Treibgut aus dem Netz

No es un pescado, son dos

Manche werden es für Blasphemie halten, andere für einfach nur widerwärtig oder schlecht. Und wieder andere werden es mögen: Fist of Jesus.

Es geht um Jesus, Judas und die Zombieapokalypse. Naja, fast. Seht selbst:

https://youtu.be/GuKV2Z3eYTY

Der Kurzfilm soll nur zeigen, wie es werden kann, denn das Ziel ist ein Film in Spielfilmlänge. Näheres dazu auf der Seite zum Film.

25 thoughts on “No es un pescado, son dos

  1. …warum dieses immer wieder ..!? DAS WORT ist wichtig, da braucht man keine Filme/ Bilder. denn wer tief in sich hinein hoert, sieht die ‚wahren Bilder’…Bilder des Glaubens!
    Die Vergangenheit kann doch nicht wirklich abgebildet werden. Es ist alles Fantasie, wie es wirklich ausgesehen hat, kann niemand mehr sagen…

  2. Ähm, hast Du den Film angesehen? Dabei geht es sicherlich NICHT um Verkündigung…
    Was aber den Inhalt Deines Kommentars angeht: Wenn wir das Wort haben, wozu dann noch die Schrift? Ich finde schon, daß Filme und Bilder gute Möglichkeiten sind, das Evangelium zu verkünden. Denk nur mal an den Jesusfilm. Verschiedene Menschen reagieren verschiedentlich auf verschiedene Medien. Jack Chick hat sich für Comics entschieden, wobei der meiner Meinung nach nicht das Evangelium verkündet, sondern eine eigene haßerfüllte Privatlehre. Man könnte aber auch Comics zeichnen, die das Evangelium recte verkündigen. Klar ist alles Fantasie, wie es ausgesehen hat, Vergangenheit kann man nicht abbilden. Aber man kann sie auch nicht aufschreiben, man schreibt nur das auf, was man für wichtig hält. Und bei der Schrift kritisieren wir ja auch nicht, daß bei der Bergpredigt nicht dabeisteht, ob es ein bedeckter oder ein sonniger Tag war…

  3. …also, ich habe kurze Einblicke in diesen entstehenden Film gewagt…schrecklich…! was auch am Ende heraus kommen moege…! Ich habe mir oft auch Filme angesehen, es gibt ganz gute, aber wo die Gewalt in dat Gehirn -einbrennen muss!?- verabscheue ich! Was ich wohl interressant finde, sind archaeologische Dokumentationen mit Hinweisen auf das aufgeschriebene Wort, sowie: hier koennte das und jenes sich abgespielt haben…
    Leider ist/wird alles Sichtbare mehr und mehr zerstoert…, so wird der Fantasie notgezwungen mehr Platz eingeraeumt werden muessen, wenn ueberhaupt noetig…?! Ich glaube an den weggerollten Stein und die Auferstehung und nicht an die Notwendigkeit, den Kreuzestod Jesus in das Gehirn einbrennen zu lassen…hat er nicht diesen Tod fuer uns gelitten, damit wir frei werden, um nicht denselben Tod sterben zu muessen?

  4. Nochmal: Das hat nichts mit Verkündigung zu tun. Jesus dient hier lediglich als Kulisse, in der der Film spielt. Ob das Filmgenre jedem zusagt, wage ich zu bezweifeln. Mir wurde die Kampfszene auch etwas zu lang. Aber ich mag die Slapstick- und Komikmomente. Etwa wenn auf einmal die Cowboyzombies auftauchen, oder wenn Jesus sagt: No es un pescado, son dos. Ist aber Geschmacksache. Wenn im großen Film die komischen Szenen häufiger und die Kampfszenen etwas kürzer werden, kann das durchaus etwas werden.
    A propos weggerollter Stein: Im Urchristentum wurde ein erschlossenes Grab als Symbol für die Aufertehung benutzt. Ist auch irgendwo logisch. Wenn das Grab noch verschlossen ist und der Leichnam fehlt, dann wurde er sicher nicht gestohlen, wie ja auch behauptet wurde.

  5. Was kann durchaus was werden? Warum wollen die Filmemacher diesen drehn, was bezwecken sie damit oder wollen -was?- erreichen?
    Warum muss Jesus unbedingt in Komikfilms u.a. benutzt werden?
    -ich sehe das als Missbrauch an! Es ist wohl auch eine Hilflosigkeit dieser Zeit, man will nichts anderes mehr hoeren und sehen als seine eigene Selbstverwirklichung, wofuer alles fuer eigene Zwecke dienen muss, ohne Ruecksichtnahme auf Werte anders denkende….
    …noch das: wenn ein Stein weg gerollt wird, kann er auch wieder zurueck gerollt.werden…?! aber da geht es in erster LInie nicht drum, sondern ,die Auferstehung eben in ein Neues Leben ohne martern!

  6. Was kann durchaus was werden? Warum wollen die Filmemacher diesen drehn, was bezwecken sie damit oder wollen -was?- erreichen?
    Im Zweifel wollen sie einfach nur einen Film machen, Freude bei der Arbeit haben und denjenigen, die das spaßig finden, Freude schenken. Es wird ja niemand dadurch verletzt. Jeder weiß, daß das nicht wirklich Jesus ist in dem Film, und das Ganze auch recht wenig mit Jesus zu tun hat. Die Jesusgeschichte dient hier nur als Stichwortgeber und als Setting des Films. Ich denke, das ist der Preis (oder der Lohn) dafür, daß eine Idee populär ist. Sie wird von allerlei Leute in allerlei Richtungen weitergesponnen. Und nochmal: Jesus wird dadurch nicht verletzt, Andersdenkende werden nicht verletzt (wie auch, sie sollten als erste erkennen, daß das nicht der Jesus der Bibel ist). Und die Filmemacher verdienen vielleicht noch ein paar Euros und müssen der Allgemeinheit nicht auf der Tasche liegen. Noch dazu sind sie gezwungen, sich mit den Evangelien auseinanderzusetzen, um genügen Anspielungen für den Film zu finden. Der ein oder andere könnte dadurch zu Jesus finden. So auch bei den Zuschauern, die dann aus reinem Interesse am Film die Bibel zur Hand nehmen, um zu sehen, woher die ganzen Ideen kamen. Ich denke, man muß nicht alles verteufeln, was dem eigenen Geschmack nicht entspricht. So lange niemand direkt angegriffen wird, kann man locker durch die Hose atmen.

