun. Allerdings wissen wir auch, daß Gott es nicht lange zuläßt, daß in Seinem Namen Unheil angerichtet wird. Israel und Juda sind untergegangen. Und als aktuellstes Beispiel kann man vielleicht auf Fred Phelps, den Gründer der Westboro „Church“ verweisen, der im Namen Gottes Haß und Zwietracht gesäht hat und am Ende von seiner Kirche ausgeschlossen wurde und einsam im Hospitz starb. Echte Menschen Gottes sterben nicht, nach der Lehre dieser „Kirche“. Deshalb war ihnen seine Gebrechlichkeit ein sicheres Zeichen dafür, daß er nicht zu den Erwählten gehört. Ein lebhaftes Beispiel davon, wohin es führt, wenn man sich statt auf den Glauben auf Gesetzeswerke stützt, wie auch immer das Gesetz genau aussieht.

Tom schreibt:

Irgendwann werden wir dann im TV von Sex mit Tieren hören und zusehen müssen, wie zu offener Satansanbetung und Mord aufgerufen wird, auch innerhalb von denen, die sich Christen nennen.

Ist es denn keine Satansanbetung und Mord, wenn evangelikale Führer dazu aufrufen, im Namen Gottes(!) auf die Unterstützung von hilfsbedürftigen Kindern zu verzichten, um ein politisches Ziel zu erreichen, nämlich, daß Homosexuelle marginalisiert werden?

Tom schreibt:

Diese Gender-Stufe ist nur ein Vorgeschmack davon, was noch alles kommen wird. Eine Kirche, die hier mitmacht, sollte sich nicht mehr Kirche nennen. Die EKD wird zu dem verkommen, was im Video dargestellt ist – einem Scheißhaus.

Ich sehe es umgekehrt. World Vision ist ein Vorgeschmack dessen, was noch kommen wird. Die Gender Sensibilität ist ein Schritt in die richtige Richtung. Den Rest möchte ich nicht mehr kommentieren, das legt sich sozusagen selbst aus.

Kirche hat nach meiner Meinung nichts mit Ausgrenzung zu tun. Jesus grenzte nicht aus. Er nahm alle auf, und er forderte nicht immer und von allen Buße. Harte Forderungen stellte Er in der Regel dann, wen seine Gesprächspartner sich selbst rühmten, oder irgendwie mit ihm um Sicherheiten feilschen wollten, wie der reiche Jüngling, der wissen will, wie er das ewige Leben kriegt und dann meint, er hält sich an alle Gebote. Er hatte die falsche Einstellung, wollte ne to do Liste, um sich später darauf berufen zu können. Aber so läuft das nicht, also wird Jesus radikaler mit den Forderungen. Von Paulus wissen wir ja, daß es garnicht auf das Handeln ankommt, sondern auf den Glauben. Der Ansatz mit den to do Listen ist also der verkehrte. Setzt man auf den Glaubenund tut einfach, was man für geboten hält, paßt das schon eher. Auch ohne to do Liste. Und ohne zu meinen, man hätte selbst die Buße nicht mehr nötig oder nicht so nötig wie irgendwelche Sünder, Zöllner oder Homosexuellen.

Einen gesegneten Sonntag.

9 thoughts on “Die eine Tür und die Frommen

  1. Ich hatte das Video noch nicht gesehen, nur hier und da irgendwelche Diskussionbruchstücke wahrgenommen. Das Video ist alles andere als eine Glanzleistung. a) ist Sex im Zusammenhang mit Toilette überhaupt nicht mein Ding. b) ist es mehr als nur ein Fauxpas, im Unklaren zu lassen, ob man die Toilettentür oder die Kirchentür meint. c) wird wieder einmal nicht-heterosexuelle Orientierung als Freak-Show inszeniert, was der Wirklichkeit m. E. nicht entspricht und den meisten Betroffenen mehr schadet als nützt.

    Eine sachliche Diskussion unter Christen über Homosexualität gibt es meinem Eindruck nach nicht mehr. Das Klima ist völlig vergiftet. Die eine Gruppe sieht das Abendland untergehen, wenn Homosexualität akzeptiert wird, die andere Gruppe sieht das Abendland untergehen, wenn es Menschen gibt, die Heterosexualität natürlich, normal und gut finden und partout nicht einsehen wollen, dass das Gleiche bis zum i-Tüpfelchen auch für Homo-, Bi-, Trans- und andere Sexualität gelten muss.

