Netzfunde: Dienstag, 15. Mai 2012

Ich hab ja schon ne Weile nix mehr geschrieben, bin auch immer noch recht unkreativ, aber ne Runde Netzfunde ist heute drin.

Peter schreibt über kranke Helden und meint damit die Spitzenmanager, die einst Popstar-Status hatten und von denen man inzwischen weiß, daß auch sie nur mit Wasser kochen.

Helmut Creutz betrachtet das System, in dem sich die Manager bewegen, unsere Wirtschaft und das Geldsystem, und schreibt, wieso die Krise kam beziehungsweise der Crash kommen muß.

Auch um Geld geht es bei Alexander Ebel, genauer: Es geht um die Kirchensteuer (und die damit zusammenhängende atheistische Propaganda). Lesenswert ist in dem Zusammenhang auch die Antwort auf den ersten Kommentar dort.

Noch mehr Kirche, jetzt aber um unsere katholischen Geschwister: Der Mai scheint im Katholizismus mit Maria in Zusammenhang gebracht zu werden (wußte ich bis jetzt auch noch nicht). Heute bin ich auf zwei sehr gegensätzliche Annäherungen an Maria gestoßen: Einmal ein Brief an Maria, den Ameleo letztes Jahr schrieb und dieses Jahr noch einmal verlinkte, und dann die Erklärung der Bezeichnung Mariens als „Goldenes Haus“ beim Herrn Alipius. Man sieht: Auch im Katholizismus gibt es Pluralität, nicht nur bei uns.

A propos Herr Alipius: Der hat heute wieder (wie fast jeden Tag) nen neuen Schwester Robusta Comic veröffentlicht. Es geht um den Katholikentag in Mannheim. Von hier aus allen, die hinfahren, ein paar wunderschöne Tage.

Michael Blume hat etwas zur Bedeutung der Pflege in der Evolution des Menschen geschrieben und dort seinen Beitrag in der EKD Veröffentlichng „Geistesgegenwärtig pflegen“ verlinkt. Auch dort scheint sich wieder eine interessante Diskussion zu entwickeln.

Bleibt noch der Artikel von Ralpe zum nötigen Wandel in Unternehmenskultur und Organisation, um Social Media sinnvoll einsetzen zu können. Und dann stellt er die Frage, wie das in der Kirche aussieht. Ein Gedanke, der mir da kommt, ist, wie „Kirche“ gemeint ist: Ob als Institution oder als „Gemeinschaft der Gläubigen“. Bei ersterem hat Social Media wohl am ehesten im Bereich Öffentlichkeitsarbeit ne Rolle, bei letzterem wird es schon umfangreicher.

Ach ja, damit ich es nicht auslasse: Am Wochenende war Relicamp in Frankfurt. Ich war nicht dort (mal wieder), aber Wolfgang hat da zum Beispiel drüber geschrieben (viele andere auch) und weiteres verlinkt.

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Ein Kommentar zu Netzfunde: Dienstag, 15. Mai 2012

  1. Violet Teki sagt:

    Tolle Sache, dass Du hier immer so einen Best-Of- Auszug machst. Danke!

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