  7. „Und nochmal: Jesus wird dadurch nicht verletzt, Andersdenkende werden nicht verletzt (wie auch, sie sollten als erste erkennen, daß das nicht der Jesus der Bibel ist). “

    Was für seltsame Ansichten. Ich habe nur kurz in das Video hineingeschaut. Englisch verstehe ich so gut wie nichts, habe nur die Bilder auf mich wirken lassen. Jesus wird hier als lächerliche Witzfigur dargestellt. Klar ist das nicht der Jesus der Bibel. Ich bin aber schockiert darüber, dass jemand wie du, an solch einer Jesusdarstellung nichts Schlimmes sieht.

    „So lange niemand direkt angegriffen wird, kann man locker durch die Hose atmen.“

    Aha, Jesus ist also Niemand.

  8. Und das Wunder der Speisung der 5000 wird hier auch lächerlich gemacht….. Ich glaube, dass die Filmemacher durchaus wissen, was sie hier tun. Und dass sie das bewußt tun. Ich kann nur nicht verstehen, dass Christen so etwas toll finden…..

  9. Jesus ist nicht niemand, aber inwieweit wird er denn verletzt? Das Video ist übrigens in Spanisch 😉 Auch wird Jesus nicht als lächerliche Witzfigur dargestelt, sondern als blutrünstiger Zauberlehrling, dem ne Totenerweckung auch mal in die Hose gehen kann. Was ich daran schlimm finden soll ist mir immer noch nicht klar. Hier wird über den wirklichen Jesus nichts ausgesagt. Ich kann verstehen, wenn jemand sagt, aß es nicht sein Geschmack ist, zu blutig oder zu albern.

  10. Okay, bei der Sprache habe ich gar nicht so genau hingeguckt. Habe nur registriert, dass das mit dem Lesen nichts wird. Du hast Recht, ist ja gar kein Englisch. 😉

    Aber blutrünstiger Zauberlehrling soll nun besser sein als lächerliche Witzfigur? Ein blutrünstiger Zauberlehrling ist für mich ebenfalls eine lächerliche Witzfigur, denn es ist ein lächerlicher Witz, Jesus, den Schöpfer des Universums so darzustellen. Und es erzähle mir doch niemand, dass das alles mit Jesus und dem Evangelium nichts zu tun hat? Der Film trägt nun mal seinen Namen im Titel und keinen anderen. Und es ist für niemanden zu übersehen, WER da dargestellt werden soll. Da soll kein anderer Jesus dargestellt werden, sondern der Jesus der Bibel. Das ist aus dem Inhalt des Filmes (z. B. Anspielung auf die Speisung der 5000) doch klar ersichtlich. Und dieser biblische Jesus und sein Handeln wird nun in völlig falscher und gotteslästerlicher Weise dargestellt. Er und das ganze Evangelium werden sozusagen verhöhnt und durch den Kakao gezogen. Das sind die Fakten, ob man das nun wahrhaben will oder nicht. Ist mir schleierhaft, wie man sich als Christ an sowas ergötzen kann.

    „Jesus ist nicht niemand, aber inwieweit wird er denn verletzt?“

    Diese Frage ist doch wohl jetzt nicht ernst gemeint, oder? Ich kann sie mir nur so erklären, dass Jesus als der HERR über ALLES von vielen überhaupt nicht mehr wahrgenommen wird. Es wird nicht mehr wahrgenommen, dass IHM alle Ehrfurcht und Anbetung gebührt, ihm, vor dem sich jede Kreatur einmal beugen wird, im Himmel wie auf der Erde, dessen Name über alle Namen ist. Doch anscheinend hat er bei vielen nur noch die Funktion zu erfüllen, der Diener der Menschheit zu sein, um deren Befindlichkeiten und Bedürfnisse sich alles zu drehen hat. Man macht sich mehr Sorgen um Schwulenwitze und dgl. und verurteilt sie (zu Recht). Aber mit der Person Jesu kann jeder seine Späßchen machen und das findet man noch cool. Wie tief ist die sogenannte Christenheit eigentlich schon gesunken?

  11. Und es erzähle mir doch niemand, dass das alles mit Jesus und dem Evangelium nichts zu tun hat?

    Der Jesus der Evangelien gibt den Rahmen für die kulturelle Referenz vor. Durchaus. Aber mehr? Meinst Du, daß der Film die Intention hat, irgendetwas über das Evangelium auszusagen? Meinst Du, daß der Film die Intention hat, irgendetwas über Christus auszusagen, Ihn gar lächerlich zu machen? Ärgerst Du Dich auch über Das Leben des Brian und Die letzte Versuchung Christi?

    Da soll kein anderer Jesus dargestellt werden, sondern der Jesus der Bibel.

    Was außer den Anspielungen auf die Erweckung des Lazarus und die Speisung der 5000 (wieso nicht die der 4000? Bei Markus gibt es ja beides ;)) kommt denn in dem Film vor? Geht es dort um irgend einen Gott? Um irgend einen Glauben? Wird irgend eine andere Lehre gelehrt? Wird irgend eine christliche Lehre angezweifelt oder angegriffen?

    Und dieser biblische Jesus und sein Handeln wird nun in völlig falscher und gotteslästerlicher Weise dargestellt.