    Mir geht das in beiden Varianten nur noch auf die Nerven.

  2. Das Video ist alles andere als eine Glanzleistung. a) ist Sex im Zusammenhang mit Toilette überhaupt nicht mein Ding. b) ist es mehr als nur ein Fauxpas, im Unklaren zu lassen, ob man die Toilettentür oder die Kirchentür meint. c) wird wieder einmal nicht-heterosexuelle Orientierung als Freak-Show inszeniert, was der Wirklichkeit m. E. nicht entspricht und den meisten Betroffenen mehr schadet als nützt.

    Das Video hätte sicher besser gemacht werden können, sehe ich auch so. Ich finde die Toilettenszenerie taugt ganz gut, um die Gender-Problematik aufzuzeigen, denn wenn man sich die Realität betrachtet ist Männlein-Weiblein ja ziemlich vereinfacht und eigentlich zu kurz gegriffen. Damit läßt sich die Realität kaum erfassen.
    Jetzt hat man dann wohl noch versucht, neben der Gender-Problematik die Sexualität mit reinzubringen. Und dann kommt der Sex auf der Toilette, da wird es wirklich schräg.
    Daß Homosexualität als Freakshow inszeniert worden wäre kann ich jetzt nicht so sehen – vielleicht müßte ich nochmal genau hinschauen – da kommen schon eher die Transsexuellen und Transvestiten als Freaks rüber, wobei diese Qualifizierung womöglich eher von gesellschaftlicher Prägung abhängt als von objektiver Beobachtung meinerseits…

    Und daß nicht die Toilettentür, sondern die Kirchentür gemeint ist… Hmm, ich ging ursprünglich tatsächlich davon aus, es geht um die Toilettentür, weil ich erst Toms Artikel gelesen hatte. Als ich dann das Video sah, dachte ich: Komisch, wieso blenden die im entscheidenden Moment eine Kirchentür ein? Also ich finde, das kommt vielleicht nicht absolut klar raus, aber doch schon klar genug. Daß Tom aufgrund seiner Polemik das dann anders auslegt, paßt in seine Intention, die EKD in die Nähe von „Scheißhaus“ zu rücken, denke ich. Also muß er es auch nicht wirklich so verstanden haben. Erschien es Dir wirklich so unklar? Ist jetzt ne ernst gemeinte Frage…

    wenn es Menschen gibt, die Heterosexualität natürlich, normal und gut finden und partout nicht einsehen wollen, dass das Gleiche bis zum i-Tüpfelchen auch für Homo-, Bi-, Trans- und andere Sexualität gelten muss.

    Ich fände es ja schon toll, wenn man sich auf das „i“ ob mit oder ohne Punkt einigen könnte, aber ich habe den Eindruck, daß wir in ganz verschiednene Alphabeten unterwegs sind, oder vielleicht sogar andere Schriftsysteme (Hieroglyphen, chin. Zeichen, Keilschrift…)…
    Was ich erlebe, der ich mich eher dieser Seite im Konflikt zuordne, ist, daß man vorbringen kann was man will, auch Bibelzitate und dergleichen mehr, man wird immer der gottlose Zeitgeist-Ketzer bleiben. Wie soll denn da Gemeinschaft gehen, wenn man sich nicht mal mehr auf die Bibel beziehen kann, den „Frommen“ gegenüber? Ich rede mich schon wieder in Rage.

    Ich wäre ja schon zufrieden, wenn man sich darauf einigen könnte, daß die Sexualität eine Sache zwischen dem betreffenden Menschen und Gott ist, und daß wir je verschiedene Ansichten dazu haben, die wir bei Interesse mitteilen. Aber auch darauf kann man sich nicht einigen. Die Gegenseite hat – so scheint es mir – die Homophobie ins Evangelium aufgenommen, es ist keine Frage der Ethik mehr, es ist eine Frage des Heils. Wenn man da anderer Meinung ist, kommt man in die Hölle. Und da wird es halt schwer, mit Gemeinschaft… ich wiederhole mich.

    Du schreibst, daß Dich beide Seiten nerven. Was ist denn Deine Position? Es muß ja dann eine dritte, entweder vermittelnde Position sein (Vermittlung find ich toll, deshalb bin ich da sehr interessiert), oder ein ganz anderer Ansatz (manchmal sind konzeptionelle Neuansätze das einzige, was hilft, da wäre ich auch interessiert).

