Netzfunde am Mittwoch, den 16. Mai 2012

Den Auftakt macht Ralpe mit einem Artikel über google, Selbstzensur aus Abmahnangst und der Verantwortng der Schmaschinenbetreiber. Das hat mich zur Frage gebracht, ob man nicht die öffentlich-rechtlichen Sender umgestalten sollte, so daß die Informationspflicht für die Bürger weniger durch heute und Tagesschau nachgekommen wird, sondern durch eine Bundessuchmaschine. Unabhängig von Wirtschaftlichkeitsstreben der großen Firmen. Betreibt der Staat nicht sonst auch Infrastruktur? Vielleicht liest hier ja ein Pirat mit, der das mal weiterdenken kann, ich hab grad wenig Zeit dafür…

Bei sojourners gibts mal wieder nen Artikel über einen Film, der wohl auch bei uns nie erscheinen wird (die haben das öfter). Manchmal wünscht man sich ja, asländische Filme wären einfacher zu bekommen, unabhängig von den Marketingentscheidngen der Vertriebsgesellschaften, aber das ist ein müßiges Thema, jedenfalls bis die Piraten den Kanzler stellen oder die SPD kapiert hat, daß der Erfolg der Piraten nicht am Vorhandensein von Faebookseiten dn Twitteracounts liegt.

René Brandstädter hat was zum Bildungssystem in Deutschland geschrieben. Und während ich ihm teilweise Recht gebe, daß die Schüler auch den Umgang mit digitalen Medien erlernen müssen, bin ich nicht der Meinung, daß man auf Tafel, Kreide und Frontalunterricht ganz verzichten sollte. Etwas jemandem zu erklären geht beim ersten Mal am Besten frontal, daß Nachfragen dann natürlich möglich sein müssen war auch schon bei unseren Großeltern normal.

Medienkompetenz in dem Sinn, daß man den „Qualitätsjournalismus“ vom Weizen trennen kann, geht auch mit Printprodukten. Folgeerscheinungen der Digitalisierung wie shitstrom und dergleichen kann man prinzipiell auch ohne Netz besprechen. Jedoch sind eigene Erfahrungen im Netz sicherlich hilfreich dabei, nd da kommt dann der Teil, vo ich René Recht gebe. Allgemein bin ich der Ansicht, daß Schüler in Schulen weniger geupdated werden sollen, sondern den Updatemechanismus erlernen sollen, um die gleiche Terminologie zu verwenden. Dazu ist nicht ganz so viel Netz notwendig, wie für das eigentliche „Update“. (auch heute lernt man an Unis noch viel aus analogen Büchern – oder geht das nur uns Theologen so?)

Der Herr Alipius hat in nem Artikel ein Zeugnis geschrieben von seiner Priesterberufung, nd inwieweit das mit dem Katholikentag (nicht) zusammenhängt. Lesenswert und nachvollziehbar, auch wenn ich theologisch wo ganz anders stehe (so sehr dann vielleicht doch nicht). Ach ja, und natürlich gibts ne neue Schwester Robusta.

Einen mit moderneren Strömungen (und dem Katholikentag) versöhnlicheren Ton hat wieder Ameleo. Mir kommt es ja so vor, als ob beide durchaus nen Punkt haben und das Ideal dort ist, wo beide zusammenkommen, Ernsthaftigkeit im Glauben und Form und Wahrnehmng der aktellen Probleme als aktuelle Probleme. Wir haben ja ähnlich widerstrebende Strömngen im Protestantismus. Es gibt nichts Neues unter der Sonne.

Alexander Ebel schreibt über nen Weltrekord. Rekordhalter: Paedophryne amauensis, das (bisher) kleinste Wirbeltier der Welt, wohnhaft in Papua-Neuguinea.

Bobby Ross von getReligion wundert sich über nen Artikel über eine Nonne, in der die Rede von Kleiderlängen und Alkoholverbot ist, aber der Glaube quasi nicht vorkommt.

Die 70% Idee vom Relicamp hat es zu nem eigenen Artikel bei evangelisch.de geschafft. Das scheint ja ne ganz nette Resonanz zu haben.

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