    Da weder Gott in dem Film genannt wird noch Jesus als Gott dargestellt wird, fällt es mir schwer, eine Gotteslästerung in dem Film zu erkennen. Ist Deine Angst, daß die Menschen wirklich glauben könnten, der biblische Jesus sei Cowboy-Zombies mordend durchs heilige Land gezogen? Ich bin ir ziemich sicher, daß kein Mensch auf die Idee kommen würde, diesen Film für mit der biblischen Lehre in irgend einer Art übereinstimmend zu betrachten. Wieso sollte ich mich dann darüber ärgern, daß der Film nicht mit der Bibel übereinstimmt? Das ist offensichtlich. Keiner käme auf die Idee, dies für einen christlichen Bekehrungsfim zu halten.

    Er und das ganze Evangelium werden sozusagen verhöhnt und durch den Kakao gezogen.

    Nein, a bin ich anderer Meinung. Vom Evangelium und Jesus kommen in diesem Film nix vor. Anders ist es bei anderen dezidiert atheistischen Filmen (youtube ist voll davon), die das Evangelium offen benennen und offen herabwürdigen. Das ist hier nicht der Fall. Hier sieht es nur nach Jesus aus. Er ist nicht gemeint und wird nicht diffamiert. Es ist einfach nur Klamauk.

    Ist mir schleierhaft, wie man sich als Christ an sowas ergötzen kann.

    Könnte man sich als Christ daran ergötzen, wenn es nicht Jesus, sondern Mohammed oder Bahaula gewesen wäre, der mit Fischen auf Cowboy-Zombies losgeht?

    Diese Frage ist doch wohl jetzt nicht ernst gemeint, oder?

    Doch!

    Ich kann sie mir nur so erklären, dass Jesus als der HERR über ALLES von vielen überhaupt nicht mehr wahrgenommen wird.

    Eben. Und als Herr über alles kann es gar nicht anders sein, als daß Ihm diese ganze Sache am Hintern vorbei geht. Vielleicht lacht Er sogar darüber. Viele Politiker lachen über Karikaturen, die sie in schlechem LIcht dastehen lassen. Ich hatte einmal eien Dozenten, der sich immer beschwerte, daß er beim alljährlichen Theaterstück viel zu wenig sein Fett abbekam, das war ihm alles zu brav. Jesus ist Gott, Herr über alles, mit der Macht über alles.
    Aggressive Reaktionen auf derlei Karikatur ist aber ein Zeichen von Schwäche. Jesus ertrug das Kreuz, ohne mit der Wimper zu zucken. Da soll Er bei so etwas böse werden? Wurde Er ja nicht einmal am Kreuz. Allerdings mußte Er am Kreuz wirklich leiden. Aber in welcher Weise sollte Er hier denn leiden müssen?

    Es wird nicht mehr wahrgenommen, dass IHM alle Ehrfurcht und Anbetung gebührt, ihm, vor dem sich jede Kreatur einmal beugen wird, im Himmel wie auf der Erde, dessen Name über alle Namen ist.

    Falls die Macher des Filmes keine Christen sind, was durchaus möglich ist, dann ist es nicht verwunderlich, wenn sie nicht wahrnehmen, daß sich vor Ihm einmal alle Kreatur beugen wird, wie Du es so schön ausdrückst. Falls es Christen sind so denke ich, daß sie trotz des Films Jesus anbeten können werden. Ich finde es eher bedenklich, wenn man das nicht kann. Was ist noch einmal das Problem bei dem Film? Ärgerst Du Dich auch über diesen Abraham Lincoln der Vampirjäger Film?

    Doch anscheinend hat er bei vielen nur noch die Funktion zu erfüllen, der Diener der Menschheit zu sein, um deren Befindlichkeiten und Bedürfnisse sich alles zu drehen hat.

    Wenn die Filmemacher Atheisten sind, wird Jesus diese Funktion bei Inen sicher nicht erfüllen. Wenn sie Christen sind jedoch auch nicht, oder?

    Man macht sich mehr Sorgen um Schwulenwitze und dgl. und verurteilt sie (zu Recht). Aber mit der Person Jesu kann jeder seine Späßchen machen und das findet man noch cool.

    Das Problem mit Schwulenwitzen ist, daß sie Schwule herabwürdigen, sie verletzen, indem ihnen etwa klischeehaft entwürdigende Eigenschaften zugeschrieben werden. Wo ist dies hier in Bezug auf Jesus der Fall. Würde Jesus als Kreuzritter dargestellt, der im Namen Gotte Frauen, Kinder und Katzenbabies mordet, und zwar filmisch realistische rumgesetzt als dieser Slapstick, müßte man noch einmal darüber reden. Weil dann womöglich die Intention der Filmemacher wäre: Seht her, so ist dieser Jesus wirklich. Ich sehe nicht, daß das hier der Fall wäre. Und bei Die letzte Versuchung oder Das Leben des Brian auch nicht.

  12. „Hier sieht es nur nach Jesus aus. Er ist nicht gemeint und wird nicht diffamiert. Es ist einfach nur Klamauk.“

    Warum siehst du das bei Schwulenwitzen nicht genauso? Die Schwulen sind gar nicht gemeint und werden auch gar nicht diffamiert. Es ist einfach nur Klamauk.
    (Wobei ich noch anmerken möchte, dass zwischen Gott/Jesus und Menschen allgemein wohl außerdem noch ein himmelweiter Unterschied besteht, was Klamauk angeht.)

    „Das Problem mit Schwulenwitzen ist, daß sie Schwule herabwürdigen, sie verletzen, indem ihnen etwa klischeehaft entwürdigende Eigenschaften zugeschrieben werden. Wo ist dies hier in Bezug auf Jesus der Fall.“

    Wie ein durchgeknallter, fischeschwingender Psychopath herumlaufend dargestellt zu werden ist also nicht entwürdigend in deinen Augen? Moment….ich habe den kleinen Unterschied vergessen….. bei einem Homosexuellen wäre es schon entwürdigend, aber bei Jesus doch nicht. Sorry, wenn ich jetzt ein bißchen…….. Aber ich weiß wirklich nicht, was in deinem Kopf vorgeht?