    Ich halte persönlich nicht viel von vielen „gendergerechten“ „Errungenschaften“ wie Gender-Gap und sonstigen Sprachveränderungen. Insofern bin ich da auch oft skeptisch. Aber wenn es angreifend wird – und das sehe ich inzwischen immer öfter gegeben – dann kann ich nicht anders als Partei zu ergreifen und deutlich zu machen, wie ich das sehe und wo meiner Meinung nach die Grenzen sind. Und ja, manchmal steigere ich mich da dann rein…

  3. Meine eigene Position sieht wie folgt aus: Mit dem Thema Homosexuelle und Kirche bin ich vor gut 30 Jahren zum ersten Mal konfrontiert worden, als ein älterer guter Freund sein Coming Out durchgezogen hat, was für einige Geräusche gesorgt hat, weil er in seiner Gemeinde Presbyter war. Unsere Freundschaft hat darunter aber nicht gelitten, nur meine Einstellung zu Homosexualität hat sich geändert. Inzwischen weiß ich von mehreren Leuten in meinem Freundes- und Bekanntenkreis, dass sie homo sind, das ist in Ordnung. Im Bezug auf Transgender-Menschen habe ich mittlerweile auch gelernt, dass die Welt da diverse Grautöne kennt und dass in anderen Kulturkreisen tlw. sogar gesellschaftliche Rollen dafür existieren.

    In unserem Kulturkreis ist das allerdings nicht so, und das traditionelle Verständnis, wie es sich auch in der Bibel abbildet, kann man nicht einfach vom Tisch wischen, ohne dabei eine Menge Leute zu verlieren und sich nachhaltig dem Vorwurf auszusetzen, man interpretiere sich die Bibel nach dem Zeitgeist zurecht.

    Der einzige Punkt, wo ich persönlich in der Kirche einen Unterschied nach sexueller Orientierung machen würde ist, die kirchliche Trauung. Die Ehe möchte ich da weiter verstanden wissen als eine Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, würde aber ein anders lautendes Mehrheitsvotum auf Bundesebene akzeptieren. Die derzeitige fallweise Regelung finde ich unglücklich.

    Als pragmatisches Vorgehen könnte ich mir vorstellen, zuerst juristisch feststellen zu lassen, ob die Kirche gemäß Antidiskriminierungsgesetz verpflichtet ist, auch Homosexuelle zu trauen. Wenn ja, braucht man nicht mehr diskutieren. Wenn nein, sollte man bundesweit einen Kirchenvolksentscheid durchführen und damit die unsäglichen Diskussionen zu einem Ende und zu einer Entscheidung bringen. Ein solcher Entscheid könnte von mir aus alle 30 Jahre wiederholt werden.

  4. Hallo Jakob, danke für Deine klaren Worte.

    Du schreibst:

    In unserem Kulturkreis ist das allerdings nicht so, und das traditionelle Verständnis, wie es sich auch in der Bibel abbildet, kann man nicht einfach vom Tisch wischen, ohne dabei eine Menge Leute zu verlieren und sich nachhaltig dem Vorwurf auszusetzen, man interpretiere sich die Bibel nach dem Zeitgeist zurecht.

