Ein Piratenartikel

Sonntag ist Wahl. Zwar nicht hier und wer weiß, ob es überhaupt Niedersachsen gibt die diesen Blog lesen… aber egal, mir ist grad nach schreiben und ich hab grad ein paar Piratenartikel gefunden, und die will ich Euch in Netzfunde-Manier präsentieren:

Zuerst wäre da das Portal „Piraten wirken“. Dort entsteht, wie ich das sehe, eine Sammlung von Themen, die durch die Piraten bisher in den verschiedenen Parlamenten (und außerhalb?) auf den Weg gebracht oder durchgesetzt wurden. Die Idee ist durchaus gut und sinnvoll, man würde sich wünschen, jede Partei würde sowas ins Netz stellen, vielleicht findet sich so ja mal wieder ein Grund, ne andere Partei zu wählen… Das Piratenportal scheint allerdings noch recht leer zu sein, mir war so, als hätte ich auch schon von anderen Erfolgen gehört… aber jedenfalls ein Anfang.

Pirate Flag of Jack RackhamBeim European schreibt Sebastian Pfeiffer darüber, daß die Piraten sich nicht selbst verraten, wenn sie neben den Programmpunkten auch Personen plakatieren, sondern dann, wenn sie bei den anstehenden Wahlen erfolglos bleiben sollten und es nicht in den Bunestag schaffen. Ich tendiere dazu, ihm Recht zu geben, aber das hängt vielleicht auch daran, daß ich mehr Interesse daran habe, daß die netzpolitischen Themen und überhaupt die freiheitlichen Aspekte der Partei sich stärker auf unsere Bundespolitik aswirken, als daß ich an einem grundsätzlichen Systemwechsel interessiert wäre. Ich hätte ein Problem dabei wenn man in ein paar Jahrzehnten sagen müßte: „Die Piraten wurden wie die Grünen zu ner etablierten Partei, die sich wenig unterscheidet vom Rest.“ Wenn die Piraten ihre Themen dann so ins öffentliche Bewußtsein gebracht haben wie die Grünen den Umweltschutz, dann kann man nicht meckern. Und neue Impulse können dann von neen Parteien kommen. Wer sagt, daß eine Partei ewig bestehen müsse? Die FDP?

Und dann ist da noch der Artikel von Jürgen Stark (oder doch Thomas Böhm? Der eine Name steht über, der andere unter dem Artikel…). Artikel tut dem Machwerk eigentlich Unrecht, denn es ist ein von Vorurteien, Verleumdung und Beleidigungen strotzender Rant gegen die Piraten, wobei es mir so vorkommt als ob der Autor (wer immer es ist) das Wort „Pirat“ als Chiffre für das Böse schlechthin verwendet. Bisher war ich der Meinung, daß es allgemein üblich ist in einem solchen Fall das Wort „Hitler“ zu verwenden, aber gut. Man kann sich irren. Zum Artikel Zu dem Erguß will ich weiter gar nichts sagen, wenn Ihr richtig schlechte Texte vertragen könnt, lest ihn einfach selber. Vielleiht wäre es eine lustige Übung, Fehler, Plattitüden etc in einer Liste zu sammeln und zu zählen. Mir ist es das dann aber doch nicht wert.

Und zum Schluß etwas ohne Piraten, dafür aber mit SPD, wenn auch nicht besonders viel davon: 23%. Es geht in diesem Artikel der taz um die Umfragewerte bei Forsa, und wie und warum die mutmaßlich zu Stande kommen.

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