    Und auch durch dein wiederholtes Beteuern, dass es hier gar nicht um Jesus geht, wird diese Behauptung nicht wahrer. Jeder Blinde erkennt nämlich, welche Person dort dargestellt werden soll. Keiner käme z. B. auf die Idee, das wäre Julius Cäsar oder Napoleon Bonaparte. Nur du kannst oder willst es nicht wahrhaben, warum auch immer.

    Die anderen von dir erwähnten Filme kenne ich nicht, vermute aber mal, da du sie in diesem Zusammenhang erwähnst, dass sie genauso daneben sind. Und solche Filme interessieren mich nicht.

    Eines noch zum Schluß: Jesus wird im NT als „Herr“ bezeichnet und angesprochen. Auf griechisch „Kyrios“, was dem hebräischen „Jahwe“ entspricht. Also Jesus = Herr = Kyrios = Jahwe.
    Und du wirst sicherlich wissen, dass den Juden der Name „Jahwe“ so heilig war, dass sie es nicht mal gewagt haben, diesen Namen überhaupt auszusprechen. Von Klamauk gar nicht zu reden. Solche Ehrfurcht hatten sie vor Gott. Diese Ehrfurcht vermisse ich hier.

  13. PS: Du kannst natürlich schauen, was du willst. Ich mache niemandem Vorschriften. Kann ich ja auch gar nicht. 🙂 Ist nur meine Meinung, die ich dazu habe.

  14. PS: Du kennst sicher den Spruch: Sage mir, mit wem du Umgang pflegst und ich sage dir, wer du bist. Ein bißchen abgewandelt könnte man vielleicht auch sagen: Sage mir, welche Filme du liebst und ich sage dir, wie es in deinem Herzen aussieht. 😉 Nur mal so zum Nachdenken….. nicht böse gemeint.

  15. „Da soll Er bei so etwas böse werden? Wurde Er ja nicht einmal am Kreuz.“

    Bei der Tempelreinigung schon. 😉

    (Das war heute gerade das Thema der Sonntagmorgenpredigt und da dachte ich mir, das gehört hier auch noch mit hin.)

  16. Kennst Du eien Witz, in dem Jesus vorkommt, der für Dich okay wäre? Ist Dir der Unterschied zwischen jüdischem Witz und Judenwitz bekannt?

    dass zwischen Gott/Jesus und Menschen allgemein wohl außerdem noch ein himmelweiter Unterschied besteht

    War Jesus nicht Mensch?

    Wie ein durchgeknallter, fischeschwingender Psychopath herumlaufend dargestellt zu werden ist also nicht entwürdigend in deinen Augen?

    Als Psychopath wird er nicht dargestellt. Vielleicht muß man dazu die Dialoge verstehen, aber in dem Film ist ziemlich klar, daß es sich um einen Überlebenskampf handelt. Sich dagegen zu wehren ist legitim und nachvollziehbar. Das kommt auch in normaleren Filmen und Geschichten vor. Selbst das Volk Gottes führt Krieg in der Bibel, etwa gegen Assyrer und Babylonier, die sie bedrohen.
    Daß er sich ausgerechnet mit Fischen verteidigt (und das noch erfolgreich) ist Klamauk. Und damit Geschmackssache. Moralisch bewerten kann man das wohl eher nicht. Gleiches gilt für den überproportionalen Blutanteil in den Kampfszenen. Das ist eigentlich eine Persiflage von Horror-, Action- und Katastrophenfilmen. Man könnte es fast als Kritik durch Übertreibung ansehen. Aber auch hier gilt: Geschmackssache.

    Wie ein durchgeknallter, fischeschwingender Psychopath herumlaufend dargestellt zu werden ist also nicht entwürdigend in deinen Augen?

    Er wird nicht als durchgeknallt dargestellt. Nochmal, vielleicht muß man dazu die Texte verstehen. Und ja, der Film muß auch nicht Deinem Geschmack entsprechen.

    Moment….ich habe den kleinen Unterschied vergessen….. bei einem Homosexuellen wäre es schon entwürdigend, aber bei Jesus doch nicht.

    Du unterstellst etwas, das nicht stimmt. Wäre der Protagonist homosexuell (oder ein schwuler Jesus 😉 über Jesu sexuelle Orientierung wissen wir ja gar nix, weil sie unwichtig ist), dann wäre es auch kein Problem. Ein Problem wäre, wenn ein Schwuler aufgrund seiner Orientierung gleichzeitig noch als pädophil dargestellt würde. Oder als sexbesessen. Oder als promisk. Oder als tuntiges Weichei. In der Art, und ich hab icher einiges vergessen.
    Aber was wird denn in dem Film entwürdigendes über Jesus ausgesagt? Daß er sich verteidigt, wenn er angegriffen wird? Okay, das dürfte dem echten Jesus nicht entsprechen, das stimmt. Aber während Schwulenwitze Vorurteile zemetieren, indem sie immer wieder Vorurteile aussprechen, wie etwa den sexbesessenen Schwulen oder den Schwulen, der nicht auf Männer, sondern auf kleine Jungen steht. Welches Vorurteil über Jesus wird in dem Film zementiert? In guten Schwulenwitzen lacht man über seine Vorurteile, die gewisse Erwartungen vorprägen, in schlechten über die Schwulen. Mir fällt grad ein Beispiel anhand eines jüdischen Witzes (nicht Judenwitz!) ein:

    Rabbi, sagen Sie, schreibt man ‚Hure‘ mit einem r oder mit zwei? – Ich weiß es nicht, ich schreib immer ‚gnädige Frau‘.

    Man lacht hier nicht über den Rabbi, sondern über denjenigen, der es nötig hat, überhaupt den herabwürdigenden Begriff „Hure“ zu verwenden.
    Wo lacht man in dem fraglichen Film über Jesus? Wenn man lacht, dann lacht man über die absurde Situation, daß die Jesusfigur mit Fiscen gegen Cowboyzombies kämpft – und gewinnt.

    Jeder Blinde erkennt nämlich, welche Person dort dargestellt werden soll. Keiner käme z. B. auf die Idee, das wäre Julius Cäsar oder Napoleon Bonaparte.