    Zum Kulturkreis:
    Ja, da hast Du Recht. Aber wenn eine Kultur verletzend und diskriminierend ist, dann verbessert man sie halt, oder nicht? Klar dauert das, aber das Ziel dürfte grob feststehen, naja, vielleicht wenigstens die Richtung.
    Zur Bibel:
    Ja, sie bildet ein Verständnis ab, das nicht nur heutigem modernen Denken nicht entspricht, sondern auch dem Denken der Evangelikalen und Bibelwörtlichnehmer. Sie interpretieren die Bibel nach ihrem Zeitgeist und wir nach unserem. Davon kommen wir nicht los.
    Allerdings ist die „liberalere“ (ich empfinde das gar nicht als liberal) Seite sich dessen bewußt und reflektiert es (bis auf ein paar „Krakeele-Liberale“, die es auch gibt – und die mich fast mehr aufregen als die Evangelikalen).
    Die Frage ist doch: Wie geht man heute mit den biblischen Aussagen und Forderungen um? Wieso macht heute das mit der Leviratsehe keiner mehr? Ist das nicht auch ein zurechtbiegen nach dem Zeitgeist?
    Ich sehe das so, daß es „tiefere Wahrheiten“ gibt und die jeweils zeitliche Ausdrucksweise. Die „tieferen Wahrheiten“ gilt es immer wieder in die aktuelle Zeit zu übersetzen, deshalb auch ecclesia semper reformanda (=die Kirche ist immer zu reformieren).
    So muß man dann heute auch nicht jeden steinigen, der Mischgewebe trägt 😉
    Was die Stellen zur Homosexalität angehen: Ich bin davon überzeugt, daß es in keiner dieser Stellen um das geht, was wir heute als Homosexualität ansehen. Es geht durchweg um andere Dinge, allerdings ist es an den fraglichen Stellen recht einfach, heutige homophobe Ansichten in den Text hinein zu lesen.
    Aber selbst wenn es nicht so wäre, müßte man mit der Homosexualität nicht ebenso wie mit der Leviratsehe umgehen?
    Zum Verlieren der anderen:
    Diese Sorge habe ich auch und hatte ich früher noch mehr. Deshalb diskutiere ich immer wieder darüber auch mit Evangelikalen (gerade mit denen). Denn ich denke, daß es eigentlich möglich sein müßte unter Christen, auch Gemeinschaft zu haben. Allerdings komme ich mehr und mehr zu der Überzeugung, daß zumindest ein Teil gar nicht nach dieser Gemeinschaft sucht, sondern nach Gefolgschaft. Man hat entweder ihren Ansichtne zu folgen, oder man ist eben verloren. In dem Zusammenhang fallen mir dann auch immer mehr solche Aktionen auf wie das genannte mit World Vision, wo meiner Ansicht nach tatsächlich das Evangelium verfälscht wird (ich muß es echt so krass ausdrücken, ich finde keine vermittelnderen Worte dafür). Und da sehe ich dann auch kaum mehr eine Alternative zum Bruch, weil sich mir immer deutlicher die Frage stellt, ob ich hier noch Geschwister im Glauben vor mir habe, oder Diener irgend eines homophoben Götzen, den sie sich nach ihren Vorstellungen geformt haben.

    Zum Unterschied von heterosexuellen und homosexuellen Trauungen haben wir uns ja schon einmal ausgetauscht, wenn ich mich recht entsinne. Ich habe da eine andere Meinung als Du, aber ich kann mit Deinen Ansichten leben. Bei den Kirchen gibt es übrigens keine Bundesebene, da ist jede Landeskirche für sich (und wird sich das auch nicht aus der Hand nehmen lassen).

    Aus pragmatischen Überlegungen denke ich jedoch, daß man vielleichterst einmal zu einer allgemeinen Sichtweise auf die Homosexuelität als solcher kommen sollte, bevor man sich um die (offizielle) Gleichstellung bei der Trauung kümmert…

  5. Hallo Benny,

    mir hat die Art gefallen, wie Papst Franziskus sich zu dem Thema Homosexualität geäußert hat. Er hat kurz gesagt, dass er Homosexuelle nicht verurteile, aber es abgelehnt, das Thema weiter und ausführlicher zu diskutieren.

    Apropos Landeskirchen: Natürlich weiß ich, dass es die gibt. Zwischen den beiden, die ich kenne (Berlin und Westfalen), habe ich keine großen Unterschiede wahrgenommen und halte das ganze System für überholt und anachronistisch. Die katholische Kirche als weltweite Organisation ist uns hier voraus.

    Thomas

  6. Das mag nett aussehen, was Franziskus da macht. Und trotzdem bleiben alle Regelungen bestehen, die etwa auch Homosexuelle vom Priesteramt fernhalten (obwohl sie da ja ebenso abstinent leben müssen wie Heterosexuelle). Ich mein, die Katholiken können das machen, wie sie wollen. Aber bei uns hätte ich das nicht gerne. Es ist immerhin ein Fortschritt, daß ein Papst klar sagt, er hat kein Problem mit Homosexuellen. Aber da ist dann halt immer noch die kirchliche Praxis.