    Nehmen wir einmal an, der Film würde in Rom spielen und eine Cäsarfigur würde mit gefüllten Otternnasen den ganzen Senat platt machen, nach dem bekannten Mordanschlag. Und während er Brutus vermöbet schreit er immer wieder „auch Du mein Sohn“. Würdest Du dann denken, daß dies den echten Cäsar darstellt? Würdest Du es für Beschmutzung seines Andenkens halten? Würdest Du Dich ebenso aufregen? Liebe Deinen nächsten wie Dich selbst ist ist dem Gebot der Gottesliebe gleichwertig. Es wäre also unbiblisch, wenn Du nun sagst, man könne das nicht vergleichen, weil Cäsar ja nicht Gott war. Der nächste kann auch ein des Weges ziehender Ungläubiger (etwa ein Samaritaner) sein. 😉

    Die anderen von dir erwähnten Filme kenne ich nicht, vermute aber mal, da du sie in diesem Zusammenhang erwähnst, dass sie genauso daneben sind. Und solche Filme interessieren mich nicht.

    Sowohl bei Leben des Brian als auch bei Die letzte Versuchung gab es massig Proteste von konservativen Christen. Und auch hier kann ich es nicht verstehen.
    In Leben des Brian geht es um einen Wanderprediger namens Brian, der zur gleichen Zeit wie Jesus in Bethlehem geboren wird. Die Weisen aus dem Morgenland kommen auch erst in seinen Stall und bringen die Geschenke, bevor sie den richtigen Jesus treffen und die Geschenke dann dorthin bringen. Der richtige Jesus wird noch einmal im Film erwähnt, und zwar bei der Bergpredigt, wo ein paar Menschen in der hintersten Reihe alles mögliche falsch verstehen, weil sie eben so weit weg sind. Danach zeigt der Film das eben eben jenes Brian, der sich dem Widerstand anschließt (Und zwar der Volksfront von Judäa, nicht etwa den Spaltern von der Judäischen Volksfront, nicht der Populären Front und auch nicht der Aktionsgemeinschaft für ein freie Palästina – Du merkst schon, daß hier vor allem die tausenden Befreiungsbewegungen auf die Schippe genommen werden). Nach einigem hin und her, währenddessen einige Leute meinen, in Brian den Messias entdeckt zu haben, und forthin seine Sandale anbeten, wird Brian gekreuzigt. Die Menschen aus seinem Leben kommen alle noch einmal ans Kreuz, und obwohl es von keinem Römer bewacht wird, lassen sie ihn alle hängen, weil sie meinen, er sei ein wirklich toller Kerl, daß er sich für die Sache ans Kreuz schlagen läßt.
    Anspielungen auf die Evangelien sind natürlich da, und man kann auch sagen, daß so einiges kritisiert oder in Frage gestellt wird. Ich finde das gut. Schrieb nicht auch Paulus: Prüfet alles und das Gute behaltet? Der Film regt zum Prüfen, zum kritischen Nachdenken an. As ich ihn als Jugendlicher sah, erkannte ich, daß egal wie wirr oder sonst komisch drauf die Leute sein mögen, die Jesus folgen: Seine Botschaft ist spitze. Mir wure klar, daß nicht der Bote toll sein muß, um eine tolle Botschaft zu bringen. Was mir dann beim Lesen der Propheten wieder begegnete, denk nur an Jonas. Gottes Botschaften sind aus sich stark, sie bedürfen nicht des starken Überbringers.

    Bei Die letzte Versuchung geht es darum wirklich um Jesus. Es wird ein Jesus dargestellt, der von Selbstzweifeln geplagt ist, der Widerstand gegen Rom leisten will und dergleichen. Es ist ein schwacher Jesus, und es werden viele Verschwörungstheorien in Bezug auf Jesus eingebaut, etwa daß er ein Essener gewesen wäre vor seinem öffentlichen Auftreten, doer daß er mit den Zeloten einen Aufstand lostreten wollte. Vor allem ist es diesem Jesus selber nicht klar, was seine Aufgabe ist. Daneben ist er verliebt in Maria Magdalena.
    Und so kommt es dann auch, daß ihm am Kreuz sein „Schutzengel“ (in Form eines kleinen Mädchens) erscheint, der ihn dann überzeugt, vom Kreuz herunterzusteigen. Dann heiratet er Maria Magdalena und hat viele Kinder, bis Maria in noch jungen Jahren stirbt. Wieder kommt der „Schutzengel“ und überzeugt ihn davon, daß es nur eine Frau gibt, diese aber verschiedene Gesichter habe. Jesus heiratet also wieder erneut, einfach so.
    Dann im hohen Alter, Jesus ist schon bettlägrig, kommt der jüdische Krieg. Jerusalem steht in Flammen, und Jesus wird durch Petrus klargemacht, daß nun alles verloren ist, weil er vom Kreuz abgestiegen war. Jesus verweist auf sienen „Schutzengel“, der sich als Satan zu erkennen gibt (dargestellt durch eine Feuerflamme). Jesus erkennt seinen großen Fehler, vom Kreuz gestiegen zu sein und seinen Gefühlen nachgegeben zu haben, und wünscht sich nichts sehnlicher, als daß er es rückgängig machen könnte.
    In dem Moment hängt er wieder am Kreuz, alles bisherig Dargestellte war also nur eine Vision, die er hatte, und die ihm die Gewissheit gab, das Richtige zu tun.

    Sichr kann man viel an dem gezeichneten Jesusbild aussetzen. Doch der Film macht absolut deutlich, wieso Jesus ans Kreuz gehen mußte. Alle möglichen Vorstellungen, was doch besser gewesen wäre, werden tatsächlich durchgespielt, und am Ende wird das Problem damit dargestellt. Deshalb halte ich den Fim auch für richtig gut. Di konservativen Demonstranten sahen aber nur, daß hier nicht 1:1 die Evanngelien (welches überhaupt?) umgesetzt wurden, und waren erzürnt, ohne sich anzusehen, was es überhaupt ist. Sie hörten davon, daß Jesus Maria Magdalena heiratet, und waren außer sich vor Wut. Anstatt alles zu prüfen haben sie gleich geurteilt. Ich finde das falsch und schade.

    Eines noch zum Schluß: Jesus wird im NT als “Herr” bezeichnet und angesprochen. Auf griechisch “Kyrios”, was dem hebräischen “Jahwe” entspricht. Also Jesus = Herr = Kyrios = Jahwe.

    Kleiner Hinweis: Herr=Kyrios=Adonai. Adomai bzw Adom ist das hebräische Wort für Herr. Jahwe ist der Name Gottes, eine Name wie Christina oder Benjamin.

    Und du wirst sicherlich wissen, dass den Juden der Name “Jahwe” so heilig war, dass sie es nicht mal gewagt haben, diesen Namen überhaupt auszusprechen. Von Klamauk gar nicht zu reden. Solche Ehrfurcht hatten sie vor Gott. Diese Ehrfurcht vermisse ich hier.
    Daß Jahwe aber auch aufgrund der Tradition, den Namen gar nicht mehr auszusprechen, auch nicht als Name feststeht, weil man nur die Konsonanten Jud-He-Waw-He hat und einmal etwas auf Griechisch, daß sich vieleicht mit Jaoue transkribieren ließe, weißt Du auch? Und daß wir Christen in der Regel gar nicht mehr so ehrfurchtsvoll damit umgehen. Sonst würden wir beiden den Namen hier nicht einmal tippen. Ich vermisse diese Ehrfurcht nicht, denn sie hat dazu geführt, daß wir den Gottesnamen gar nicht mehr sicher kennen. Eigentlich ein Verlust. Wieso wird denn Ehrfurcht gefordert? Weil Gott ein strenger Diktator ist, der es nötig hat jeden zu bestrafen, der ausschert? Oder ist die Ehrfurcht teil der Verehrung Gottes als Schöpfer und Herr des Kosmos? Ich ehre Gott, da laß ich mir von Dir auch nichts einreden. Ich habe sicher meine Macken, ich weiß das sehr gut, und Gott noch viel besser. Aber ich spotte Gott nicht, indem ich solche Filme sehe. Ich lache über die Übertreibungen, ich lass mich anregen von bestimmten Gedanken, die in den Filmen transportiert werden. Ich halt den Jesus des Fims aber nicht für den Jesus der Evangelien. Wieso sollte ich? Der Filmjesus hat es ja nicht einmal drauf, Lazarus von den Toten zu erwecken. Hier wird aus Gründen der künstlerischen Freiheit auf Jesus und seine Wunder angespielt. Damit wird man wohl keine neuen ünger gewinnen (obwohl, sag niemals nie, ich dachte auch schon über Konzepte zu Jesusfilmen in Westernform, als Weltraumfilm oder als Slasher nach). Nicht, um mich lustig zu machen, sondern um die Botschaft des Evangeliums in anderer Verpackung anzubieten, andere Menschen damit zu erreichen.

    Du kennst sicher den Spruch: Sage mir, mit wem du Umgang pflegst und ich sage dir, wer du bist.

    Halt ich nicht viel von. Danach bewerteten die Pharisäer Jesus, der Umgang mit Sündern pflegte. Und sieh Dir an, wie weit die Pharisäer mit ihrer Haltung kamen. Nur mal so zum Nachdenken 😉

    Nachtrag: Bei der Tempelreinigung wurde Jesus böse, ja. Aber wieso? Weil sich jemand auf seine Kosten lustig gemacht hat? Oder weil der Tempel statt zur Ehre Gottes zur Ehre Mammons mißbraucht wurde? Das Problem war ja auch, daß die Händler im Vorhof der Heiden standen. Juden konnten drinnen ja beten, die Heiden, die aber auch zu Jesus kommen sollten (und auch kamen, wir sind ja beide keine Judenchristen) mußten jedoch dort beten, wo nebenher Markt getrieben wurde. Wahrscheinlich gilt das auch für den Kämmerer aus Äthipien, der in der Apostelgeschichte genannt wird. Ich stelle es mir ziemlich schwer vor, dort zu beten, wo Geld gewechselt und Vieh verkauft wird. Diesen Handel kann man auch andenorts treiben, und den Heiden hren Platz lassen.

  17. “Kleiner Hinweis: Herr=Kyrios=Adonai. Adomai bzw Adom ist das hebräische Wort für Herr. Jahwe ist der Name Gottes, eine Name wie Christina oder Benjamin. “

    Ich habe noch mal recherchiert und ich denke mal, wir haben in gewisser Weise beide Recht. Laut Wikipedia ist Adonai eine Umschreibung für Jahwe (= Herr). Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn ich da vollkommen falsch gelegen hätte, weil ich diese Information nämlich von einem Theologen (der selbst unterrichtet) habe.

    Ich halte nichts von Witzen über Jesus. Warum nicht? Die Antwort ist ganz einfach. Deine Frage: War Jesus nicht Mensch? War er. Meine Frage: War ein ein Mensch wie du? War er nicht. Warum nicht? Weil er auch gleichzeitig Gott war. Bist du gleichzeitig Gott? NEIN.

    Jetzt kennst du den großen Unterschied zwischen Jesus, Cäsar, dir und mir. Deshalb kann man über Cäsar, dich und mich Witze machen und über Jesus nicht. Jesus ist nicht mein Sandkastenkumpel, deiner auch nicht, sondern er ist mein HERR. Wenn Jesus für dich nur auf derselben Stufe steht, wie irgendein anderer Mensch, den du kennst und du glaubst, dass man mit ihm genauso umgehen könnte, wie mit jedem anderen (sündigen) Menschen, dann hast du irgendwie ein falsches Gottesbild. Der Abstand zwischen dir und Gott ist immer noch (auch wenn wir ihn unverdienterweise “Vater” nennen dürfen), wie der zwischen einer Ameise und einem Nobelpreisträger (obwohl dieser Vergleich noch viel zu gering ist). Er ist heilig – ich bin unheilig. Wie kann Unheiliges es wagen über den einzig Heiligen Witze zu machen? Seinen Namen und die Darstellung seiner Person für Klamauk zu mißbrauchen? Ich würde es nicht wagen. Und ich kann auch nicht drüber lachen, wenn andere es tun. Dafür ist mir sein Name zu kostbar. Auch künstlerische Freiheit sollte ihre Grenzen kennen. Jesus ist bei der Tempelreinigung für die Ehre Gottes eingetreten, die Ehre, von der Gott in der Bibel an anderer Stelle sagt, dass er sie niemand anderem überläßt. Das bezieht sich sicherlich nicht nur ausschließlich auf die Schöpfung oder den Mammon, wie du schreibst, sondern auf Gottes Ehre allgemein. Und die läßt er sicherlich auch nicht von Filmemachern beschmutzen.