    Zwischen Berlin und Westfalen gibt es da auch kaum Unterschiede. Die gehören beide zur ehemals preußischen Union, es sind soweit ich das sehe vor allem Lutheraner, die mit den paar Reformierten, die es gibt, iene Verwaltungsunion eingegangen sind. Wenn Du in den südwestdeutschen Raum kommst mit den Konsensusunionen sieht es dann schon anders aus. Oder auch bei den zwei reformierten Landeskirche Lippe und Landeskirche Nordwestdeutschland und Bayern.
    Als meine Eltern mich in Bielefeld besuchten, wir stammen aus der Pfalz und meine Eltern kannten nix anderes kirchlicherseits, und wir dort in Bethel in den Gottesdienst gingen, der sehr Hochlutherisch ist, dachten sie, ich würde sie veräppeln und ich wäre mit ihnen in eine katholische Kirche gegangen, so fremd war ihnen alles. (Opa ist katholisch, also kennt man den Gottesdienst auch rudimentär von verschiedenen Familienfesten)

    Ich finde es eigentlich gut mit den kleineren Einheiten, weil da die Kirche doch näher bei den Menschen sein kann. Ich halte so große Systeme wie Westfalen und das Rheinland schon schwierig. Man fusioniert ja, um Geld zu sparen, aber wenn man zwei leere Konten zusammenlegt wird das Geld ja auch nicht mehr…

    Du hast aber schon Recht damit, daß die wenigsten Menschen das verstehen und viele auch nicht von den Landeskirchen wissen, bzw wenn, sie sie für sowas wie die Bundesländer halten und die EKD für sowas wie den Bund. Wenn man ihnen dann sagt, daß die Landeskirchen eher den Staaten entsprechen und die EKD der UNO oder mit viel gutem Willen vielleicht auch der EU, dann ist das Staunen schon groß…

  7. Keine Frage, ein selten dämliches Video, was den ganzen Irrsinn noch auf einen Film konzentriert. Aber bitte vergessen wir nicht, dass dies ein Film für Sünder von Sünder ist. Und alle Sünder rechtfertigen ihre Sünde, wie auch immer und haben gefallen daran.

    Die andere Sache ist die, dass Jesus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren (Röm 5,8). Das ist für uns oft schwer nachzuvollziehen, dass unser Herr Jesus den Menschen liebt und die Sünde hasst und damit die Sünde und den Menschen getrennt betrachtet. Das bekommen wir meist überhaupt nicht hin.

    Und als Nachfolge Christi müssen wir beherzigen, dass unser HERR sagte, dass er nicht gekommen ist zu Richten, sondern zum suchen was verloren ist und zu retten (Joh 12,47). Und es wurde auch ein Zeitpunkt festgesetzt, an dem er den Erdkreis richten wird (Apg 17,31). Darum sollen wir auch nicht vor der Zeit richten (1. Kor 4,5), sondern danach trachten, dass wir die Liebe Gottes auch durch unsere Worte und Taten der Welt veranschaulichen. Und die Liebe Gottes wird kein Homosexueller erfahren, wenn jemand der sich Christ nennt, ihn als Schwuchtel beschimpft. Er wird ihn weiter von Gott weg treiben und macht sich damit auch schuldig.

     

  8. Aber bitte vergessen wir nicht, dass dies ein Film für Sünder von Sünder ist. Und alle Sünder rechtfertigen ihre Sünde, wie auch immer und haben gefallen daran.

    Mt 7,3

    Das ist für uns oft schwer nachzuvollziehen, dass unser Herr Jesus den Menschen liebt und die Sünde hasst und damit die Sünde und den Menschen getrennt betrachtet. Das bekommen wir meist überhaupt nicht hin.

    Echt? Ich hab damit kein Problem. Jesus liebt die Menschen, auch diejenigen, die solchen Haß verbreiten. Aber Er hält überhaupt nichts von dem genannten Haß.

    sondern danach trachten, dass wir die Liebe Gottes auch durch unsere Worte und Taten der Welt veranschaulichen.

    … zum Beispiel indem wir uns der aktuell-gesellschaftlichen Probleme der Menschen annehmen, die nicht ins duale Geschlechter- oder Sexualraster fallen. Wir Menschen denken hier in Männlein und Weiblein, und Gott schafft die Menschen viel verschiedener. Gott liebt die Vielfalt.

    Und die Liebe Gottes wird kein Homosexueller erfahren, wenn jemand der sich Christ nennt, ihn als Schwuchtel beschimpft. Er wird ihn weiter von Gott weg treiben und macht sich damit auch schuldig.

    Meine Rede. Wobei man sich nochmal darüber unterhalten könnte, wieso der Homosexuelle „weiter“ von Gott weggetrieben werden sollte. Das setzt ja voraus, daß er noch nicht bei Gott ist. Vielleicht ist er ja näher bei Gott als wir zwei zusammen?

    PS: Sorry fürs späte freischalten. Hab im Moment kein Internet zu Hause und kann nur wenn ich bei meinen Eltern bin nach dem Blog sehen.

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