    Ich habe durchaus Humor und mache sogar über mich selbst Witze. Da kannst du meine Kinder fragen, die lachen sich da manchmal scheckig drüber. Man sollte sich selbst nicht immer so wichtig nehmen und ein bißchen über den Dingen stehen. Und wenn ich über andere schmunzele, dann muß ich natürlich schauen, inwieweit das für diese nicht verletzend ist. Bei Leuten, die einem nahestehen, kann man das ja auch einschätzen, bei Fremden läßt man es vielleicht lieber. Nicht jeder versteht den gleichen Spaß und steht über den Dingen. Mir selbst macht es persönlich überhaupt nichts, wenn jemand über mich lacht, weil mein Wohlbefinden nicht davon abhängt, was andere von mir denken oder halten, sondern wie ich vor Gott da stehe. Die Sendung “Verstehen sie Spaß” finde ich zum Beispiel toll. Über sowas kann ich lachen, das ist witzig. Bei Gott hört bei mir aber der Spaß auf. So ist das nun mal. Wirst du mit leben müssen, dass du mich von deiner Sicht der Dinge nicht überzeugen kannst 😉 Und ich werde damit leben müssen, dass du die Dinge so siehst, wie du sie eben siehst.

  18. Wie kann Unheiliges es wagen über den einzig Heiligen Witze zu machen?

    Ich stimme Dir ja bei dem ganzen Gott heilig, Mensch unheilig zu. Natürlich ist Jesus nicht mein Sandkastenkumpel, natürlich steht Er über mir. Hab ich nie in Frage gestellt. Wieso sollte ein Unheiliger nicht wagen, Witze zu machen? Wir wagen es ja auch, Ihn zu preisen, obwohl wir eigentlich unwürdig sind. Oder Ihn anzubeten. Wieso sollte ein Witz (keine Diffamierung!) denn ein Problem sein. Gewöhnlicherweise kommen nur diejenigen in einen Witz, die sich einen gewissen Ruf erworben haben. Wenn man in Witzen vorkommt, oder wenn man als kulturelle Referenz irgendwo aufgenommen wird, ist das durchaus als Lob zu verstehen. Man lacht im Witz ja nicht über Gott (das wäre Diffamierung).

    sondern auf Gottes Ehre allgemein. Und die läßt er sicherlich auch nicht von Filmemachern beschmutzen.

    Sorry, bin ich anderer Meinung. Man kann die Ehre eines anderen nicht beschmutzen, höchstens seine eigene. Wenn jemand irgen eine Tat als Ehrverletzung auffasst, dann werte ich das als Schwäche, denn er hält seine Ehre für so gering und so antastbar, daß er meint, sie irgendwie verteidigen zu müssen. Gott ist nicht so schwach.

    Bei Gott hört bei mir aber der Spaß auf. So ist das nun mal. Wirst du mit leben müssen, dass du mich von deiner Sicht der Dinge nicht überzeugen kannst

    Kann ich, ich hab nur versucht, Dir zu erklären, daß da niemand über Gott und Jesus lacht. Es geht in dem Film um was ganz anderes, nämlich um Fische und Cowboyzombies. Man lacht über die Idee, plötzlich Zombies und Cowboys in Palästina auftreten zu lassen, wo sie so gar nicht hingehören. Man lacht über den absurden Kampf mit Fischen gegen Zombies, über den ganzen Unsinn, der dahintersteckt, denn mal ehrlich: Es ergibt keinen Sinn. Ähnlich wie: Was ist der Unterschied zwischen einem Nilpferd? Oder folgender Satz: Mein Schrank frißt Primzahlen. Oder: Nachts ist es kälter als draußen. Oder: Nach Hannover ist es weiter als mit dem Fahrrad. Muß man nicht witzig finden, ist aber auch nicht schlimm.

  19. „Sorry, bin ich anderer Meinung. Man kann die Ehre eines anderen nicht beschmutzen, höchstens seine eigene. Wenn jemand irgen eine Tat als Ehrverletzung auffasst, dann werte ich das als Schwäche, denn er hält seine Ehre für so gering und so antastbar, daß er meint, sie irgendwie verteidigen zu müssen. “

    Hast du hier noch anders (und meiner Meinung nach Richtiger) gesehen:

    „Bei der Tempelreinigung wurde Jesus böse, ja. Aber wieso? Weil sich jemand auf seine Kosten lustig gemacht hat? Oder weil der Tempel statt zur Ehre Gottes zur Ehre Mammons mißbraucht wurde?“

    Mißbrauch ist doch auch in gewisser Weise „Beschmutzung der Ehre eines Anderen“ oder nicht? Jesus scheint das so gesehen zu haben. Und als Zeichen von Schwäche ist es auch nicht zu bewerten, wenn er hier seine und die Ehre Gottes verteidigt.

  20. Ach Mensch, komme manchmal mit meinen Namen durcheinander, wenn ich auf verschiedenen Blogs kommentiere. Sorry, sei jetzt bitte nicht irritiert. Ich bin immer noch „Christina“. Hatte es versäumt unten abzuändern. 🙂 Ich hätte mir nicht verschiedene Namen zulegen sollen, das wäre einfacher gewesen. Na ja, was solls, nun ist es, wie es ist. Ist mir gestern woanders auch schon mal passiert. Wird mir sicher noch öfter passieren. 😉

  21. „…..ich hab nur versucht, Dir zu erklären, daß da niemand über Gott und Jesus lacht. “

    Ich weiß. Ist mir schon klar. Für mich ist der Gedanke nur befremdlich, dass man die Person von Jesus für soetwas benutzt wie diesen Klamauk. Darin sehe ich den Mißbrauch.

  22. Hast du hier noch anders (und meiner Meinung nach Richtiger) gesehen

    Ja, haha, Ehre und Ehre. Ich bezog mich auf das Ehren Gottes. Das wurde im Tempel unmöglich gemacht, zu Gunsten dem Ehren Mammons, und das dann auch noch im Bereich derer, die zu den Unterpriviligierten gehörten. In den Evangelien sieht man ja ziemlich detlich, daß es Jesus an eben jenen Unterprivilegierten lag: Zöllner, Huren, Heiden. Sie alle nahm Er an. Ihnen allen ermöglichte Er, Gottes Nähe zu spüren. Das taten die Pharisäer nicht. Dort war man der Meinung, Sünder hätten es nicht verdient, Gott nahe zu sein und sie müßten sich erst einmal ändern, bevor Gott sie annehmen kann. Ich schweife ab…

    Was anderes als das Ehren Gottes ist IMHO die Ehre Gottes in dem Sinn, daß Gott eben eine wie auch immer geartete Ehre hat, die empfindlicher ist als rohe Eier, und der man ja nicht zu nahe kommen darf. So hatte ich Dich verstanden (etwas krasser ausgedrückt).

    Mißbrauch ist doch auch in gewisser Weise “Beschmutzung der Ehre eines Anderen” oder nicht?

    Nein, der Mißbrauch bezieht sich gar nicht auf Gott selbst, sondern auf den Tempel. Dieser wurde eingerichtet, damit die Menschen Gott ehren können, weil ihnen das gut tut, weil sie es brauchen. Das schlimme an diesem Mißbrauch ist weniger, daß die Gottlosen sich eine Immobilie unter den Nagel gerissen haben, das geschieht ständig, sondern daß es eine Immobilie war, bzw der Teil einer Immobilie, der den Unterprivilegierten eben diese Möglichkeit bot, den Gott Israels zu ehren. Man nahm ihnen die Möglichkeit, enthielt ihnen Gott vor. Das ist etwas ganz anderes, als wenn jemand mal nen Witz macht, denn die Leidtragenden sind die, die es eh nicht leicht haben.

    Sorry, sei jetzt bitte nicht irritiert. Ich bin immer noch “Christina”.

    Seh ich ja an der E-Mail Adresse 😉 Aber interessant zu wissen, daß Du die selbe wie Keinkatholik bist.

    Ich hab im Moment auch das Problem mit den verinkten Seiten. Manchmal verlink ich das Forum, und manchmal das hier, und demnächst werd ich dann noch den neuen Blog haben, und einen neuen Namen benutzen…

    Für mich ist der Gedanke nur befremdlich, dass man die Person von Jesus für soetwas benutzt wie diesen Klamauk. Darin sehe ich den Mißbrauch.

    Ich finde, solange Klamauk an sich nicht schlecht ist, kann man darin auch Jesus vorkommen lassen. Dem muß man nicht zustimmen. Es gibt Menschen die sagen, man dürfe nicht lachen weil unser Herr Jesus auch nicht gelacht hat. Und die meinen das ernst. Ich meine, die sind einer furchbaren Irrlehre aufgesessen. Ich halt es jedenfalls für ziemlich gesetzlich.

  23. „Ich halt es jedenfalls für ziemlich gesetzlich.“

    Aha, von daher weht der Wind also. 😉 Aber sage mal: Was hast du eigentlich gegen das Gesetz Gottes einzuwenden?

    Jesus z. B. hatte nichts dagegen einzuwenden. Er sagte: “Ich bin gekommen, nicht das Gesetz abzuschaffen, sondern es zu erfüllen.” Und: “Bis Himmel und Erde vergehen, wird auch nicht der kleinste Buchstabe des Gesetzes vergehen, bevor nicht alles geschehen ist.” Er war also kein Gesetzesgegner, ganz im Gegenteil. Er hat am Kreuz auch nicht das Gesetz abgeschafft. Er hat nicht das Gesetz ans Kreuz getragen, sondern unsere Sünden. Und bei Johannes sagt er: “Wenn ihr mich liebet, so haltet meine Gebote (Gesetze).”

    Die Bibel sagt außerdem in 1. Johannes 2: Wer sagt: Ich kenne ihn, und hält seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in dem ist die Wahrheit nicht. Wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrlich die Liebe Gottes vollkommen. Daran erkennen wir, daß wir in ihm sind.

    Warum also immer solche Gesetzesfeindlichkeit? Das Gesetz an sich ist gut, nur wir sind es nicht und können es nicht erfüllen. Das ist unser Dilemma.

    Kommt die Abneigung dem Gesetz Gottes gegenüber vielleicht daher, weil es dort auch heißt: „Du sollst den Namen des Herrn deines Gottes nicht mißbrauchen (z. B. für Slapstick ;)), denn der Herr, dein Gott wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht?“

    Du merkst sicherlich, ich provoziere jetzt absichtlich mal ein bißchen. 😉 Aber ich bin es einfach leid, dass man immer, wenn man versucht auf bestimmte Dinge hinzuweisen, in die Gesetzlichkeitsschublade abgeschoben wird. Verdrehte Welt……

    „Es gibt Menschen die sagen, man dürfe nicht lachen weil unser Herr Jesus auch nicht gelacht hat. Und die meinen das ernst.“

    Ich weiß nicht, ob es solche Christen in echt gibt. Ich kenne keine von der Sorte. Ich denke, wenn überhaupt jemand einen Grund zum Lachen hat, dann sind es wir Christen. Wer denn sonst? 🙂

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